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Vogelsbergkreis will Jugendliche und Betriebe unterstützenUnterstützung beim ersten Schritt ins Berufsleben

VOGELSBERG (ol). Ferien einmal ganz anders: Vogelsberger Jugendliche haben im Sommer die Möglichkeit, erste Berufserfahrungen im Rahmen eines Praktikums zu sammeln. „Wir wollen die Jugendlichen, die sich gerade am Übergang Schule/Beruf befinden, in diesem Prozess unterstützen“, betont der Vogelsberger Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak in einer Pressemitteilung.

Außerdem soll – trotz Corona – die Chance für Betriebe erhöht werden, in Kontakt mit Jugendlichen zu kommen, die sich für eine Berufsausbildung interessieren. „Damit unterstützen wir letztendlich die Fachkräftesicherung der regionalen Wirtschaft“, so Dr. Mischak.  „Und wir machen mit unserer Aktion Sommerpraktika deutlich: Die Region Vogelsberg bietet eine Fülle attraktiver Berufseinstiegsmöglichkeiten für junge Menschen.“

Diese Betriebspraktika in Ausbildungsbetrieben sind freiwillig und werden selbst organisiert. Den Rahmen dafür bietet die Wirtschaftsförderung des Vogelsbergkreises. Im Zentrum steht dabei eine online-Praktikumsbörse unter ausbildung-vogelsberg.de. Dort haben sich ausbildungs­interessierte Betriebe ver­sammelt, die sich auch in Corona-Zeiten offen für Praktikumsanfragen von Jugendlichen zeigen. Des Weiteren sei die Seite auch zahlreichen Lehrkräften bekannt.

Die Wirtschaftsförderung des Kreises startet zudem eine Werbekampagne, mit der Schüler, Eltern und Studienzweifler angesprochen werden sollen. Dabei wird mit den Förder-, Haupt-, Real- und Gesamtschulen, den Gymnasien und den beruflichen Schulen kooperiert.

„In Corona-Zeiten waren Schulpraktika größtenteils ausgesetzt, Ausbildungs­messen oder Tage der Ausbildung ebenfalls. Damit ist die Berufsorientierung Jugendlicher im ver­gangenen Jahr ebenso defizitär verlaufen wie die Azubi-Suche der Betriebe erschwert war“, schildert Erster Kreisbeigeordneter Dr. Jens Mischak den Hintergrund. „Wir setzen darauf, dass die Pandemiebekämpfung im Sommer so weit fortgeschritten sein wird, dass der unmittelbare Kontakt von jungen Menschen mit Ausbildungsbetrieben unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen wieder möglich sein wird.“