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Große Nachfrage: Stadt Alsfeld spricht von einem "vollen Erfolg" für Klimaschutz-MaßnahmeFörderung für Photovoltaik bereits ausgeschöpft

ALSFELD (ol). Die seit Januar des Jahres in Alsfeld geltende, städtische Klimaschutzrichtlinie werde „hervorragend angenommen“, erklären die Klimaschutzmanagerin Louisa Wenzel und Bürgermeister Stephan Paule. Es sei bereits mehr als die 2021 zur Verfügung stehende Gesamtfördersumme beantragt worden.

Seit Jahresbeginn ist es in Alsfeld möglich, Zuschüsse für verschiedene Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen zu erhalten. Diese Energie- und Klimaschutzförderrichtlinie für Alsfeld wurde bisher so gut angenommen, dass in Kürze bereits das geplante Förderkontingent  für 2021 in Höhe von 50.000 Euro vollständig ausgeschöpft ist. Bis dato seien Fördermittel in Höhe von rund 70 000 Euro beantragt worden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Gefragt: Photovoltaik-Anlagen auf Alsfelder Hausdächern

Dabei werden von Antragstellerinnen und Antragstellern bevorzugt die Fördertatbestände für Photovoltaik-Anlagen auf Alsfelder Hausdächern in Anspruch genommen. Bereits für Anlagen mit einer Nennleistung von 322 kWp wurden 2021 Zuschüsse beantragt.

Mithilfe des eigenen Förderprogramms unterstützt die Stadt Alsfeld die Nutzung erneuerbarer Energien. Aufgrund der Corona bedingten Haushaltssperre ist eine Aufstockung der Mittel in 2021 leider nur schwer möglich, sodass vermutlich nicht alle gestellten Anträge aktuell positiv beschieden werden können.

Für die kommende Stadtverordnetenversammlung im Juni werden daher alle bisherigen Erfahrungen und Informationen aufgearbeitet und zur weiteren Entscheidung vorbereitet, berichten Klimaschutzmanagerin und Bürgermeister abschließend.

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