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ALA stellt Wahlprogramm zur Kommunalwahl online vorFür mehr Bürgerbeteiligung, einer nachhaltigen Verkehrswende in der Stadt und Barrierefreiheit

ALSFELD (ol). Sozial-ökologisch für Alsfeld lautet die Devise, mit der die Alternative Liste zur Wahl für die kommende Stadtverordnetenversammlung antritt. Im Wahlprogramm, das auf der Internetseite zum Download bereitsteht, seien die thematischen Schwerpunkte für die Politik der kommenden fünf Jahre genannt, teilt die ALA in einer Presseerklärung mit.

In einem sozial-ökologischen Alsfeld gehe es vor allem um den Beitrag der Stadt zur globalen Aufgabe des Klimaschutzes, erklärt Michael Riese zum Schwerpunkt des Wahlprogramms. Dazu gehöre auch ganz zentral die Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrswende in der Stadt, die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft, aber auch Festlegungen für das soziale und ökologische Bauen.

Auf sozialem Gebiet seien erhebliche Fortschritte bei der Barrierefreiheit dringend notwendig, ergänzt Edith Köhn-Müller von der ALA. „Die nächsten Jahre wird die Stadtpolitik auch Anstrengungen unternehmen müssen, um eine gute ärztliche Versorgung sicher zu stellen“, so Köhn-Müller weiter.

Zur Umsetzung dieser vielen Aufgaben brauche man mehr Bürgerbeteiligung und mehr Mitbestimmungsrechte der Alsfelder in der Stadtpolitik. „Für wichtige Fragen sollen deshalb nach Auffassung der ALA jeweils Bürgerräte einberufen werden, bevor die Stadtverordnetenversammlung letztlich entscheidet“, stellt Kerstin Dietrich von der ALA abschließend fest.

Das gesamte Wahlprogramm der ALA findet sich auf der Internetseite der Wählergemeinschaft.

Ein Gedanke zu “Für mehr Bürgerbeteiligung, einer nachhaltigen Verkehrswende in der Stadt und Barrierefreiheit

  1. „Dazu gehöre auch ganz zentral die Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrswende in der Stadt“
    Da bin ich als Alsfelder ganz bei Ihnen Herr Michael Riese. Gerade der Schwerlastverkehr stellt ein großes Problem da. Damit meine ich nicht nur den LKW- Durchgangsverkehr sondern den hausgemachten Schwerlastverkehr in der Innenstadt. Sicherlich ist Ihnen bekannt dass Anwohner in der Straße „Am Ringofen“ schon seit 2018 für ihre Nachtruhe kämpfen. Jeden Nacht befahren Schwerlaster (40t) die Straße „Am Ringofen“ ins ehem.Bgs Gelände (Goldschmiedewiese) zum umbrücken und den gleichen Weg wieder zurück. Eine Nachtruhe ist nicht mehr möglich. Seit 2018 und vielen Bemühungen bei der Stadt Alsfeld und dem Bgm. Herrn Paule sowie dem Kreis und dem Land hat sich bis heute keine merkliche Veränderung ergeben. Aus vielen Gesprächen und Schreiben ist herauszulesen dass die Stadt Alsfeld (CDU/UWA) und der Bgm.(CDU) sehr wohl in der Verantwortung steht seine Bürger vor diesem Lärm zu schützen und auch die Möglichkeiten dazu hat. Die ALA könnte doch dieses Problem mal aufgreifen! Auch alle anderen Fraktionen kann das doch nicht Gleichgültig sein?

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