Am Mittwoch, den 16. August gegen 23.20 Uhr meldete die Leitstelle des Vogelsbergkreises laut einer Pressemitteilung der Vogelsberger Zeitung einen Gebäudebrand im Alsfelder Ortsteil Reibertenrod. Ein Blitz hätte eingeschlagen, wurde den Brandschützern von der Leitstelle mitgeteilt. Mit Beginn des Unwetters kurz vor 23 Uhr war die Feuerwehr bereits unterwegs im Stadtgebiet gewesen.
„In der Feuerwache haben sie schon geahnt, dass etwas kommt“, sagt Daniel Schäfer, Stadtbrandinspektor der Feuerwehr Alsfeld. Der lange Abend der Brandschützer hatte mit einer Türöffnung begonnen. „Dieser Einsatz war schnell abgehandelt. Danach begann es mit den ersten Meldungen von Kellern unter Wasser überall in der Stadt verteilt“, so Schäfer. Währenddessen kam dann der „F2-Alarm“ durch Blitzeinschlag in einem Wohnhaus in Reibertenrod. Schnell konnte man die Einsatzkräfte zusammenführen und zum Einsatzort fahren, hieß es.
Der Blitzeinschlag hatte zu einem Entstehungsbrand in der Zwischendecke zwischen dem obersten Wohngeschoss und dem Dachgeschoss geführt. „Zum Glück konnten wir durch schnelles Öffnen und Eingreifen aus zwei Richtungen auf eine kleine Ecke den Brand im Wohnhaus begrenzen, sodass der Schaden relativ gering ist“, so Schäfer. Die Bewohner hätten definitiv Glück gehabt, denn zehn Minuten später wäre es zu einem ausgewachsenen Dachstuhlbrand gekommen, erklärte Schäfer. Verletzt wurde niemand. Über die Schadenshöhe gab es noch keine Angaben, er wird sich jedoch vermutlich im fünfstelligen Bereich bewegen.
Vor Ort waren neben den 25 Einsatzkräften der Feuerwehr auch der Rettungsdienst und eine Streife der Polizei Alsfeld, hieß es.




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