
Land fördert Umbau des Dorfgemeinschaftshauses zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention52.000 Euro für barrierefreien Umbau in Engelrod
LAUTERTAL (ol). Das Land Hessen unterstützt die Gemeinde Lautertal mit rund 52.000 Euro beim barrierefreien Umbau des Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Engelrod. Sozialstaatssekretärin Manuela Strube übergab den Förderbescheid an Bürgermeister Lukas Becker. Geplant sind unter anderem eine barrierefreie Zuwegung und ein behindertengerechtes WC.
Das Land Hessen unterstützt die Gemeinde Lautertal bei der barrierefreien Umgestaltung des Dorfgemeinschaftshauses im Ortsteil Engelrod, wie es in der Pressemitteilung der Gemeinde Lautertal heißt. Sozialstaatssekretärin Manuela Strube übergab am Donnerstag einen Förderbescheid über rund 52.000 Euro an Bürgermeister Lukas Becker.
Die Förderung erfolgt im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und deckt etwa 80 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben ab. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 65.000 Euro.
Mit den Fördermitteln soll die Zuwegung zum Dorfgemeinschaftshaus barrierefrei gestaltet sowie ein behindertengerechtes WC eingebaut werden.
„Ich freue mich, dass wir als Landesregierung dazu beitragen können, dass gerade Orte wie dieser, die auch zum Feiern und fröhlichen Beisammensein einladen, für alle möglichst ohne Hindernisse nutzbar werden“, sagte Staatssekretärin Strube. Barrierefreiheit sichere gleichberechtigte Teilhabe und sei ein zentrales Anliegen der Landesregierung.
Auch Bürgermeister Lukas Becker begrüßte die Förderung. Der barrierefreie Umbau sei „ein wichtiges Signal für mehr Teilhabe und Gemeinschaft“. Die Gemeinde investiere damit nicht nur in ein Gebäude, sondern in einen Ort der Begegnung, der künftig für alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Alter oder Einschränkungen besser zugänglich sein werde.
Strube betonte zudem die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention als Leitlinie für die Landespolitik. Gemeinsam mit den Kommunen würden auf Grundlage der Förderrichtlinie inklusive Strukturen geschaffen – etwa in Gemeinschaftseinrichtungen, auf Spielplätzen oder in Verwaltungsgebäuden. Gerade vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft sei Inklusion eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gilt seit dem 26. März 2009 in Deutschland. Die Hessische Landesregierung unterstützt die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nach eigenen Angaben seit vielen Jahren mit verschiedenen Maßnahmen und Anlaufstellen.
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