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Aufruf des DGB-Vogelsbergkreis zum Tag der Arbeit 2018 - Demonstration auf dem Alsfelder Marktplatz ab 10 UhrDemonstration gegen Krieg, Intoleranz, Rassmismus und Rechtspopulismus

ALSFELD (ol). Der DGB stehen für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit, denn genau dafür kämpfen Gewerkschaften. Auch in diesem Jahr lädt die DGB wieder zur Maikundgebung pünktlich am 1. Mai – zum Tag der Arbeit – auf den Alsfelder Marktplatz ein.

Ingo Schwalm, der DGB-Kreisvorsitzende gab dazu eine Pressemitteilung raus, die im Folgenden im Wortlaut abgedruckt ist.

„Die Große Koalition hat sich für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einiges vorgenommen. Aber das reicht nicht. Wir wollen mehr soziale Gerechtigkeit, mehr solidarische Politik, mehr Förderung der Vielfalt. Wir werden gemeinsam die Bundesregierung drängen, die politischen Weichen in die richtige Richtung zu stellen: Solidarität statt gesellschaftliche Spaltung und Ausgrenzung, klare Kante gegen Rassismus und extreme Rechte.

Wir wollen, dass niemand sich fragen muss, ob der Arbeitsplatz sicher ist, ob das Geld und später die Rente reichen. Wir wollen, dass mehr Beschäftigte den Schutz von Tarifverträgen genießen, und mehr Mitbestimmung in den Betrieben und Verwaltungen. Wir wollen ein gerechtes Steuersystem, mit dem eine solide Infrastruktur und bezahlbare Wohnungen finanziert werden, und einen öffentlichen Dienst, der seine Aufgaben gut erfüllen kann. Wir wollen gute Bildung für alle Kinder. Sie haben ein Recht darauf. Rentnerinnen und Rentner sollen in Würde altern können.

Diese Koalition muss ihre Vorhaben bei der Pflege, bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, bei der sachgrundlosen Befristung, bei dem Rückkehrrecht auf Vollzeit, bei den Investitionen in Bildung, Wohnungen und Infrastruktur schnell und vollständig umsetzen. Das kann aber nur der erste Schritt sein. Sie muss mutiger werden!


  • Niedriglöhne, Mini- und Midijobs sind keine Perspektive für die Zukunft: Schluss damit! Sie gehören abgeschafft, nicht ausgeweitet! Die Schonzeit für die Arbeitgeber ist vorüber!
  • Überstunden und Überlastung im öffentlichen Dienst gehören abgeschafft! Wir fordern mehr Personal!
  • Finger weg vom Arbeitszeitgesetz – mehr Mitbestimmung der Beschäftigten bei ihrer Arbeitszeitplanung!
  • Investiert endlich in bessere Bildung und Infrastruktur. Sofort!
  • Eine Lohnlücke von 21 Prozent bei der Bezahlung von Frauen ist ungerecht. Beendet das!
  • Arbeitgeber, die aus der Tarifbindung flüchten, verweigern gerechte Löhne. Verbietet es ihnen!
  • Reiche müssen mehr tragen als Arme – wir fordern ein gerechtes Steuersystem. Jetzt!
  • Europa ist ein fantastisches und einzigartiges Projekt, es darf nicht scheitern. Stärkt ein soziales und solidarisches Europa!

Dafür treffen wir uns am 1. Mai um 10 Uhr auf dem Marktplatz in Alsfeld – mit Dir! Der 1. Mai ist unser Tag der Solidarität. Wir demonstrieren gegen Krieg und Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus.“


9 Gedanken zu “Demonstration gegen Krieg, Intoleranz, Rassmismus und Rechtspopulismus

  1. Dieter dich wird keiner vermissen :)
    Billige AFD hetzte braucht niemand.
    HASTALA VISTA

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  2. @ Dieter Hamel + Rudi Ratlos + Steuerzahler
    Was heißt denn hier „nur linke Berichterstattung“? Der Artikel selbst gibt den Arbeitnehmervertretern im Kreis die Gelegenheit, ihre traditionelle 1. Mai-Veranstaltung (übrigens als „Tag der Arbeit“ von den Nazis eingeführt!!! Müsste doch eigentlich Ihr Lieblingsfeiertag sein!!!) bekannt zu machen. Wie jeder Gruppierung vom Kleintierzüchterverein bis zu den etablierten politischen Parteien, den Kirchen usw. diese Möglichkeit eingeräumt wird. Allein eine solche Veranstaltung zu organisieren, erfordert eine Menge Fleiß. Und „gute Arbeit“ einzufordern, statt sich mit Leih-, Teilzeit- und schlecht entlohnten Minijobs abzufinden, ist eine Aufgabe in gesamtgesellschaftlicher Verantwortung! Sie hätten ja mal selbst aktiv werden können, um sich wenigstens mal zu informieren. Phönix (für Leute wie Sie wahrscheinlich zu anspruchsvoll?) hatte dem Anlass entsprechend einige sehr informative Sendungen im Angebot. Zum Beispiel über das Thema Arbeitsqualität und spätere Rente (man könnte auch sagen: Rentenbetrug und Altersarmut). Kleiner Link: https://www.phoenix.de/content/phoenix/die_sendungen/der_rentenreport/2518649?datum=2018-05-01.
    Und wo Sie gerade über die GEW (Lehrergewerkschaft) gar nicht genug würgen und kotzen können: Lesen Sie doch mal das hier: https://www.zeit.de/news/2018-05/02/verband-stellt-neue-studie-zu-gewalt-gegen-lehrer-vor-180501-99-130741
    Ihnen fliegt doch bei jedem vernünftigen Beitrag sofort der Draht aus der Mütze! Alle außer Ihnen sind dumme, faule und angetrunkene „Arschlecker“, die an Brückentagen Ferien machen. Und natürlich fehlt allen „ein bisschen Bildung“, von der Sie ja offensichtlich bis zum Eichstrich genossen haben. Das nennen Sie dann „kritische Kommentare von Andersdenkenden“. Dass Sie „anders denken“ als jeder zivilisierte Mensch, ist kaum zu übersehen. Wenn Sie sich hier verabschieden, kann das das geistige Klima auf diesen Seiten nur verbessern. Also Tschö mit AfDö!

