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Hotel Villa Raab Eröffnungswochenende: 2.500 Euro an Café Online und NABU gespendetGelbe Quietscheenten, exklusive Übernachtungen und zwei gute Zwecke

ALSFELD (ls). Ein bisschen Zeit ist bereits vergangenen, das Bild von den vielen gelben Enten auf dem Mühlbach dürfte aber in Erinnerungen geblieben sein. Die nämlich schwammen dort am Eröffnungswochenende der Villa Raab für den guten Zweck. Mit Erfolg! Zusammen mit dem Erlös aus der Verlosung von den ersten, exklusiven Übernachtungen im Hotel und einem eigenen Spenden-Anteil des Hotel-Teams selbst kamen dabei 2.500 Euro zusammen, die in der Region bleiben und hier dem Café Online und dem NABU zugute kommen.

Fast genau drei Wochen ist mittlerweile her, seit dem der Raab’schen Villa am Mühlbach in Alsfeld wieder Leben eingehaucht wurde. Fulminant, mitreißend und vor allem spannend war die Eröffnung, die mit rund 11.000 Menschen am gesamten Wochenende gefeiert wurde. Schon vor der Eröffnung haben die Betreiber von Hotel Schloss Romrod und das Investoren-Ehepaar Tanja und Ralf Bohn betont, dass sie den Alsfeldern und der Region ihre Villa wieder zurück geben wollen. Vorsichtig optimistisch kann man sagen: das ist gelungen – und das wurde mit der Spendenaktion abgeschlossen.

„Es war immer unser Ziel, etwas für die Region zu tun und da wir mit dem Hotel in Romrod schon immer sehr heimatbezogen arbeiten, wollen wir das natürlich auch in der Villa fortsetzen“, sagte Sandra Christiansen vom Villa-Führungsteam. Passend dazu hatte man sich bereits vor der Eröffnung einige Aktionen einfallen lassen, um möglichst viele Spenden für einen guten Zweck zu sammeln. Hotelzimmer für das Eröffnungswochenende wurden versteigert oder aber rund 500 gelbe Quietscheenten wurden im Rahmen eines Entenrennens auf dem Mühlbach verkauft.

„Da kam bereits eine Menge zusammen, was wir selbst nochmal aufgestockt haben“, erklärte Christiansen. Maßgeblich daran beteiligt: Die VR Bank Hessenland, die einige Zimmer für den guten Zweck ersteigert hatte. Insgesamt 2.500 Euro sind so zusammengekommen, die nun der Jugend in der Region zugute kommen sollen – in zwei Teilen. 1.250 Euro nämlich gingen an das Café Online und die restlichen 1.250 Euro an den Naturschutzbund NABU.

Große Freude bei Peter Wiegang und Cordula Otto am Weltkindertag in der vergangenen Woche: 1.250 Euro gab es vom Villa-Team als Spende. Foto: ls

„Das wirklich eine große Freude für uns, weil man damit sehr viel bewegen kann“, bedankten sich Cordula Otto und Peter Weigang vom Café Online für die finanzielle Unterstützung. Neben den Ferienspielen, der Hausaufgabenbetreuung, verschiedenen Workshops, Beratungen, Migrationsarbeit und der Freizeitbetreuung am Nachmittag, bietet das Café Online schon seit Jahren die schulbezogene Jugendsozialarbeit an, um Kinder und Jugendliche in ihrer Eigenverantwortung zu stärken und zu fördern. Damit ist das Team des Cafés im ganzen Vogelsberg aktiv.

Wo genau die Spende eingesetzt wird, ist noch nicht ganz sicher. „Wir wollen erstmal da fragen, wo das Geld ankommen soll: bei den Kindern. Da gibt es sicherlich schon eine lange Wunschliste und Ideen haben sie sicher auch schon viele“, erklärte Otto. Jeden Tag kommen rund 20 Kinder und Jugendliche in den Treff. „Es ist schön zu wissen, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird und wo es auch etwas bringt. Wir hoffen, dass es Ihnen dabei hilft, die Jugendlichen zu fördern und zu stärken“, sagte Tanja Bohn.

Viele verschiedene Ideen hat das Team vorher eingefangen und sich über einige jugendbezogene Projekte informiert. Letztendlich seien es die zwei direkt aus der Region geworden, denn auch dem Naturschutzbund NABU kamen 1.250 Euro zugute.

Ein Gedanke zu “Gelbe Quietscheenten, exklusive Übernachtungen und zwei gute Zwecke

  1. Hatten der Herr Landrat und seine “ Getreuen “ bei diesem Fotoshooting keine Zeit oder sind die noch mit dem einfangen der gelben Quitscheentchen beschäftigt? Und dann diese zufriedenen, erhabenen Gesichter. Ich bin überwältigt.
    Ich bin begeistert, daß die Familie Bohn in ihrer Heimatregion so etwas auf die Beine gestellt hat. Aber Trittbrettfahrer kann ich einfach nicht leiden.

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