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Sechs Rotorblätter sollen ab dem 17. Juni mit Bladelifter nach Fischbach transportiert werdenErste Windrad-Teile rollten durch Alsfeld

ALSFELD (ls). Nicht einmal eine Woche ist es her, als bekannt wurde, wann die Windkrafträder durch Alsfeld rollen und schon zog der erste Schwertransport über den Ludwigsplatz hinweg. Hier einige Bilder des ersten Schwertransports.


Im September 2019 wird ein neuer Windpark in Fischbach in Betrieb genommen und rund 11.000 Menschen werden mit Strom versorgt. Die Vorbereitungen dafür laufen jedenfalls auf Hochtouren, denn das seit 2016 genehmigte Projekt soll bereits in diesem Herbst in Betrieb genommen werden und sorgte seit 2017 immer wieder für Diskussionen in Alsfeld.

Damals nämlich kam raus, dass für die drei Linden auf der Verkehrsinsel am Ludwigsplatz einem Schwertransport für Windräder weichen müssen. Alternative Lösungsvorschläge von Oberhessen-live und auch eine Unterschriften-Aktion der Bürger bleiben erfolglos. Es blieb dabei: die Linden sollten weg.

Anberaumt war damals eine Fällung im Winter 2018, doch Anfang März stellte sich heraus, dass die Linden dort an Ort und Stelle bleiben können, da der Schwertransport nun doch an den Bäumen vorbei kommt. Und das das ziemlich gut klappt, das zeigte der Schwertransport am Dienstagabend, denn da rollten die ersten Teil der Windräder über den Alsfelder Ludwigsplatz.

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Wie der Projektentwickler VSB in der vergangenen Woche auf Anfrage mitteilte, sollen die Vorbereitungen in Fischbach selbst weitestgehend abgeschlossen sein. Zunächst wurde gerodet, Wege und Kranstellen errichtet und auch das Fundament wurde gebaut. Von Juni bis August stehe nun der Aufbau der Windenergieanlagen an – und dazu gibt es einzelne Transporte.

Vom 3. Juni bis zum 16. Juni ist die Anlieferung von Turmteilen, Krantechnik, die Getriebe und Teile des Maschinenhauses geplant. Ab dem 17. Juni sollen innerhalb zwei Wochen die sechs Rotorblätter mit einem Bladelifter durch Alsfeld transportiert.

10 Gedanken zu “Erste Windrad-Teile rollten durch Alsfeld

  1. Wie schön sind – im Vergleich zu den Windkraftanlagen – die herrlichen Tagebaue in der Ville, im Mitteldeutschen Revier oder in der Lausitz. Dort hat auch nie ein Baummassaker stattgefunden!! Und: Die Menschen brennen darauf, endlich ihre angestammten Häuser verlassen zu dürfen, wenn wieder mal ein Dorf dem Tagebau weichen muss.

    Prima sind auch die herrlichen Atomkraftwerke, von denen niemand weiß, wo der Atommüll gelagert wird und deren Rückbau Milliarden kostet. Die Kosten sind nie in irgendeiner Strompreiskalkulation aufgetaucht und werden wohl – zum Teil zumindest – vom Steuerzahler getragen.

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    1. Super Argument, werter Herr Beobachter!

      Weil alte Energieformen noch dreckiger und noch schlimmer waren, stürzen wir uns einfach in die nächste blinde Idee. In 20 Jahren werden wir uns daran zurückerinnern und den Kopf schütteln. Die Grünen regieren dann, die „echten Grünen“ und „grüne Alternative für Deutschland“ sind aufstrebende Protestparteien ;-)

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      1. Alles ist relativ. Ich freue mich über ihren Beitrag. Bestätigt er doch, dass die alten Formen der Energiegewinnung „dreckiger“ sind, also schlechter!! als die Windenergie!

        Ja, das ist so eine Sache mit der Energie, lieber „Noch ein Beobachter“. Welche Vorschläge zur zukünftigen und sauberen Energiegewinnung haben Sie denn?

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  2. @julius

    „Nachbar“ hat so Recht!

    Gehe mal dorthin wo die Dinger aufgestellt worden sind…..
    Ich hoffe du warst vorher mal da, dann regst du dich bestimmt nicht mehr über eine Linde auf.

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  3. Das ist die Wahrheit, in Deutschland zahlt man Doppelt so viel, obwohl Österreich kein Atom und Kohlekraftwerke hat.

    Strompreis in Österreich ck. O,14 Cent .
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  4. Wie kommt man darauf, dass 11.000 Menschen mittels den Anlagen mit Strom versorgt werden können? Sind das Anlagen die auch bei Windstille die Stromversorgung dieser 11.000 Menschen aufrecht erhalten können? Oder verlässt man sich in den Zeiten des Windmangels auf dreckige Kohlekraftwerke? Richtig ist, dass die Betreiber über die Gelder, die den Stromkunden aus der Tasche gezogen wird, Strom vergütet wird, die dem Jahresverbrauch von 11.000 Stromkunden entspricht. Das hat aber überhaupt nichts mit einer Stromversorgung zu tun

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    1. Dafür findet das Bäumemassaker im Wald statt, wo diese hässlichen, unwirtschaftlichen Dinger aufgestellt werden.

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      1. Die Dinger sind Wunderschön und sind 1000x besser als Kohlekraft oder Atomkraft, die paar Bäume die wenn überhaupt umgefällt werden kann mann wieder woanders neu planzen.

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