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Albrecht Harres und Ingo Appel informieren über die neuesten EntwicklungenLauterbacher SPD zu Besuch auf dem Betriebshof

LAUTERBACH (ol). In den letzten beiden Jahren haben sich einschneidende Veränderungen im Betriebshof eingestellt, die reges Interesse bei der Lauterbacher SPD-Fraktion fanden. Jetzt hatten sie die Möglichkeit dazu, diese Neuerungen vor Ort zu begutachten.



Eingangs bedankte sich Berthold Habermehl, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende für die Möglichkeit, die Neuerungen vor Ort kennenzulernen. Albrecht Harres, Fachbereichsleiter des Betriebshofes, wies zu Beginn der ausführlichen Begehung auf den sehr schönen und aktuell blühenden Tulpenbaum direkt vor dem Eingang zum Bürogebäude hin. Weiter heißt es in der Pressemitteilung der Sozialdemokraten, der Tulpenbaum stammt ursprünglich aus Nordamerika und gedeiht unter den jetzigen klimatischen Bedingungen prächtig.

Tatsächlich sei schon wahrnehmbar, dass heimische Pflanzen durch den Klimawandel tendenziell zurückgedrängt werden und die Anpflanzung von hitzebeständigeren Pflanzen und Bäumen langfristig sinnvoller sein wird. Für die Bienen und Insekten sind die Blüten mit ihrem Nektar- und Pollengehalt von großer Bedeutung, nicht jedoch, ob die Pflanzen heimisch oder zugewandert sind.

Insgesamt gibt es derzeit 28 Beschäftigte – inklusive der Saisonkräfte und Verwaltung – am Betriebshof, der sich aus den Bereichen Friedhof, Bauhof und Gärtnerei zusammensetzt. Das Gelände des ursprünglichen Bauhofes liege im Besitz der Stadtwerke Lauterbach GmbH, die Erweiterung für die Angliederung der Gärtnerei wurde durch einen Grunderwerb durch die Stadt möglich. Das Gesamtgelände werde zu etwa 75 Prozent vom Betriebshof und zu 25 Prozent von den Stadtwerken, den Wasser- und den Elektrizitätswerken genutzt.

Entwicklungskonzepte für den Standort vereinbart

Zwischen der Stadt und den Stadtwerken wurde ein Entwicklungskonzept für den Standort des Betriebshofes vereinbart, welches dank der sehr guten Zusammenarbeit konsequent weiter verfolgt und umgesetzt wird.

Derzeit wird durch die Stadtwerke Lauterbach eine neue Halle gebaut, die durch den Betriebshof als Mieter genutzt werden wird.  Die städtischen Bediensteten erbringen umfassende Eigenleistung bei der Gründung und dem Aufbau der einseitig offenen Halle. Sie ist für die Unterbringung der Fahrzeuge und vielseitigen Gerätschaften des Betriebshofes vorgesehen.

Seit Dezember 2018 befinde sich jetzt auch die Gärtnerei an ihrem neuen Standort am Betriebshofgelände. Das ursprünglich abschüssige Gelände wurde auch mit viel Eigenleistung mit Baumaterial von der Baustelle An der Ritsch ebenerdig verfüllt, angelegt und gepflastert. Ingo Appel, Vorarbeiter der Gärtnerei, informierte die SPD-Fraktion, dass insgesamt drei Gewächshäuser aufgestellt wurden. Zwei Folienhäuser konnten vom alten Standort umgesetzt werden.

Lediglich ein neues Folienhaus wurde beschafft. Diese sind einzeln beheizbar und wurden jetzt mit beweglichen Roll-Tischen ausgestattet. Die Arbeit der Gärtnerei ist alljährlich mit den innerstädtischen Anpflanzungen, Kübeln und Kästen, die einen großen Beitrag zum positiven städtischen Gesamtbild beitragen, weithin sichtbar. Die Konzeptionierung der Wechselbepflanzungen beginnt immer schon im Oktober jeden Jahres für das Folgejahr, denn dann müssen die Jungpflanzen geordert werden.

Ein Dank für die zuverlässige Arbeit

Die Kultivierung der Pflanzen erfolgt bedarfsgerecht in Eigenregie. Mittlerweile wird sogar im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit (IKZ) der Pflanzenbedarf für die Stadt Schotten in den Gewächshäusern herangezogen. Mit weiteren Städten und Gemeinden ist man im Gespräch.

Albrecht Harres führte aus, dass bei rückläufigem Personalbestand aber gleichbleibend großen zu pflegenden Flächen das Bepflanzungsprogramm insgesamt pflegeleichter geplant und ausgeführt wird.  In den Ortsteilen legt die Gärtnerei die Flächen grundhaft an und die Pflege erfolgt in einigen Ortsteilen durch engagierte örtliche Vereinigungen. In der Kernstadt werden die Flächen durch den Betriebshof gepflegt.

Bei der abschließenden regen Gesprächsrunde im Aufenthaltsraum des umfassend sanierten Bürogebäudes wurden dann noch „Fachgespräche“ über das zu verwendende Saatgut für Bienen- und Insektenflächen, über künftige erforderliche Investitionen und über die „interne Verrechnung“ geführt.

Die anwesenden Stadtverordneten und Stadträte der SPD wurden von dem sparsamen und bewussten Umgang mit den Haushaltsmitteln mehr als überzeugt. Die SPD-Fraktion werde bei anstehenden Investitionen den städtischen Betriebshof unterstützen.

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