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LED-Umrüstungen, neue Heizungen und Sanierungen rund um AlsfeldAlsfeld tut etwas in Sachen energetische Sanierung

ALSFELD (akr/ls). In Alsfeld tut sich aktuell einiges: an gefühlt allen Ecken wird saniert, gebaut und modernisiert – und es passiert noch mehr. Was das alles ist, das trug Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule im Bericht aus dem Magistrat dem Stadtparlament am Donnerstagabend vor. Neben der Sanierung der Stadtmauer nämlich, wird auch die Grillhütte in Reibertenrod wieder aufgebaut und allerhand energetisch saniert.

Einige hatte Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule aus der Arbeit des Magistrats an diesem Donnerstagabend zu erzählen. Bereits Anfang Mai wurde mit der Sanierung der Stadtmauer begonnen, die im ersten Bauabschnitt bis zum Herbst andauern sollen. Doch auch ansonsten wird im Stadtgebiet aktuell viel getan, so sollen Anfang Juni die Sanierungsarbeiten am Sandstein des Rathauses beginnen. Wie Paule erklärt, beinhalten die Arbeiten die komplette Erneuerung der Verfugung auf einer Fläche von rund 24 Quadratmetern an der Rückseite des Rathauses.

Auch der Wiederaufbau der Grillhütte in Reibertenrod hat begonnen. Anfang Januar hatte es dort gebrannt. Damals waren rund 30 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Alsfeld vor Ort, um den Brand im Inneren zu löschen. Damals hieß es, dass der Brand im Inneren der Hütte entstanden war, wo Helfer einen brennenden Holzstapel vorfanden. Fast 39.000 Euro wird der Wiederaufbau der Grillhütte kosten. „Das Geld wurde von der Gebäudeversicherung zur Verfügung gestellt“, informierte Paule. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtsgemeinschaft Reibertenrod konnten der Wiederaufbau im Mai begonnen werden.

Auch in der Alsfelder Stadtbibliothek tut sich etwas – dort wird die Heizungsanlage erneuert und durch eine effiziente Brennwerttechnik ersetzt. Die soll letztendlich auch auf die Kellerräume ausgeweitet werden, wo ein Archiv entstehen soll. Eine neue Heizung gibt es außerdem für das Dorfgemeinschaftshaus in Hattendorf. Dort wird die Heizungsanlage aus 1991 durch eine Neue mit Öl-Brennwerttechnik ersetzt. Auch die Wärmeversorgung im städtischen Baubetriebshof wird erneuert. Dabei soll der Verbrauch minimiert und das vorhandene Wärmeluftgebläse in den Hallen durch eine Infrarot-Strahlungsheizung ersetzt werden.

In der Stadtverwaltung selbst gibt es an der Zahl 223 neue LED-Leuchten, die eine Kostenminderung von etwa 4.100 Euro im Jahr sein sollen. Die Maßnahme wird laut Paule als kommunales Klimaschutzprojekt vom Land Hessen gefördert.



7 Gedanken zu “Alsfeld tut etwas in Sachen energetische Sanierung

  1. Ich denke Herr Paule macht eben seine Arbeit. Nichts anderes würde ich von einem Bürgermeister verlangen. Mir würde aber auch nicht einfallen, ihn über den grünen Klee zu loben. Mal sehen, was passiert, wenn sich die Konjunktur abschwächt und die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudeln wie aktuell…

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    1. Kann man nicht auch mal ein besonderes Engagement vorbehaltlos anerkennen? Klar macht Paule „nur“ seine Arbeit. Aber dazu gehört eben, sich wirklich rein zu knien, ständig auf dem Laufenden und fast rund um die Uhr ansprechbar zu sein. Das ist ein 70-80-Stunden-Job. Und den kann man nur leisten, wenn nicht nur die Pflichtauffassung, sondern auch die Einstellung und das persönliche Temperament stimmen.

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      1. Anerkennen ja, aber Lobhudeleien wie man sie in letzter Zeit dauernd lesen kann gehören nicht dazu. Er macht seine Arbeit. Nicht mehr und nicht weniger.

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    2. „Mal sehen, was passiert, wenn sich die Konjunktur abschwächt und die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudeln wie aktuell…“
      Was soll das denn heißen? Der ganze Vogelsbergkreis lebt seit Jahrzehnten davon, dass anderswo die Geldquellen sprudeln und z.B. viele Vogelsberger in den benachbarten Landkreisen arbeiten können und so von deren wirtschaftlicher Entwicklung profitieren. Gleichzeitig wird jede Menge „Bimbes“ von EU, Bund und Land über Förderprogramme in den Vogelsberg geschaufelt. Seit wann lebt denn der Vogelsberg von dem, was die regionale Wertschöpfung erbringt?
      Da wäre ich aber mal auf das Gesicht von Landrat Görig gespannt, wenn das alles wegfiele. Ohnehin führt uns die Goldhelg-Propaganda-Truppe durch ihre „Aufholjagd“- und „Wir sind Teil einer der wirtschaftlich bedeutendsten europäischen Metropolregionen (FrankfurtRheinMain)“-Rhetorik beständig hinter die Fichte. Nur spricht es gegen einen Bürgermeister Paule, wenn er im Fall des Falles die Ausgaben der Einnahmesituation anpasst? Ich kann Ihre Argumentation nicht nachvollziehen.

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      1. Dann empfehle ich Ihnen mal den aktuellen Haushaltsplan der Stadt als Lektüre. Es spricht natürlich nichts dagegen, die Ausgaben dann entsprechend anzupassen. Es geht mir auch gar nicht darum, unseren Bürgermeister zu kritisieren, sondern ich sage nur, dass all das keine Spitzenleistung ist, sondern eben sein ganz normaler Job. So sollte dann auch berichtet werden.

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  2. …an gefühlt allen Ecken wird saniert, gebaut und modernisiert – und es passiert noch mehr. Was das alles ist, das trug Alsfelds Bürgermeister Stephan Paule im Bericht aus dem Magistrat dem Stadtparlament am Donnerstagabend vor.“
    Tue Gutes und sprich darüber. Insbesondere vor anstehenden Neuwahlen. Aber Respekt! Dass Alsfeld mit Stephan Paule einen Bürgermeister hätte, der auf der faulen Haut läge und nicht jede noch so kleine Möglichkeit nutzte, Fördergelder zu mobilisieren und die Stadt voran zu bringen, könnte selbst der voreingenommenste Kritiker nicht behaupten. Mag es zur Neuwahl auch nur einen Bürgermeisterkandidaten geben… Es scheint mir auf jeden Fall der richtige zu sein.

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    1. Ich denke Herr Paule macht eben seine Arbeit. Nichts anderes würde ich von einem Bürgermeister verlangen. Mir würde aber auch nicht einfallen, ihn über den grünen Klee zu loben. Mal sehen, was passiert, wenn sich die Konjunktur abschwächt und die Steuereinnahmen nicht mehr so sprudeln wie aktuell.

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