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Schüler diskutieren ZukunftsthemenMax-Eyth-Schule Alsfeld setzt Projekttag zu KI und Demokratie fort

ALSFELD (ol). Am 21. Juni fand an der Max-Eyth-Schule Alsfeld zum zweiten Mal der Projekttag „KI und Demokratie – sprechen wir darüber“ statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums beschäftigten sich mit den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Demokratie. In mehreren Workshops wurden technische Grundlagen, gesellschaftliche Fragen und Zukunftsszenarien behandelt.

Bereits zum zweiten Mal fand an der Max-Eyth-Schule Alsfeld der Projekttag „KI und Demokratie – sprechen wir darüber“ für die Jahrgangsstufen 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums statt. Rund 80 Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich dabei intensiv mit Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Gesellschaft und Demokratie, heißt es in der Pressemitteilung der Alsfelder Schule.

Durchgeführt wurde der Tag vom MuK Darmstadt im Rahmen der Arbeit der Hessischen Europaschule. Dank der finanziellen Unterstützung durch das Programm der Hessischen Europaschulen war die Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos möglich.
Nach einer gemeinsamen Begrüßung und einem kurzen Impulsvortrag starteten die Teilnehmenden in verschiedene Workshopphasen, in denen sie sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Thema auseinandersetzten.

Im „Technik- und Datenlabor“ von Pierrick Walz stand die Funktionsweise von Künstlicher Intelligenz im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in Datenmodelle, Sprachmodelle und die Grundlagen moderner KI-Systeme. Gleichzeitig wurde thematisiert, wie ein reflektierter und kritischer Umgang mit KI-Chatbots gelingen kann und welche Bedeutung gutes „Prompting“ für die Qualität der Ergebnisse besitzt.
Im „Demokratie-Café“ unter Leitung von Jakob Ohage arbeiteten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen zu Fragestellungen rund um KI und demokratische Prozesse.

Dabei wurden unter anderem Chancen und Risiken von KI-Bots sowie Auswirkungen auf gesellschaftliche Meinungsbildung diskutiert. Ziel war es, eine differenzierte und fundierte Haltung zum Thema zu entwickeln und Argumente für die abschließende Diskussion vorzubereiten.

Die „Zukunftswerkstatt“ von Pepe Thölken lud die Schülerinnen und Schüler dazu ein, eigene Zukunftsvisionen zum Zusammenleben mit KI zu entwickeln. Mithilfe von generativer Bild-KI, kreativen Gestaltungsmethoden und Diskussionen entstanden zahlreiche Ideen und Plakate zu möglichen utopischen und dystopischen Entwicklungen.
Den Abschluss bildeten die Präsentationen der Zukunftswerkstatt sowie eine gemeinsame Podiumsdiskussion, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Sichtweisen und Erkenntnisse des Tages austauschten.

Die Max-Eyth-Schule bedankt sich herzlich beim MuK Darmstadt für die Durchführung des Projekttages sowie bei Herrn Daniel Schmidt und der Staatlichen Technikakademie Alsfeld für die kurzfristige Bereitstellung der Räumlichkeiten, die eine erfolgreiche Umsetzung des Tages ermöglicht haben.

Fotos: Stefanie Boss

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