Gesellschaft0

Finanziell solide und zukunftsorientiertFörderverein Sozialstation Antrifttal zieht positive Bilanz und plant Förderung für E Auto

ANTRIFTTAL (ol). Der Förderverein Sozialstation Antrifttal e. V. hat bei seiner Jahreshauptversammlung am 14. August 2026 eine positive Bilanz gezogen. Die Sozialstation betreut derzeit 210 Klienten und beschäftigt 32 Mitarbeitende. Der Zweckverband Soziale Dienste schreibt inzwischen schwarze Zahlen, sodass voraussichtlich künftig kein Zuschuss des Fördervereins mehr erforderlich ist. Für 2027 ist die Förderung eines Elektroautos vorgesehen.

Der Förderverein Sozialstation Antrifttal e. V. blickt auf ein erfolgreiches und finanziell solides Jahr zurück. Während der Jahreshauptversammlung am 14. August im Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Ruhlkirchen zogen die Verantwortlichen eine durchweg positive Bilanz und betonten die unverzichtbare Unterstützung für die ambulante Pflege in der Region. Ein besonderer Höhepunkt der Versammlung war die wirtschaftliche Trendwende der Sozialstation: Sie ist geschafft, heißt es in der Pressemitteilung des Fördervereins Sozialstation Antrifttal e. V.

In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende Franz Josef Kreuter auf die aktuelle Vereinsstruktur und die geleistete Unterstützung ein. Der Verein zählt aktuell 150 Mitglieder. Im vergangenen Geschäftsjahr investierte der Förderverein gezielt in die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte und die Absicherung der Station einen Betrag von 4.658,72 Euro.

Rechner Erich Kranz gab einen Überblick über die gesunde finanzielle Basis des Vereins, die anschließend von Kassenprüferin Susanne Botthof bescheinigt wurde. Daraufhin wurde der Vorstand einstimmig entlastet.

Einen tiefen Einblick in den pflegerischen Alltag bot der Bericht von Pflegedienstleiterin Sabrina Jordan aus der Sozialstation. Aktuell betreut das Team der Station 210 Klienten. Getragen wird diese wichtige Arbeit von insgesamt 32 Mitarbeitenden in Hauswirtschaft, Pflege und Verwaltung. Jordan sprach dem Förderverein einen herzlichen Dank für die wichtige Spende eines Dienstfahrzeugs aus, das die Mobilität der Pflegekräfte sichert. Zudem betonte sie, dass die Digitalisierung der Station für effizientere Abläufe weiter intensiv vorangetrieben wird. Zum Abschluss wurde eine Anfrage des Dorfvereins Seibelsdorf bezüglich einer zukünftigen Kooperation vorgestellt, um bei den Seniorentreffs zu unterstützen und auf die wichtige Arbeit des Fördervereins aufmerksam machen zu können.

Bürgermeister Christoph Lück dankte in seiner Funktion als Verbandsvorsteher für die hervorragende Zusammenarbeit. Er berichtete, dass im Zweckverband Soziale Dienste (ZSD) die Anpassung der Strukturen sowie die Digitalisierung konsequent fortgesetzt werden. Die erfreuliche Nachricht: Nach derzeitigem Stand wird voraussichtlich künftig kein Zuschuss mehr durch den Förderverein erforderlich sein, da der ZSD inzwischen schwarze Zahlen schreibt.

Auf Nachfrage erläuterte Lück die umfassenden Strukturveränderungen, die vor allem den Verwaltungsbereich betreffen. Bei einem mittlerweile beachtlichen Haushaltsvolumen von über einer Million Euro war die Einstellung einer kompletten Finanzfachkraft zwingend erforderlich geworden, um die Professionalisierung voranzutreiben. Auch Bürgermeister Dietmar Krist bedankte sich als stellvertretender Verbandsvorsteher ausdrücklich für die verlässliche und gute Zusammenarbeit zwischen den Kommunen und dem Verein.

Für 2027 ist die Förderung eines Elektroautos angedacht, um den Fuhrpark der Sozialstation noch umweltfreundlicher und zukunftssicherer aufzustellen.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren