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Neue Serie gibt persönliche EinblickeFeuerwehr Romrod stellt Menschen hinter den Einsatzkräften vor

ROMROD (ol). Die Feuerwehr Romrod stellt in der Social-Media-Reihe „Menschen unserer Feuerwehr“ Einsatzkräfte, Fördervereinsmitglieder und Angehörige vor. Damit möchte sie Einblicke in die ehrenamtliche Arbeit geben und neue Einsatzkräfte gewinnen. Zugleich wirbt die Reihe für den Stadtfeuerwehrtag am 5. September im Bereich Rabenstrut und Krummacker.

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Überarbeitete Pressemitteilung
Romrod. Die Feuerwehr Romrod stellt derzeit auf ihren Social-Media-Kanälen regelmäßig Menschen vor, die Feuerwehr in Romrod möglich machen. Unter dem Titel „Menschen unserer Feuerwehr“ zeigen sich Einsatzkräfte, Mitglieder des Fördervereins und Angehörige mit ihren persönlichen Geschichten, Aufgaben und Gedanken rund um die Feuerwehr, berichtet die Feuerwehr Romrod in einer Pressemitteilung.

Ziel der Reihe ist es, Feuerwehr erlebbar zu machen und Identifikation zu schaffen. Denn Feuerwehr in und für Romrod geht alle etwas an. Wenn es darauf ankommt, helfen die Menschen mit den roten Autos 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Genau hier besteht perspektivisch jedoch Handlungsbedarf.

„Wir brauchen zur Erfüllung unserer Aufgaben neue Einsatzkräfte. Hier freuen wir uns über jede und jeden, der Interesse hat und sich vorstellen kann, bei uns mitzumachen“, macht Wehrführer Manuel Gemmer deutlich.

Dabei ist der Feuerwehr Romrod wichtig, ein häufiges Missverständnis aufzugreifen: Die Freiwillige Feuerwehr Romrod ist kein Verein. Für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe ist die Stadt Romrod zuständig. Sie bedient sich hierfür der Freiwilligen Feuerwehr. Oberster Dienstherr der Feuerwehren der Stadt Romrod ist der Bürgermeister.

Darüber hinaus gibt es in allen Stadtteilen Fördervereine, die die örtlichen Brandschützer unterstützen. Diese Fördervereine leisten wichtige Arbeit, sind organisatorisch aber von der öffentlich-rechtlichen Feuerwehr zu unterscheiden. Natürlich gibt es dabei viele personelle Überschneidungen, denn viele Feuerwehrangehörige engagieren sich zusätzlich auch im Verein.

Aktuell arbeitet die Feuerwehr Romrod auf ein großes Ereignis hin: den Stadtfeuerwehrtag am Samstag, 5. September. Dieser findet ab 11 Uhr im Bereich Rabenstrut und Krummacker statt. Die Feuerwehren der Stadt Romrod möchten dort zeigen, was Feuerwehr heute bedeutet. Geplant sind unter anderem Fahrzeuge und Technik zum Anfassen, ein Kinderprogramm, eine historische Fahrzeugausstellung, Hubschrauberrundflüge, Essen und Getränke sowie ab 13 Uhr eine große gemeinsame Übung aller Romröder Stadtteile.

Mit dem Stadtfeuerwehrtag gehen die Verantwortlichen bewusst einen anderen Weg. Die Veranstaltung findet nicht am Feuerwehrhaus statt, sondern dort, wo viele Familien leben. So sollen Menschen erreicht werden, die bisher vielleicht wenig Berührung mit der Feuerwehr hatten.

Begleitet wird die Werbung für den Stadtfeuerwehrtag durch die Social-Media-Reihe. Die kurzen Videos werden von der Feuerwehr Romrod selbst produziert.

„Wir haben aktuell mindestens zwei Drehabende pro Woche, teilweise auch mehr. Uns ist wichtig, Feuerwehr transparenter zu machen und zu zeigen, wer hinter den roten Fahrzeugen steht. Feuerwehr in Romrod hat viele Gesichter: Nachbarn, Freunde, Familienmitglieder, Kolleginnen und Kollegen. Menschen mit unterschiedlichen Berufen, Lebenswegen, Stärken und Geschichten. Einige sind seit der Jugendfeuerwehr dabei, andere sind erst später dazugekommen. Genau das macht Feuerwehr aus. Und genau deshalb kann Feuerwehr auch etwas für dich sein. Unter dem Motto ‚Romrod, wir brauchen euch!‘ möchten wir Menschen ermutigen, einfach einmal vorbeizuschauen und sich selbst ein Bild zu machen“, erklärt Volker Schwenzfeier, Pressesprecher der Feuerwehren der Stadt Romrod.

Neben der Werbung für den Stadtfeuerwehrtag geht es der Feuerwehr aber auch um das grundsätzliche Thema Mitgliedergewinnung. In den kommenden Jahren werden mehrere langjährige Einsatzkräfte altersbedingt aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Deshalb braucht die Feuerwehr Romrod neue Menschen, die sich vorstellen können, Teil der Einsatzabteilung zu werden.

Mit der Reihe „Menschen unserer Feuerwehr“ möchten die Verantwortlichen bewusst Berührungsängste abbauen. Niemand muss am ersten Abend alles können. Feuerwehr kann man lernen. Wer Interesse hat, kann unverbindlich vorbeischauen, Fragen stellen und die Menschen kennenlernen, die Feuerwehr in Romrod möglich machen.

Besonders viel Aufmerksamkeit erhält aktuell ein Video mit Nina Eifert. Sie ist selbst nicht Mitglied der Einsatzabteilung, aber Ehefrau eines Feuerwehrmannes und Mitglied im Förderverein. In ihrem Beitrag spricht sie offen darüber, wie es für Angehörige ist, wenn der Melder oder die Sirene geht. Denn Einsätze sind nicht planbar. Sie passieren am Abend, am Wochenende, beim Essen oder mitten im Familienalltag.

Genau deshalb richtet die Feuerwehr Romrod auch einen besonderen Dank an alle Partnerinnen und Partner, Familien und besonders auch an die Kinder der Einsatzkräfte. Sie verzichten immer wieder auf ihre Angehörigen, wenn diese zu Einsätzen, Übungen oder Diensten gerufen werden. Diese Unterstützung im Hintergrund trägt wesentlich dazu bei, dass die Feuerwehr 24 Stunden am Tag einsatzbereit sein kann.

Die Feuerwehr Romrod lädt alle Interessierten ein, die Social-Media-Kanäle der Feuerwehr zu besuchen. Bis zum Stadtfeuerwehrtag am 5. September werden dort noch weitere Menschen der Feuerwehr vorgestellt.

Alle Informationen zum Stadtfeuerwehrtag gibt es außerdem auf der Internetseite:

www.aktion.feuerwehr-romrod.de

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