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Neues Musikschul-ProjektGeförderter Instrumentalunterricht für Geflüchtete

ALSFELD (ol). Die Alsfelder Musikschule unterstützt und fördert derzeit 13 Geflüchtete musikalisch. Von Tasten- über Saiteninstrumente bis zum Gesang engagieren sich sieben Lehrer unter dem Motto „Weiter geht’s. Fortsetzung begonnener Musikalisierung und Integration“.

13 ist auch im neuesten Projekt der Alsfelder Musikschule ein gute Zahl. So viele Geflüchtete, unter anderem aus der Ukraine, sind es bislang, die unter dem Label/Motto „Weiter geht’s. Fortsetzung begonnener Musikalisierung und Integration“ von der Musikschule finanziell dabei unterstützt werden, ihre Kenntnisse auf einem Musikinstrument oder im Gebrauch der eigenen Stimme weiterzuführen und zu vertiefen; dass alle Beteiligten zugleich sozial und sprachlich davon profitieren, ist ein durchaus gewollter „Nebeneffekt“.

Derzeit erstreckt sich das Projekt auf die Instrumente Klavier, Keyboard, Gitarre, Schlagzeug und Trompete sowie auf Gesang – bei insgesamt sieben Lehrern, schreibt die Alsfelder Musikschule in ihrer Pressemeldung.

Aufgrund einer Zuwendung aus dem Programm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist nunmehr eine intensivere pädagogische Unterweisung und Betreuung möglich, ohne die Unterrichteten oder ihre Familien und die Musikschule kostenmäßig zu überfordern.

Schlagzeugunterricht bei Dejan Nikolic. Foto: Walter Windisch-Laube

Ermöglicht wird das auch durch die Bereitschaft etlicher Musikschul-Lehrkräfte, zusätzlichen Vorbereitungs- und Unterrichtsaufwand zu leisten. Im Vorfeld hat sich die Kooperation der Alsfelder Musikschule mit ortsansässigen allgemeinbildenden Schulen einmal mehr bewährt, hier namentlich mit der Geschwister-Scholl-Schule, der Gerhart-Hauptmann-Schule und der Max-Eyth-Schule, außerdem mit der Verbundschule Kirtorf-Antrifttal – nicht zu vergessen die konstruktive Zusammenarbeit mit der Fachstelle Demokratie Alsfeld beim Evangelischen Dekanat.

Als Förderer dieses Musikschul-Projektes figurieren außer dem Ministerium  dankenswerterweise der Rotary Club Alsfeld (Projekt „Zukunftswerkstatt“) und der Lions Club Alsfeld-Lauterbach; auch eine Privatspende ist bereits zu verbuchen. Musikschulleiter Walter Windisch-Laube, der auch selbst am Projekt-Unterricht beteiligt ist, zeigte sich darüber hoch erfreut.

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