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Wegen vieler Anfragen:Keine Sachspenden-Sammlung bei Islamischer Gemeinde

ALSFELD (ol). Nach der Erdbebenkatastrophe wollen viele Menschen helfen. Die Islamische Gemeinde in Alsfeld, die derzeit sehr viele Anfragen unter anderem wegen Sachspenden bekommt, nimmt aber keine Sachspenden für die Menschen in der Türkei und Syrien entgegen, wie sie mitteilt. Das hat auch ganz bestimmte Gründe.

„Wir bekommen viele Anfragen wegen dem Erdbeben in der Türkei und Syrien“, teilt Adem Maden, Vorsitzender der Islamischen Gemeinde in Alsfeld mit. Meist drehen sich die Anfragen um Sachspenden. Die Islamische Gemeinde nimmt aber keine an, weil einerseits die Transportkosten zu hoch seien und weil vor Ort in der Türkei vieles günstiger zu erreichen sei.

Wenn es beispielsweise seitens der Türkischen Botschaft einen Aufruf für spezielle Gegenstände geben sollte, wird sich die Islamische Gemeinde an die Öffentlichkeit wenden, erklärt Maden weiter. Statt Sachspenden sammelt die Gemeinde allerdings Geldspenden für die betroffenen Regionen in der Türkei und Syrien. „Wir sind für jede Geldspende offen“, erklärt er. Die Islamische Gemeinde habe darüberhinaus gerade eine Aktion laufen, wodurch sie hoffen 5000 Euro an Spenden übergeben zu können.

„Für eure Anteilnahme danken wir sehr. Es ist wirklich schlimm und wir haben Freunde, die vor Ort sind und uns von einer Katastrophe berichten, die man sich nicht vorstellen kann.“ Jeden Abend wird in der Moschee für die Opfer gebetet, so auch an diesem Donnerstagabend zwischen 17.30 und 19.30 Uhr. „Hoffen und beten wir gemeinsam, dass das Ausmaß nicht schlimmer sein wird, als es jetzt schon ist“, so Adem Maden abschließend.

Kontakt zur Islamischen Gemeinde:

Adem Maden, 01705564524, madeninalsfeld@hotmail.de

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