
Besuch in Hochwaldhausen thematisiert Gesundheitsversorgung, Fachkräfte und wirtschaftliche Bedeutung der KlinikSPD Grebenhain informiert sich über Arbeit der Vogelsbergklinik
GREBENHAIN/HOCHWALDHAUSEN (ol). Vertreter der SPD Grebenhain haben die Vogelsbergklinik in Hochwaldhausen besucht, um sich über die aktuelle Situation und die Zukunftspläne der Einrichtung zu informieren. Die Fachklinik für Psychosomatik gilt als wichtiger Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung. Neben medizinischen Angeboten wurde auch die wirtschaftliche Bedeutung der Klinik für die Region hervorgehoben. Die Einrichtung beschäftigt zahlreiche Mitarbeitende aus der Umgebung und kooperiert mit regionalen medizinischen Einrichtungen.
Vertreter der SPD Grebenhain besuchten kürzlich die renommierte Vogelsbergklinik in Hochwaldhausen, um sich vor Ort über die aktuelle Situation und die Zukunftspläne der Einrichtung zu informieren. Das Haus blickt auf eine lange Tradition zurück: Das 1920 errichtete Gebäude, das einst als AOK-Kurhaus diente, wurde 1989 von der Familie Ebel übernommen und wird seit nunmehr 36 Jahren als Fachklinik für Psychosomatik betrieben. Heute agiert die Klinik als medizinischer Maximalversorger in ihrem Fachbereich und deckt mit der Kombination aus ambulanter Versorgung (Institutsambulanz), Akut-Bereich (35 Betten im Landesbettenplan) und klassischer Rehabilitation das gesamte Spektrum ab. Besonders hervorzuheben ist das bundesweite Alleinstellungsmerkmal durch spezialisierte Angebote wie die muttersprachliche Behandlung für türkischsprachige Patienten sowie die umfassende Betreuung von Patienten mit Kindern in der klinikeigenen „Kindervilla“, so heißt es in der Pressemitteilung der SPD.
Im Gespräch mit dem Klinikleiter, Herrn von Schönfels, der die Geschicke des Hauses bereits seit 16 Jahren lenkt, wurde deutlich, wie erfolgreich sich die Klinik als moderner Gesundheitsstandort positioniert hat. Ein besonderer Meilenstein ist die 2023 eingerichtete psychosomatische Institutsambulanz, die eine wichtige Lücke in der regionalen Versorgung schließt. „Die Hemmschwelle für die Patienten ist bei uns oft geringer, da der klassische Kurgedanke von Hochwaldhausen von uns genutzt wird.“, erläuterte Klinikdirektor von Schönfels während des Austauschs. Er betonte zudem die hohe personelle Stabilität des Hauses: Während viele Einrichtungen im Gesundheitswesen mit akutem Personalmangel kämpfen, sind in der Vogelsbergklinik derzeit alle Stellen in der Pflege sowie im ärztlichen und psychologischen Bereich besetzt. Kontinuierliche Investitionen, etwa in die Digitalisierung durch eine voll elektronische Patientenakte oder in modernste Sicherheits- und Brandschutztechnik, sichern die Zukunftsfähigkeit des Standorts.
Die SPD Grebenhain zeigte sich beeindruckt von der wirtschaftlichen und sozialen Strahlkraft der Klinik für die Gemeinde. Mit 187 Angestellten bei insgesamt 207 Betten ist die Vogelsbergklinik einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Region. Besonders positiv bewerteten die Lokalpolitiker, dass ein Großteil der Belegschaft – von der Küche über die Reinigung bis hin zum Service und der Haustechnik – direkt aus der näheren Umgebung stammt. „Die Vogelsbergklinik ist weit mehr als eine medizinische Einrichtung; sie ist ein existentieller Wirtschaftsfaktor und Jobmotor für Grebenhain und den gesamten Vogelsberg“, so die Vertreter der SPD. Positiv sehe die SPD auch die Bestrebungen der Vogelsbergklinik, mit den umliegenden Medizinerinnen und Medizinern kooperieren zu wollen, um eine bestmögliche Versorgung der Patienten aus der Region zu gewährleisten.
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