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Wirres und Wahres - Der Podcast aus der OL-Redaktion#54 Drei wirklich gute Nachrichten

VOGELSBERG. Das Alsfelder Kreiskrankenhaus kriegt doch einen Neubau, das Jubiläumswochenende der Stadt begeisterte die Besucher und ein Arzt in Romrod darf endlich praktizieren. Die neue Folge des OL-Podcasts „Wirres und Wahres“ ist online.

Nachrichten werden lokal gemacht – und man mag es kaum glauben, aber oftmals sind auch die kleinen Nachrichten in Regionen wie dem Vogelsberg ziemlich wirr. Ein recht verquatschter Haufen aus der OL-Redaktion erzählt hier im Podcast wöchentlich über die Themen, die bewegen, über die wahre Arbeit in der Redaktion und über die wirren Geschichten, die die Region schreibt. Den Podcast gibt es überall, wo es Podcasts gibt. Auf Spotify, bei Amazon Music, Apple Podcasts und Google Podcasts.

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4 Gedanken zu “#54 Drei wirklich gute Nachrichten

  1. Der Podcast mit den drei wirklich guten Nachrichten
    (Frei nach dem Märchen: Der Teufel mit den drei goldenen Haaren)

    In dem Dorf Alsfeld wird ein Junge mit einem Glückskeks im Mund geboren. Doch er wird in einem Körbchen ausgesetzt, wo er beim Einmünden der Eifa in den Oberlauf der Schwalm jämmerlich ersaufen soll. Es wird jedoch von der Frau des Schneiders gerettet, die ihm den Namen Juri gibt. Die Schneiders haben einen Sohn Torsten, der Juri zum Chefredakteur seines Online-Magazins macht. Der Rest ist schnell erzählt, denn es kommt irgendwie zu dem schicksalhaften Podcast mit dem Titel #54 Drei wirklich gute Nachrichten, in dem Juri und Torsten, verbunden über eine Alkohol-Pipeline nach München, aufgekratzt über drei wirklich gute Nachrichten unterhalten wollen. Doch woher nehmen? Von einer Reise hat der heimische König Paule ein altes Buch über die 800-jährigen Stadtrechte von Alsfeld mitgebracht. Danach benötige man für die Vermehrung der Gewerbesteuer die drei goldenen Haare des Teufels, ersatzweise drei wirklich gute Nachrichten. Die soll Juri dem Torsten bringen, um einen wirklich guten Podcast #54 zu kreiern. Doch woher nehmen? Richtig, das Ding dreht sich im Kreise. Der Rest ist schnell erzählt. Wie bei allen Märchen kurz vor Schluss. Am Ende lassen Juri und Torsten die drei goldenen Haare des Teufels, die die Großmutter des Teufels selbst ihm ausgerissen und per Email-Anhang in der Redaktion von OL eingereicht hatte, fliegen wie Nena die 99 Luftballons. Zum Zeichen, dass sie auf der Suche nach drei wirklich guten Nachrichten mit heimischen Zitronen gehandelt haben und man gar nicht so viel Radler trinken kann, dass man davon besoffen wird.

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  2. Da hat sich also kein verwirrter Leser bzw. Hörer dieses sicherlich wegen seiner Transparenz häufig aufgerufenen „Podcasts aus der OL-Redaktion“ zu Wort gemeldet, um der Wahrheit über die im Titel angesprochenen „drei wirklich guten Nachrichten“ auf den Grund zu gehen? Na, na! Jetzt aber nicht schon wieder lügen! Vielleich mal unterm Tisch nachsehen, ob da kein Ausdruck neben oder hinter den Papierkorb gefallen ist. Oder hat das Büro für Leserkommentare einen Spaltenboden wie ein Schweinestall? Dann müsste man sich noch eine Etage tiefer auf die Suche nach dem Schönen, Wahren und Guten begeben…

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  3. Drei wirklich gute Nachrichten sollte die 54. Episode des verquatschten OL-Podcasts präsentieren. Keine große Herausforderung, könnte man denken. Man nimmt einfach die Zahlen 1, 2 und 3 und ordnet diesen drei Ereignisse zu, die man für wirklich gute Nachrichten hält. Doch Torsten Schneider und Juri Auel stellen unter Beweis, dass man auch an Aufgaben scheitern kann, bei denen man eigentlich nur bis drei zählen können müsste. Und dies dann allerdings auch täte. Aber nein: Ich erinnere mich nicht, die Zahlen zwei und drei in der wahrhaft wirren Unterhaltung der zwei OL-Podcaster vernommen zu haben. Dafür habe ich jetzt eine plastische Vorstellung davon, was es heißt, an einen Sachverhalt aus den Augen zu verlieren, indem man ihn zerredet. Irgendwie ging es wohl um das Fest zu ca. 700-800 Jahren Stadtrechte von Alsfeld. Und da war dann irgendwas, was irgendwie eine gute Nachricht war. Eine zweite und dritte gute Nachricht verloren sich im unkonzentrierten Redeschwall aus Sätzen, die zumeist weder ein Prädikat aufwiesen noch mit einem Satzzeichen endeten. Mitverantwortlich für das Chaos: Es waren zwar „gute Nachrichten“ angekündigt worden, doch folgten dann weitschweifig beschriebene „gute Zeichen“. Ob damit eben jene „gute Nachrichten“
    Nun ja, so sind die Zeiten. Da geht eben schnell auch mal ein Satzglied verloren. Liest man doch schon in den grammatikalischen Unterweisungen bei google:
    „Was sind die fünf satzglieder?
    Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Satzglieder: Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbialbestimmungen. Mit der Umstellprobe werden die Satzglieder erkennbar, genau bestimmen kann man sie dann mithilfe von Satzfragen und Fragewörtern.“
    Umstellprobe: Wie jetzt…?

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    1. Und schon verwirren sich die Gedanken. Also noch mal:
      „Dafür habe ich jetzt eine plastische Vorstellung davon, was es heißt, einen Sachverhalt aus den Augen zu verlieren, indem man ihn zerredet. Irgendwie ging es wohl um das Fest zu ca. 700-800 Jahren Stadtrechte von Alsfeld. Und da war dann irgendwas, was irgendwie eine gute Nachricht war. Eine zweite und dritte gute Nachricht verloren sich im unkonzentrierten Redeschwall aus Sätzen, die zumeist weder ein Prädikat aufwiesen noch mit einem Satzzeichen endeten. Mitverantwortlich für das Chaos: Es waren zwar „3 gute Nachrichten“ angekündigt worden, doch folgten dann alle möglichen weitschweifig beschriebenen „guten Zeichen“. Ob damit eben jene „guten Nachrichten“ gemeint waren, ließ sich schon aufgrund ihrer Anzahl kaum feststellen.“

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