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Wirres und Wahres - Der Podcast aus der OL-Redaktion#10 Ein eigenartiger Vorfall am Krankenhaus, mehr Impfstoff und ein Urteil

VOGELSBERG. Was hat es mit der Abbestellung des Geschäftsführers des Kreiskrankenhauses auf sich und was war das für ein eigenartiger Vorfall auf dem Parkplatz? Über diese Fragen, einer größeren Impfstofflieferung für den Kreis und das Urteil im Fall der ermordeten Frau in der Alsfelder Obergasse geht es beim OL-Podcast. Die neue Folge „Wirres und Wahres“ ist online.

Nachrichten werden lokal gemacht – und man mag es kaum glauben, aber oftmals sind auch die kleinen Nachrichten in Regionen wie dem Vogelsberg ziemlich wirr. Ein recht verquatschter Haufen aus der OL-Redaktion erzählt hier im Podcast wöchentlich über die Themen, die bewegen, über die wahre Arbeit in der Redaktion und über die wirren Geschichten, die die Region schreibt. Den Podcast gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Auf Spotify, bei Amazon Music, Apple Podcasts und Google Podcasts.

 

6 Gedanken zu “#10 Ein eigenartiger Vorfall am Krankenhaus, mehr Impfstoff und ein Urteil

  1. Covid-19 plus alle Mutanten aus Kalkutta und von überallher… Der Podcast plätschert reichlich abstrus dahin. Vier Mal werden wir noch wach… Heißa, dann ist Öffnungs-„Tach“. Zumindest aber haben wir dann weitere vier Podcasts überstanden und unsere Nachrichten-Immunität mutmaßlich bis zur vollständigen Resistenz gesteigert. Konfrontationstherapie à la OL. Abgewöhnen durch Zudröhnen. Zerreden durch Zerrechnen. „Die Hoffnung stirbt da – aktuell – zuletzt!“ „Ja, das sowieso!“
    (O-Ton Podcast). Sowieso macht den Impfling froh und gestorben wird so oder so – dritte Welle ja oder ja. Muss man so sehr an der Oberfläche bleiben?
    Nein, muss man nicht! Der Kabarettist (!) Mathias Richling mahnt im „Phoenix“-Talk ganz massiv eine Abwägung bzw. Aufrechnung der Corona-Todesfälle gegen die katastrophalen Folgen (durchaus auch mit Toten durch gesundheitliche Zusammenbrüche und Selbstmorde!) der bisherigen und u.U. noch folgenden Lockdowns an. Der Vergleich mit Todesraten und schweren Folgen bei Grippe-Epidemien, Aids, Straßenverkehr usw., der immer wieder in die inhumane Zyniker-Ecke gestellt wird, überzeugt mich absolut (Countdown-Zählwerk des Videos etwa ab -14:47), um so mehr als sich inzwischen deutlich herauskristallisiert hat, dass es durchaus praktikable Alternativen zum Herunterfahren der gesamten Volkswirtschaft auch ohne ausreichende Impfstoffversorgung gegeben hätte. Einer der nach meinem Dafürhalten scharfsinnigsten Politiker Deutschlands, der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90/Die Grünen), hat es doch praktisch vorgeführt (ähnliche Beispiele in Rostock und Münster), dass allein durch vermehrtes Testen die Inzidenzwerte hätten niedrig gehalten und Horror-Todesraten wie in den Pflegeheimen hätten vermieden werden können (https://www.sueddeutsche.de/politik/kommunen-tuebingen-ruf-aus-drei-staedten-nach-mehr-verantwortung-fuer-kommunen-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210301-99-643090). Ausreichende Mengen von Schnelltests wären vor einem Jahr bereits verfügbar gewesen! Stattdessen stürzt man ganze Branchen, einen Großteil des Mittelstands und die gesamten Staatsfinanzen in dem wirtschaftlichen Abgrund. Und in diesem Zusammenhang muss einmal ernsthaft die Frage gestellt werden, warum sich in unserem politischen System rechtzeitige Vorsorge und Vorhersage (https://www.fr.de/politik/erschreckend-praezise-vorhersage-13606241.html) nicht durchsetzen, dafür im Krisenfall dann aber stets die Ratgeber mit den einfältigsten und schematischsten Bewältigungsstrategien in die erste Reihe aufrücken!?

