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Antrag der ALA für die kommende StadtverordnetenversammlungÜber die Situation des Alsfelder Wassers

ALSFELD (ol). Hitzeperioden und fehlende Niederschläge einerseits sowie Starkregen anderseits beeinträchtigen auch im Vogelsberg die Grund- und Trinkwassersituation. Die ALA hat deshalb einen Antrag für die Stadtpolitik vorbereitet, der sich mit dem Alsfelder Wasser beschäftigt.

Der Klimawandel mit den einhergehenden niederschlagsärmeren Wintern, mehr Extremwetterphänomenen wie auch heißeren Sommern würden gebieten, Wasser zu sparen, heißt es in der Pressemitteilung der ALA, die für die kommende Stadtverordnetenversammlung einen Antrag auf den Tisch legt, der sich rund um das Alsfelder Wasser dreht.

Wie schon der Leiter des Alsfelder Wasserwerks, der sich seitens der Politik mehr Vorgaben zu Wassereinsparungen und Klimaschutzmaßnahmen wünscht, teilt auch die ALA diese Auffassung. „Da trifft es sich gut, dass die ALA für die kommende Stadtverordnetenversammlung bereits einen Antrag zum Thema eingebracht hat“, erklärt Fraktions-Chef Michael Riese.

Zur Sensibilisierung über die aktuelle Trinkwassersituation soll die Stadt prüfen, ob es möglich ist nach dem Vorbild der Ovag auf ihrer Webseite eine „Wasserampel“ einzurichten, heißt es im Antrag. Ferner beantragt die ALA, dass die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden sollen, um bei Neubauten und in Neubaugebieten, Brauch- und Trinkwasser zu nutzen und auch einen Bericht über die aktuelle Grund- und Trinkwassersituation in Alsfeld soll es geben.

Schon 2008 hat das hessische Umweltministerium eine Fachinformation zur Regenwasserbewirtschaftung in Neubaugebieten veröffentlicht. Aktuell gibt es seitens der Landesregierung eine Förderung für die Erstellung kommunaler Wasserkonzepte, heißt es abschließend in der Mitteilung der ALA.

Ein Gedanke zu “Über die Situation des Alsfelder Wassers

  1. Und wieder unerwähnt die 25 Millionen Kubikmeter Wasser, die Frankfurt jährlich aus dem Vogelsberg abzieht, das ist fast die Hälfte des Vogelsbergwassers, das nach Rheinmain „exportiert“ wird. Übrigens ohne Entschädigung oder Verkaufserlös, die OVAG fördert hier Grundwasser und verkauft es der Mainova, die Vogelsberger haben also nichts davon – außer sinkendem Grundwasserspiegel, Entnahmeverbote ihren Garten mit Bachwasser zu gießen und höhere Wasserpreise falls Tanklaster leergefallene Brunnen ersetzen müssen. In Hessen wie auch Frankfurt regieren bekanntlich die Grünen, die haben mit dem selbst nach Wassergesetz illegalen und absolut unökologischen Verhalten Frankfurts seit Jahren kein Problem, sondern sprengen dort im Sommer damit ihre Stadtparks.
    Was ist aus dem Wassergutachten geworden? Anfrage im Landtag? Wurde Frankfurt mal verklagt? Vielleicht sollte die ALA mal an möglichen Lösungen arbeiten statt wie für alles den Klimawandel oder Putin verantwortlich zu machen und zum Gürtelengerschnallen aufzurufen.

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