
Neue Blühstreifen auf der Raab'schen Wiese in den ErlenBlühende Wiesen und summende Bienen in Alsfelds Erlen
ALSFELD (ls/kd). Alsfeld blüht auf. Nein, nicht im übertragenem Sinne, sondern wirklich. Auf der Raab’schen Wiese in den Erlen, ganz in der Nähe vom Spielplatz, erstrecken sich lange, blühende Streifen mit bunten Blumen. Ein weiterer Blühstreifen soll auch noch kommen.
„Das Insekten- und Bienensterben ist besonders in der letzten Zeit in aller Munde und dem muss man etwas entgegensetzen und der pflanzlichen Vielfalt etwas Gutes tun“, so die einleitenden Worte von Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule, der an diesem Dienstagvormittag die blühende Vielfalt auf Alsfelds Blühwiesen in den Erlen präsentierte.
Bereits vor zwei Jahren wurde es in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen: die Stadt soll sich mehr um die Blühstreifen bemühen. Gesagt, getan. Nach und nach kommen im Stadtgebiet immer mehr Blühstreifen dazu – so wie auf der Raab’schen Wiese. Letztes Jahr hat der städtische Baubetriebshof in den Erlen angefangen, mittlerweile blüht es. „Wir haben hier eine wirklich große Ausdehnung erreicht mittlerweile. Leider ist wegen der Trockenheit nicht ganz alles rausgekommen, was wir gepflanzt haben“, erklärt Bernd Schmidt vom Bauhof.

Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule und Bernd Schmidt vom städtischen Bauhof vor dem Blühstreifen in den Erlen. Fotos: kd
Dennoch: es blüht bunt auf der Wiese – und es summt und brummt. Zwischen Schleierkraut, Goldmohn, Ringelblumen, Malven und vielen weiteren Pflanzenarten fühlen sich Insekten, Bienen, Schmetterlinge und Vögel sichtlich wohl. „Und wie man sieht, haben sie hier ziemlich viel Nahrung“, sagt Paule. Durch die Trockenheit hätten die Blumen allerdings etwas gelitten. „Nicht alles ist so durchgekommen wie noch im letzten Jahr“.
Im September soll in den Erlen noch ein weiterer Streifen angepflanzt werden. „Damit wollen wir erreichen, dass auch im Frühjahr schon die ersten Blumen hier blühen und für das ganze Jahr etwas dabei ist“, erklärt Schmidt. Sukzessiv wolle man das ausweiten und weiter pflanzen. In Elbenrod, Schwabenrod, Eifa und auch in Eudorf seien bereits auf Eigeninitiative Blühwiesen entstanden, im Goethepark habe die Stadt Blühstreifen angelegt.

„Wie man sieht, haben sie hier ziemlich viel Nahrung“, freut sich Paule sichtlich über die Vielfalt.
„Die Wahrnehmung solcher Wiesen haben sich in den letzten Jahren verändert“, klärt der Rathauschef auf. Während man früher einige Anrufe erhielt, dass die Wiesen gemäht werden müssten, sei das heute nicht mehr der Fall. „Auch die Brennessel gehört zu den Blühstreifen dazu, denn sie dient als Hauptnahrungsquelle für viele Insekten“.
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Tote Bienen brauchen keine Blüten,Tote Insekten auch nicht,Vögel sind auch keine Assfresser was soll das alles, vieleicht das schlechte Gewissen beruhigen ?.
So sollten viele umdenken und in ihren Gärten zu Hause wieder mal Dinge anpflanzen, mit denen die heimische Insektenwelt auch noch was anfangen kann.
Mit „Blühstreifen“ ist das nicht alleine getan.
Stattdessen Steingärten und irgendwelche bunten Hybridpflanzen….
Der Rest wird ausgerupft oder fällt der Chemiekeule zum Opfer.
Oh man….