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  2. aber doch irgendwie überraschend. Wie das Leben so spielt. Man denkt nichts böses… und schon ist sie da, die neue Nachricht. Unverhofft kommt oft. Da sage niemand, er habe das nicht gewusst. Aber man kann sich ja trotzdem darüber wundern. Auch die Ahnung von keine Ahnung taugt zum Vorfall. Eine falsche Bewegung oder Bemerkung… Wer schon mal einen Bandscheiben-Vorfall hatte, kann sich in das Geschehen einer turbulenten Redaktionswoche einfühlen.
    Weitere sich überschlagende konfuse „Man kann’s kaum glauben“-Ereignisse außer Parkplatz-Gate vor dem KKA? Ach, lasst uns noch etwas bei ersterem verweilen. Geschäftsführer kommen und gehen. Ein natürlicher Vorgang mit stets „komischen“ Begleitumständen. Und „der Greis“ schafft auch nur weitere Verwirrung, so dass sich der gemeine Podcaster am Ende fragt: Hallo, haben wir nicht eigentlich Besseres zu tun als aus sonderbaren besondere Vorkommnisse zu machen? Doch. Schon. Aber man muss eben rechtzeitig die Ausfahrt aus dem Greis-Verkehr finden, sonst landet man in der Endlosschleife. Oh, Ausfahrt verpasst! Also noch ’ne Runde von A wie Asclepios bis B wie Babyleiche. Völlig irrelevant in diesem Zusammenhang, aber dennoch erwähnenswert wie auch der verworrene Meinungsbildungsprozess des Landrats. Und wieder vorbei an der Ausfahrt. Und ja, die Stellenanzeige für den „abbestellten“ (hä?) bzw. neu einzustellenden Geschäftsführer könnte ja auch bei OL erscheinen. Zweifel, zweifel in der Eifel. Nö, aber eigentlich doch. Anbieten könnte man’s ja mal. Und bis zur Entscheidung: Ist eigentlich noch was von dem „Stöffchen“ der Lauterbacher Landbrauereien da? Hoffentlich hat da nicht auch der Geschäftsführer gewechselt. Wegen des Verschwindens größerer Chargen des inzwischen ausverkauften Getränks, zum Beispiel. Und wieder vorbei an der Ausfahrt: Geschäftsführerwechsel und Klinikneubau… Was man da an Weiterungen zumindest vermuten könnte… Der Podcastzeiger zittert um die Mittellage und immer noch kein Themenwechsel zu den anderen sich überstürzenden Ereignisse der letzten Woche. Die Neigung, sich zu verquatschen, ist nun von Redakteurin Luisa vollends auf Herausgeber Thorsten übergesprungen wie die Mutante Jutta aus Kalkutta.
    Gefühlte Stunden später ein weiteres Thema, das sich zieht. Genau wie der Strafprozess gegen den Alsfelder Vater zweier Kinder, der seine Ehefrau erschlug. Das war auf jeden Fall – Ja! – einer der größten Fälle… Ich kann mich noch an den Tag erinnern, als die Nachricht hereinkam… Am Schluss hat der Täter sogar Reue gezeigt. Auf kurdisch. Den Restkommentar verkneifen wir uns mal.
    Leute, ich kann nicht mehr! Und dann auch noch „Klick & Meet“, das beste Übungsmaterial für umständliche Erklärungen und vage Zukunftsprognosen. Die sich überstürzenden Ereignisse haben meine Aufmerksamkeitsspanne endgültig verschüttet. Wenn man mich sucht, schickt einen Lawinenhund.

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    1. @ Ich will jetzt nicht sagen konfus:
      Kann es eventuell sein, dass Sie außer dem ausverkauften Vogelsberger Schöppchen noch andere Dinge zu sich nehmen, welche eine berauschende Wirkung nach sich ziehen?
      Oder sind das die Entzugserscheinungen mangels Schöppchen?

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      1. Ad 1) Welche Frage von „Ich will jetzt nicht sagen konfus“ wollen Sie denn durch eine Gegenfrage beantworten? Ich kann bei dem Verfasser keine Frageabsicht entdecken.
        Ad 2) Ein ausverkauftes Vogelsberger Schöppchen könnte diese*r – da ausverkauft – ja wohl nicht zu sich genommen haben.
        Ad 3) Zur Vermeidung dummer Bemerkungen beachte die allgemeinen Denkgesetze!
        Ad 4) Ansonsten bewegen Sie sich im Bereich willkürlicher sowie gewollt „witziger“ Vermutungen, für die es keine objektiven Anhaltspunkte gibt.

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    2. @ Gegenantwort:
      Zu 1.) Warum antworten Sie, wenn Sie gar nicht gefragt sind? Haben Sie das in der Schule auch schon so gemacht? Oder sind Sie die rechte Hand des Verfassers?
      Zu 2.) Falsch! Kann er sehr wohl – trotz ausverkauft. Nämlich dann, wenn er mitgedacht hat und sich bei Zeiten einen Vorrat zugelegt hat.
      Oder verfahren Sie das Spritgeld nur wegen 1 Kiste Wasser?
      Zu 3.) Dumm ist der, der Dummes tut! (c) Forrest Gump
      Zu 4.) Die Satirepartei „Die Partei“ freut sich bestimmt darauf Ihnen mal das Wort „Satire“ näher zu erklären.

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