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Planung habe bereits zu viel Zeit in Anspruch genommenSPD und GL fordern zügige Neugestaltung des Parkplatzes der Johanniterhalle

GREBENAU (ol). Zum Auftakt des neuen Jahres trafen sich die Mitglieder der Stadtverordnetenfraktionen von SPD und Gründchen Liste (GL) jüngst am Parkplatz der Johanniterhalle in Grebenau und informierten sich über die kürzlich im Bauausschuss vorgestellten Planungen für die Neugestaltung des Platzes.

In der Pressemitteilung der Fraktionen von SPD und GL in der Grebenauer Stadtverordnetenversammlung heißt es, das Stadtparlament hat sich seit dem Jahr 2013 immer wieder mit der Neugestaltung des Parkplatzes vor der Johanniterhalle beschäftigt. Die beiden Fraktionen seien froh, dass Seitens des Bürgermeisters nach bald sechs Jahren und viel verlorener Zeit nun endlich der immer wieder eingeforderte Planungsentwurf vorgelegt wurde.

„Auch begrüßen wir es, dass die ursprüngliche Idee, den Platz einfach nur großflächig zu asphaltieren und damit quasi in eine Art Asphaltwüste zu verwandeln offensichtlich verworfen wurde und die Planung stattdessen jetzt eine Auflockerung des Parkplatzes durch Pflaster- und Asphaltflächen und einen Grünstreifen vorsieht“, erklärte der Fraktionsvorsitzende der SPD, Patrick Krug. Unverständlich bliebe für SPD und GL jedoch, warum die Planung eines überschaubaren Projekts wie der Neugestaltung eines Parkplatzes einen derart langen Zeitraum in Anspruch genommen habe.

Der vorgestellte Plan, welcher schlussendlich durch ein externes Ingenieurbüro erstellt worden sei, habe laut Pressemitteilung der Fraktionen SPD und GL bei entsprechenden Bemühungen sicherlich deutlich früher vorgelegt werden können.

Planung sollte durch externes Büro erfolgen

„Bereits bei den Haushaltsberatungen 2018 haben wir beantragt, die Planung durch ein externes Büro erstellen zu lassen, da absehbar war, dass sonst ein weiteres Jahr ungenutzt ins Land zieht. Das haben Freie Wähler und CDU damals mit der Begründung abgelehnt, die Beauftragung eines Ingenieurbüros koste Geld, welches man durch die Nutzung der Bauabteilung des Verwaltungsverbandes einsparen könne“, sagte Krug weiter. Im Ergebnis habe die Haltung von Freien Wählern und CDU dazu geführt, dass die Stadt weiter Zeit verloren und schlussendlich das Geld doch ausgegeben habe.


Nun gelte es, das Projekt zeitnah und zügig umzusetzen. In den anstehenden Beratungen für den Haushalt 2019 müsse abschließend entschieden werden, welche Elemente der Planung tatsächlich umgesetzt werden können und die notwendigen Gelder bereitgestellt werden.

„Wir erwarten, dass der Bürgermeister mit der Einbringung des Haushalts dem Parlament auch einen Vorschlag unterbreitet, was finanziell machbar ist und wie das Projekt in 2019 endlich umgesetzt werden soll. Aus unserer Sicht ist es dabei durchaus vorstellbar, einen Teil der für die Stadt Grebenau aus der Hessenkasse zur Verfügung stehenden Gelder für die Neugestaltung des Platzes zu verwenden, wenn die Förderbedingungen das zulassen“, machte der Fraktionsvorsitzende der GL, Erhard Spohr, abschließend die Position der Grebenauer Opposition deutlich.