Bauen und Wohnen5

Ein Blick vor der Eröffnung: Was aus der verfallen Villa geworden istFünf Jahre, fünf Bilder: Die Villa Raab im Wandel

ALSFELD (tsz). Am Samstag ist es soweit: Das hôtel villa raab wird offiziell eröffnet. Fünf Jahre, seitdem Oberhessen-live das erste Mal die verfallene Villa besucht hat, sind vergangen. Wir werfen einen Blick zurück. Von dem, was war, zu dem, was ist. Eine Galerie.

Vor fünf Jahren stellte sich der Gründer von Oberhessen-live, Axel Pries, die Frage, welche Adresse wohl das damals aus dem Dornröschenschlaf erwachende Gebäude bekommen wird. Heute ist das Rätsel gelöst: Die Altenburger Straße 60. Auf dem Gelände, auf dem seit zwei Jahren die Bagger rollen, wird nun Ruhe einkehren – zumindest, was die Bauarbeiten betrifft. Denn an diesem Wochenende wird das hôtel villa raab offiziell eröffnet.

Bevor die Alsfelder am Wochenende die Hallen allerdings selbst bestaunen können, haben wir von Oberhessen-live uns ein letztes Mal in die Jugendstilvilla geschlichen, um eine kleine Zeitreise zu machen. Seit dem Beginn der Bauarbeiten haben wir den Fortschritt in der Villa fotografisch eingefangen. Jetzt, kurz vor der Eröffnung, werfen wir einen letzten Blick auf das, was war und auf das, was daraus geworden ist.

Eine Reise durch die Zeit

Klicken Sie auf die nachfolgenden Fotos oder die jeweiligen Zeitangaben, um den Baufortschritt zu entdecken.

2014/10
2018/11
2019/07
2019/09
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5 Gedanken zu “Fünf Jahre, fünf Bilder: Die Villa Raab im Wandel

  1. Ich kenne das Gebäude seid meiner Kindheit, stand oft davor und malte mir aus wie es wohl ausgesehen haben mag und wie die Besitzer darin lebten…. Danke für die Urzustand Bilder, ich bin geflasht!
    Es ist sehr modern und chic für ein Hotel dieser Zeit eingerichtet, jedoch hat es den Charme der alten Zeit von Innen völlig verloren. Alleine der riesige Glasbunker ist nicht passend, jedoch muss ich sagen passt es zur neuen Zeit.

  2. Tolle Bilder
    Tolle Villa.
    Wir alle können stolz auf das sein was Familie Bohn in den letzten Jahren mit den Baufirmen aus der Region geschafft hat. Wir haben in und um Alsfeld ein neues Aushängeschild.

    1. Rückhaltlose Bewunderung, yeah! Bitte alle mal stolz sein!
      Ein Neuschwanstein für Alsfeld. Auch wenn da nur die Angeber-Villa eines Pfeifenfabrikanten für die Nachwelt erhalten wird und damit die Erinnerung an eine Zeit, als es zum bürgerlichen Selbstverständnis gehörte, seinen Reichtum offen zu zeigen und zu protzen, bis es blutete und irgendwann der Konkursverwalter kam. Um der ganzen Diskussion mal einen intellektuellen Hintergrund zu verleihen, sei auf folgenden klugen Artikel aus der NZZ verwiesen: https://www.nzz.ch/meinung/citoyen-und-bourgeois-was-heisst-heute-buergerlich-ld.143345).
      Im Prinzip freue ich mich lieber am eigenen Reichtum als an dem meines wesentlich reicheren Nachbarn. Aber nun gut, es sei: Man muss auch jönne könne. Und eines stimmt ja auch: Die Region profitiert halt mehr von den Palästen als von den Hütten. Und gegen unternehmerischen Wagemut in unserer Region ist schon mal gar nichts einzuwenden. Was wäre der Tourismus in unserer Region ohne Hotspots wie Schloss Romrod, das Seehotel in Antrifttal oder jetzt die aufwändig sanierte Villa Raab. Letztlich profitiert davon auch jeder FeWo-Vermieter oder Landgasthof. Aber warum muss ich mich deshalb an jeden Windkraftunternehmer ranwanzen und das große „Wir-Gefühl“ bemühen?

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