Tschernobyl lässt Gerd Ludwig nicht los. Noch einmal ist der Top-Fotograf aus Alsfeld zu dem zerstörten Kernkraftwerk gereist, dessen Zustand er bereits mehrfach dokumentierte. Diesmal war die Mission noch gefährlicher, denn es herrscht Krieg, und russische Hinterlassenschaften erhöhen den Einsatz für jeden Besucher der Sperrzone. Exklusiv für Oberhessen-live erzählt er die Geschichte.
Das gemeinsame Werk: Gerd Ludwig und Frank Mehring bei der Vorstellung des Buchs. Foto: privat
Joseph Beuys war ein brillanter Aktionskünstler. Dass ihn seine Heimat Kleve in jüngerer Zeit mit zwei Ausstellungen geehrt hat, verdankt der Weltstar auch zwei gebürtigen Alsfeldern: dem Fotografen Gerd Ludwig und Frank Mehring. Jetzt haben die beiden ein Fotobuch herausgebracht, dass Joseph Beuys in seiner Heimat zeigt. Für Gerd Ludwig bedeutete das Werk eine Zeitreise: zurück in die Siebziger. Eine anstrengende und wundersame Reise, erzählt er.
Gerd Ludwig will wieder den Unglücksreaktor in Tschernobyl besuchen – trotz des Krieges. Er erzählt, warum diese gefährliche Reprtage für ihn so wichtig ist.
Kämpfe am Kernkraft Tschernobyl, eine anderes AKW brennt: Solche Nachrichten aus dem Krieg in der Ukraine schrecken besonders auf: Droht radioaktive Verseuchung? Auch der aus Alsfeld stammende Top-Fotograf Gerd Ludwig ist alarmiert. Er war mehrfach in Tschernobyl. Ludwig kennt die Gefahren. Im Gespräch mit Axel Pries erklärt er, warum die Strahlung bereits jetzt gestiegen ist.
Es geht um den 100. Geburtstag von Joseph Beuys, um Kunst, bei einer ungewöhnlichen Ausstellung, die dieser Tage bei Kleve eröffnet wurde. Was die Geschichte in Alsfeld interessant macht, ist ein ungewöhnliches Zusammentreffen zweier ehemaliger, recht bekannter Alsfelder bei der Gelegenheit: Gerd Ludwig und Frank Mehring als die Hauptakteure bei dieser Kunstaktion.
Gerd Ludwig, in Los Angeles lebender Top-Fotograf aus Alsfeld, konnte vor wenigen Tagen eine Neuerung verkünden, um die ihn mancher 73-Jährige in Deutschland beneiden würde: Er hat die zweite Impfung gegen Corona erhalten. Er weiß: Die Amerikaner sind bei den Impfaktionen cooler. Auch im Schneesturm.
Gerd Ludwig, Top-Fotograf mit Wurzeln in Alsfeld und einem Wohnsitz in Los Angeles, erzählt im Interview, wie er den Wahltag erlebt hat – und wie Amerikaner mit den Spannungen umgehen.
Pflasterflair – Erlebnis.Alsfeld TV-Show im Rückblick: Alsfeld fotografiert – also eigentlich tut das der weltbekannte Fotograf Gerd Ludwig. Was und wen der Alsfelder schon alles vor der Linse hatte, das erzählte er selbst.
Der gebürtige Alsfelder Gerd Ludwig lebt seit vielen Jahrzehnten als international ausgezeichneter Fotograf in Los Angeles. Seine Heimatstadt besucht er regelmäßig, und während seiner Aufenthalte hier bewohnt er ein WG-Zimmer im Haus zum Schwanen, also direkt am Markt 12. Er ist einer der ersten Unterstützer des Laden- und Werkstattprojekts von Kompass Leben, dem er eine eigene Postkarten- und Print-Kollektion gewidmet hat. Wie es dazu kam und was er sich für Alsfeld wünscht, verriet er im Interview.
Ein Bildband sowohl für Foto- also auch für Autofreunde. Foto: Gerd Ludwig/Buchreproduktion
Ein Buch wie eine Galerie: „Sleeping Cars“ heißt das jüngste Werk, mit dem Gerd Ludwig seit ein paar Tagen den Markt der Foto-Bücher bereichert. Und auch wenn es sich inhaltlich gänzlich von seinen früheren Büchern unterscheidet, zeigt es doch unverkennbar die Handschrift des Top-Fotografen mit Wurzeln in Alsfeld: Spannend bis mystisch setzt er geparkte Autos in Szene und schuf einen Bildband, der sowohl für Foto- als auch für Autofreunde interessant sein dürfte.
Illegale Einwanderer in Moskau. Der Blitz holt das Gesicht des Jungen aus dem Dunkel, aber lässt die bedrückende Stimmung bestehen. Fotos: ludwig (aep)
ALSFELD/FRIEDRICHSHAFEN. Was macht ein gutes Foto aus? Bildschärfe? Motiv? Lichtstimmung? Da gibt es viele Antworten. Einig sind sich ambitionierte Fotografen in einem Punkt: Gebündeltes, frontales Blitzlicht zerstört häufig das Motiv – weshalb man es gerne zerstreut. Einer, der sich meisterhaft auf raffinierten Blitzeinsatz versteht, ist Gerd Ludwig, Top-Fotograf von National Geografic mit Wurzeln in Alsfeld.
Strahlend in der Reihe der ausgezeichneten Journalisten: Gerd Ludwig (stehend, 3.v.r.) nach der Auszeichnung in den USA. Foto: Lizz Cardwell
ALSFELD/COLUMBUS (aep). “Missouri Honor Medal for Distinguished Service in Journalism”. So heißt die Medaille, die Gerd Ludwig vor kurzem überreicht bekam, und damit hat Alsfeld einen weiteren, international ausgezeichneten Sohn der Stadt. Wie bereits berichtet, bekam der für National Geografic aktive Top-Fotograf die Auszeichnung von der “Missouri School of Journalism“ für ausgezeichneten Journalismus verliehen – mehr …
ALSFELD (aep). Er gehört international längst zu den führenden Vertretern seines Berufs, wird weltweit zu Vorträgen, Workshops und Ausstellungen eingeladen und heimste bereits verschiedene Preise ein. Aber über diese Auszeichnung freut Gerd Ludwig sich doch besonders: Der in Los Angeles lebende Fotograf mit Wurzeln in Alsfeld bekommt Ende Oktober in den USA die Honor Medal mehr …