
Kunststart nach der SommerpauseErnst-Eimer-Stube Groß-Eichen eröffnet zwei neue Sonderausstellungen
GROSS-EICHEN (ol). Die Ernst-Eimer-Stube in Groß-Eichen öffnet am 30. August nach der Sommerpause wieder ihre Türen. Neben der Dauerausstellung „Wäis froihjer woar“ werden die Sonderausstellungen „Color“ von Jörg Reschke und Valentina Serebryakova sowie „Filzarbeiten“ von Judith Tobies gezeigt. Beide Sonderausstellungen sind auch am 27. September zu sehen.
Nach der kurzen Sommerpause öffnet die Ernst-Eimer-Stube in Groß-Eichen am Sonntag, den 30. August, von 14 bis 17 Uhr wieder ihre Türen. Besucherinnen und Besucher erwartet neben der Dauerausstellung „Wäis froihjer woar“ die Eröffnung von zwei Sonderausstellungen, heißt es in der Pressemitteilung des Kunst und Kulturvereins der Ernst Eimer Freunde e.V.
Im Mittelpunkt stehen die Dauerausstellung mit Gemälden von Ernst Eimer, die Sonder-Doppelausstellung „Color“ von Jörg Reschke und Valentina Serebryakova sowie „Filzarbeiten“ von Judith Tobies in der Kunst-Remise.
Die Dauerausstellung „Wäis froihjer woar“ zeigt Gemälde von Ernst Eimer mit Motiven aus einer längst vergangenen Zeit. Hartes Landleben, handwerkliche Arbeit und gelebtes Brauchtum lieferten ihm immer wieder Anregungen für seine Kunst. So entstanden bedeutende Ölgemälde wie „Die Ährenleserin“, „Die Spinnerin“, „Der Dengler“ oder „Die Heuernte“. Auch Eimers eigene Erfahrungen prägten seine Motive: Als junger Mann spielte er Klarinette und Ziehharmonika in einer kleinen Musikkapelle bei dörflichen Festen, um sich ein Taschengeld zu verdienen. Daraus gingen fröhliche Szenen wie „Musik im Walde“, „Kirmes“ und „Tanz“ hervor.
An diesem Tag wird außerdem im Grünen und Blauen Salon die neue Sonder-Doppelausstellung „Color“ der beiden Künstler Jörg Reschke aus Gießen und Valentina Serebryakova aus Wetzlar eröffnet. Jörg Reschke widmet sich seit 1975 dem Zeichnen und der Acrylmalerei. Seine Werke zeichnen sich durch klare Kompositionen aus; er reduziert seine Bildmotive auf das Wesentliche und lässt dabei immer wieder seiner Fantasie freien Lauf. So entstehen Bilder mit besonderer Aussagekraft. Seine Exponate wurden bereits bei verschiedenen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in der Kongresshalle Gießen, in der Sparkasse Gießen, in der Sparkasse Wetzlar, bei „Fluss mit Flair“, im Evangelischen Krankenhaus und im Behördenhochhaus in Gießen.
Die Künstlerin Valentina Serebryakova entwickelte seit ihrer Kindheit eine große Leidenschaft für Zeichnen und Malen. Um ihre künstlerischen Fähigkeiten zu vertiefen, besuchte sie eine Malschule. Heute arbeitet sie bevorzugt mit Acryltechnik, strukturgebender Spachteltechnik, Öl, Aquarell und Pastellkreide, die ihren Bildern Tiefe und Textur verleihen. Ihre Motive gestaltet sie gerne in bunten und lebendigen Farben und fängt dabei Eindrücke und Emotionalität aus eigenen Erfahrungen und Gefühlen ein. Bisherige Ausstellungen waren bei „Fluss mit Flair“, in der Agaplesion Praxis Nuklearmedizin und in der Sparkasse Wetzlar zu sehen.
Eine weitere Besonderheit ist die Sonderausstellung „Filzarbeiten“ von Judith Tobies aus Klein-Eichen in der Kunst-Remise. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr können sich Besucherinnen und Besucher erneut auf viele kreative Ideen und eine große Vielfalt handgefertigter Produkte freuen. Mit Liebe zum Detail entstehen Kunstgegenstände ebenso wie Dinge für den täglichen Gebrauch.
Beide Sonderausstellungen sind auch am 27. September noch zu sehen. Die Gemäldeausstellung „Wäis froihjer woar“ in der Ernst-Eimer-Stube läuft bis Mitte des kommenden Jahres.
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