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Heinz Heilbronn erhält Ehrenbezeichnung "Ehrenstadtverordnetenvorsteher und Ehrenortsvorsteher"„Sein aus dem Herzen kommendes ehrenamtliches Engagement hat man immer gespürt“

ALSFELD (akr). Im Juni beschlossen die Alsfelder Stadtparlamentarier einstimmig, Heinz Heilbronn für sein mehr als 20-jähriges Engagement die Ehrenbezeichnung „Ehrenstadtverordnetenvorsteher und Ehrenortsvorsteher“ zu verleihen. Am Donnerstagabend war es dann endlich so weit, die feierliche Verleihung stand als erster Tagesordnungspunkt auf dem Programm der Stadtverordnetenversammlung.

Die Bronzene Anstecknadel der Stadt Alsfeld bekam er bereits verliehen, fünf Jahre später folgte die Silberne. Die nächste Auszeichnung ließ nicht lange auf sich warten – im selben Jahr erhielt er nämlich doch den Ehrenbrief des Landes Hessen, und am Donnerstagabend kam eine weitere Ehrung hinzu: für sein verdienstvolles Wirken für die örtliche Gemeinschaft, für seine mehr als 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit wurde Heinz Heilbronn am Donnerstag die Ehrenbezeichnung „Ehrenstadtverordnetenvorsteher und Ehrenortsvorsteher“ verliehen.

Heinz Heilbronn ist ein wahres Urgestein in Sachen Alsfelder Politik: fast 13 Jahre war er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Alsfeld, als Stadtverordnetenvorsteher von 2006 bis März 2016 und als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher bis zu seinem Ausscheiden im Mai diesen Jahres im Amt. 22 Jahre war er Mitglied im Ortsbeirat Altenburg, davon 16 Jahre als Ortsvorsteher. Um seine hohe Identifikation seiner Person mit dem Amt als Ortsvorsteher und seiner Arbeit im Stadtteil liebevoll und wohlwollend hervorzuheben, sei Heinz Heilbronn auch bei vielen Menschen als „Orts-Heinz“ bekannt.

Viele lobende Worte fand Bürgermeister Stephan Paule für Heinz Heilbronn. Foto: akr

Über die Kommunalpolitik hinaus, hat sich Heilbronn auch ehrenamtlich engagiert. „Man muss dein Engagement als Vorsitzender der AWO nennen, dein Engagement in der Jagdgenossenschaft und natürlich auch dein langjähriges Engagement im DRK – und das sowohl haupt- als auch ehrenamtlich“, hob Bürgermeister Stephan Paule hervor und lobte Heilbronns große Verbindung zum Wohlergehen der Menschen.

„Heinz Heilbronn zeichnet sich durch Tatkraft, Verlässlichkeit und Disziplin aus. Er hat sich mit viel Herzblut immer um die Anliegen der Bürger, um die Vereinsmitglieder und um die Menschen, mit denen er beruflich zu tun hat, gekümmert“, sagte der Rathauschef. Der Ehrenamtliche habe viel Zeit und Geduld investiert, blieb bei allem Engagement immer bescheiden, „einer von uns, ein ganz normaler Altenburger, ein ganz normaler Alsfelder“.

Seine Überzeugung, sein aus dem Herzen kommendes ehrenamtliches Engagement, habe man immer gespürt. „Man musste sich nur mit dir unterhalten, da hat man gemerkt, da ist einer, der für das Engagement, für seine Mitmenschen und das Ehrenamt lebt“, betonte Paule zum Abschluss und verlieh dem engagierten Altenburger die Ehrenbezeichnung „Ehrenstadtverordnetenvorsteher und Ehrenortsvorsteher“.

11 Gedanken zu “„Sein aus dem Herzen kommendes ehrenamtliches Engagement hat man immer gespürt“

  1. …, ehr‘ ich deinen Ortsheinz. Ursprünglich: „Haust du meine Tante, hau ich deine Tante“. Diese immer wiederkehrenden Ehrungen, Belobigungen und Anerkennungen sind Rituale, mit denen Bürger motiviert werden sollen, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft einzusetzen. Man braucht (oft nur zum Vorzeigen!) das ehrenamtliche Engagement und sucht den entsprechenden „Schwachpunkt“ in der Psyche des Menschen (z.B. Geltungssucht, Suche nach Zugehörigkeit usw.), um ihn entsprechend zu lenken. Sehr gut dargestellt in diesem Artikel aus DIE ZEIT: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-11/ehrenamt-engagement-ebola-trinkwasser-mode/komplettansicht
    Alles in Ordnung, wenn dabei Positives für die Gemeinschaft und hilfsbedürftige Menschen herauskommt. Noch besser, wenn – wie sehr häufig bei den ehrenamtlichen Helfern – persönliche Motive überhaupt keine Rolle spielen. Peinlich dagegen, wenn die politischen Absichten, die hinter solchen Ehrungen stehen, oder das Bestreben des Geehrten nach Selbstbestätigung allzu deutlich in den Vordergrund treten.

  2. Es ist schon bemerkenswert wie man es schaffen kann, einen Artikel aus einer sicherlich verdienten ehrenamtlichen Tätigkeit heraus auf sich selbst zu lenken. Das Interesse an diesen Personen scheint größer als das eigentliche Hauptthema.

    Warum könnte das so sein?

    Aus den Kommentaren bzw. Inhalt kann man erkennen, dass alltagspsychologisch und umgangssprachlich im weitesten Sinne eine Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung zu erkennen ist. Menschen die sich wichtiger und wertvoller finden, als urteilende Beobachter ihn einschätzen.

    Gerade dann ist es sinnvoll anonyme Kommentare zu schreiben.

    Diese Menschen tun alles, um selbst noch bewundernswerter zu erscheinen. Es gibt typische Verhaltensmuster die aus den Kommentaren zu erkennen sind.

  3. An alle Shitstorm-Schreiberlinge
    Leider seid Ihr zu feige unter euerem richtigen Namen zu schreiben und Oberhessen-live.de akzeptiert diese Pseudonyme auch noch.
    Bringt Euch lieber selbst die Kommunalpolitik ein und zeigt Gesicht und Namen, wie es auch ein Heinz Heilbronn getan und und so viele meiner ehemaligen Kollegen und Kolleginnen heute noch tun. Wenn ich mich selbst heute noch unter „Stadtrat a.D.“ personalisiere, möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich auch heute noch stolz bin, für diese meine Stadt Alsfeld und seine Bürger in diesem Amt gedient zu haben.
    Ich lasse mich nicht von „ Pseudo-Schreiberligen“ verunglimpfen.

    Frank Börner

    1. Das Thema „Pseudonyme“ und „unter seinem richtigen Namen schreiben“ ist doch nun wirklich durch!!! Namen sind Schall und Rauch! Was habe ich davon, wenn jemand seine Meinung unter „Carlo von Käse“ statt unter „Kater Carlo“ oder „ein zutiefst betroffener Bürger“ postet?
      „Ich lasse mich nicht von „Pseudo-Schreiberligen“ verunglimpfen.“ Doch, Frank Börner und Stadtrat a.D., tust du. Weil du musst.

  4. 1. Dies ist mein letzter Kommentar bei OL, es sei denn, das OL untersagt, anonyme Kommentare zuzulassen.
    2. Ich stehe zu meinen Kommentaren und nenne auch deshalb meinen Namen.
    3. Als ehemalige Stadtverordnete der Stadt Alsfeld und Mitglied im Ortsbeirat Altenburg, weiß ich, wieviel Arbeit, Zeit und Engagement es bedeutet, politisch aktiv zu sein. Deshalb habe ich Respekt vor allen, die sich politisch oder anderweitig für ihren Ort einsetzen. Genau das hat Heinz Heilbronn getan und wurde zu Recht dafür geehrt.
    4. Warum entstehen dadurch so gehässige Bemerkungen? Ist da jemand frustriert ? Warum auch immer, sehr traurig , dies über dieses Portal kommunizieren zu müssen. Und das auch noch anonym !!!

    1. Liebe Frau Börner (?; denn wer weiß ob Sie es wirklich sind)…

      Anonyme Kommentare haben einen gewaltigen Vorteil: man weiß, wie es wirklich, ganz tief im Herzen aussieht. Menschen reden offen nur höchst selten die vollständige Wahrheit. Sei es aus Taktik. Sei es, um keine Nachteile zu erfahren. OL und andere Nachrichtenportale wie WELT und ZEIT Online setzen selbstverständlich auf anonyme Kommentare. Eben weil sie viel ehrlicher sind als Kommentare, unter denen der reale Name steht.

  5. Es war einmal ein rotes Vögelchen. Das Vögelchen war sehr sehr traurig. Eines tages traf das rote Vögelchen ein anders rotes Vögelchen. Das andere rote Vögelchen fragte: Hey Du rotes Vögelchen, warum bist Du so traurig? Die Antwort nach langem verbalen bohren war: Ich möchte kein rotes Vögelchen mehr sein. Das andere rote Vögelchen war sprachlos und völlig irritiert. So flog es weiter, da es eh nicht helfen konnte. Es sind einige Jahre vergangen, da hat das rote Vögelchen ein Gute Fee in Schwarz getroffen. Die gute Fee hatte natürlich erkannt, dass es dem Vögelchen nicht gut geht. Auch hier kam die Frage was denn los sei. Das rote Vögelchen hatte sich seinen Kummer von der Seele geredet. Ich habe es satt ein rotes Vögelchen zu sein. Ich möchte gerne was anderes sein. Da die Gute Fee Wüschne erfüllen kann, hat sie sich der Sache angenommen. Es kam wie es kommen musste. Die Gute Fee fragte, was es denn gerne sein möchte. Das rote Vögelchen antwortete: Ich möchte gerne ein ….. sein. Simsalabim das rote Vögelchen war ab sofort ein …..

    Es war so zufrieden und glücklich wie noch nie.

    Eines Tages hat das rote Vögelchen (…..) wieder das andere rote Vögelchen getroffen. Das andere rote Vögelchen begrüßte es mit „na Du …..“
    Das Vögelchen fragte wieso (…..), ich bin doch ein rotes Vögelchen. Darauf hin hat das andere roten Vögelchen die Frage gestellt, na dann pfeif mal….

    Pups a.D.

      1. Und das aus dem Munde eines Pharisäers! Eines noch schlimmeren!

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