Gesellschaft0

Musik als Lebensgefühl am kommenden Donnerstag, den 22. Februar abAltbekannte Töne im Alsfelder Laternchen

ALSFELD (ol). Auch am letzten Donnerstag des Monats gibt es musikalisch nochmal echtes Lebensgefühl – und dazu kommt ein alter Bekannter in das Alsfelder Laternchen: Peter Kick, der schon beim letzten Konzert für ein volles Haus sorgte. Krankheitsbedingt musste das zunächst geplante Konzert mit Robert Oberbeck nämlich abgesagt werden.

Trotz krankheitsbedingtem Ausfall muss man den Kopf noch lange nicht hängen lassen: Es gibt Ersatz und das ist kein geringer als Peter Kick, der mittlerweile zum zweiten Mal im Alsfelder Laternchen spielen wird. Und wenn das Wort “Leidenschaft” irgendwo eine Bedeutung hat, dann bei seiner Liebe zur Musik. Und wieder lädt der Musiker zu einer Zeitreise durch die Musikgeschichte: Den Schwerpunkt bestimmen die 60er und 70er Jahre. Die „Junggebliebenen“ schwelgen in Nostalgie, die heute Jungen spüren, dass die Musik damals „irgendwie anders“ war.

Authentisch und stilecht, aber immer auch mit eigener Ausdruckskraft erklingen die zeitlosen Klassiker großer Meister. Der Bogen spannt von den Roaring Sixties mit Stücken der Beatles, Hollies und Rolling Stones über die Hippie-Ära a là Byrds, Simon & Garfunkel und Scott McKenzie zu erdiger Country & Western – Musik von Johnny Cash, John Denver, Garth Brooks, Willie Nelson, Hank Williams und vor allem Songs von Bob Dylan und Neil Young wechseln mit unbekannten Perlen, die im Strudel des vom Mainstream beherrschten Musikgeschäfts zu Unrecht unten durchgefallen sind. Abgerundet wird Peter Kicks Programm mit Titeln aus eigener Feder – gleichwohl lyrische wie melodiöse Lieder, die eine interessante Alternative zum heutigen Radio-Einerlei darstellen.

Und auch an diesem Donnerstag verspricht das Konzert wieder einen ganz besonderen Abend in der Kneipe: Es erklingt immer das richtige Stück zum richtigen Zeitpunkt – mal lässig schrammelnd, dann wieder zupackend rockig – je nachdem es die Situation erfordert. Ob unplugged am Lagerfeuer oder „mit vollem Besteck“ auf dem Tanzsaal – in jedem Fall ist die Performance professionell und mitreißend.