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Seit zehn Jahren leitet sie nun schon die Alsfelder MarktspielgruppeJohanna Mildner mit der Bronzenen Anstecknadel ausgezeichnet

ALSFELD (ol). Seit zehn Jahren ist Johanna Mildner die Leiterin der Alsfelder Marktspielgruppe. Im Rahmen der Premiere des Jubiläumsmarktspiel wurde die engagierte Alsfelderin nun mit der Bronzenen Anstecknadel der Stadt ausgezeichnet.

Die feierliche Verleihung am Rande der Premiere des Alsfelder Marktspiels anlässlich des 800. Geburtstag der Stadt Alsfeld, war laut Pressemitteilung der Stadt eine Ankerkennung und Lob für bisher Geschaffenes und Geleistetes und gleichzeitig sollte sie ein Ansporn für viele andere Kulturschaffende sein, in ihrem Bemühen auf dem weiten Feld der Kultur nicht nachzulassen, so Bürgermeister Stephan Paule.

Seit 25 Jahren gibt es die Alsfelder Markspielgruppe. Die kontinuierliche Schaffenskraft der Gruppe seit einem Vierteljahrhundert, habe sie zum unerlässlichen Bestandteil des kulturellen Lebens in Alsfeld gemacht und sei nicht mehr wegzudenken, betonte der Rathauschef.

Die Idee einer Marktspielgruppe entstand in 1997. Sie wurde gegründet, um historische Begebenheiten auf den Marktplatz bringen zu können. Die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen bilden eine Laienschauspielgruppe, die sich über Alsfeld hinaus einen Namen gemacht hat. Einmal im Jahr, das erste Mal im Gründungsjahr, wurde im Rahmen des „Historischen Marktes“ ein Theaterstück (Marktspiel) über eine längst vergangene Begebenheit der Stadtgeschichte auf dem Alsfelder Marktplatz aufgeführt.

Die Regisseurin und professionelle Schauspielerin Sabine Doetsch hat zuvor über Jahre die Gruppe geleitet. Seit 2012 leitet Johanna Mildner die Gruppe. Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Schauspielerin, Regisseurin und Motor der Alsfelder Marktspielgruppe, habe sie die Alsfelder Marktspielgruppe durch ihre zahlreichen historischen Stücke auch in ganz Deutschland bekannt gemacht. Die Marktspielgruppe sei ein echtes „Markenzeichen“ für Alsfeld, bestehen aus „hochwertigen Schauspielern“, die ein Gespür  für einen reibungslosen Generationenwechsel hätten.

Jeder werde integriert, egal, ob jung oder alt, alteingesessen oder zugezogen. Die Stücke seien dadurch auch immer so perfekt besetzt, dass die Rollen regelrecht wie den Schauspielern auf den Leib geschneidert wirken. Das Jubiläum ist laut Pressemitteilung ein schöner Grund für die Ehrung und für das Lob und die Anerkennung einer festen Institution in der Kulturlandschaft der Stadt Alsfeld – sich so lange ehrenamtlich für etwas zu engagieren, das müsse gewürdigt werden.

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