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  3. Dieter Hamel mimimi … :-)))
    Wenn Sie hier glauben, das man hier der AFD eine Plattform geben muss um rechtspopulistische Wahlpropaganda zu verbreiten, dann sind SIE hier falsch!

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  4. Ja fände ich auch toll, wenn diese Leute statt faul auf der Haut zu liegen und hin und wieder angetrunken zu demonstrieren einfach einen von 1,2 Mio. (!!!!!!!!) freien, unbefristeten Arbeitsstellen annehmen würden. Zur Not braucht es auch mal ein wenig Bildung bis zur unbefristeten Stelle, aber soll gehen.

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  5. würg…
    GEW in Kombination mit SPD

    Wieviel waren denn da?
    Bei Brückentagen sind die doch normalerweise auf Reisen!

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  6. Oberhessen Live ist für mich abgehakt. Immer nur linksgerichtete Berichterstattung und kritische Kommentare von Andersdenkenden ablehnen. Weiter so mit Ihrer Arschleckereinstellung gegenüber Kirchen, Gewerkschaften und dem kommunistisch eingestellten Parteienkartell gegen die ach so böse AfD. Weiterhin viel Spaß bei Ihrer einseitigen Berichterstattung. Ich bin sicher, daß so einen „Ableger“ der Oberhessischen Zeitung niemand braucht und er auch langfristig nicht zu halten ist. Und Tschüss!

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  7. Noch mal (was ist hier eigentlich für ein automatisches Korrektursystem eingebaut?):
    Das ist der Rassmismus, wo jeder mit muss! Wieso denn unglaubwürdig, Paul Albert? Denk doch auch mal nach! Jeder kann doch entscheiden, wogegen er demonstrieren will. Und da sucht er sich eben was aus.
    Verstehste? AUSSUCHEN!!!

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  8. Das ist der Rasmismuss, wo jeder mit muss! Wieso denn unglaubwürdig, Paul Albert? Denk doch auch mal nach! Jeder kann doch entscheiden, wogegen er demonstrieren will. Und da sucht er sich eben was aus. Verstehste? AUSSCHE!!! Wer gegen Krieg, Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus demonstrieren will, muss nicht gleichzeitig gegen 1.Mai-Krawalle demonstrieren. Einseitig ist also gar nicht das Problem, Paul Albert. Kannst du das verstehen? Unglaubwürdig würde man nur dadurch, dass man einen bestimmten Aspekt usw., der mit dem Thema der Demonstration zwingend verbunden ist, bewusst ausblendet oder sich in Widerspruch zu den Werten begibt, für die man demonstrativ eintritt. Ein Beispiel: Ich demonstriere gegen Krieg und Intolleranz, beteilige mich aber dann an Maikrawallen, richte Schäden an und verletze andere Menschen. Das wäre unglaubwürdig. Noch ein Beispiel: SPD und Grüne erlassen die Hartz-IV-Gesetze, sind aber gleichzeitig gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit. Das wäre sogar sehr, sehr unglaubwürdig. Na, macht es klick? Und noch ein letztes Beispiel: Die SPD ist seit fast 10 Jahren Juniorpartner der GroKo in Berlin und regiert seit Jahr und Tag in den verschiedensten Bundesländern, schaut aber zu, wie ein Teil der Bevölkerung immer ärmer, ein Teil der Kriminellen immer krimineller, der Pflegenotstand immer größer und die Flüchtlingskrise immer kritischer werden, während Polizei, Zoll, Verwaltungsbehörden, Schulen, Pflegeheime usw. personell immer mehr ausdünnen unde ihre Aufgaben immer weniger bewältigen können. Und dann demonstrieren sie gegen den Rechtspopulismus, der vor diesem Hintergrund erswt entstehen konnte. Hahahahahahahahaha, wie widersprüchlich und unglaubwürdig!!! Denkt mal alle darüber nach, am 1. Mai.

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  9. Slogan „Demonstration gegen Krieg, Intoleranz, Rassismus und Rechtspopulismus“ total einseitig!!! Deshalb unglaubwürdig.
    Es fehlt die ganz klare Abgrenzung zum Linkspopulismus. Das was an Straftaten ,wahrscheinlich, wieder zum 1. Mai passiert, na macht es klick.Denkt mal darüber nach!!!

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