
Rosemarie Müller und Dr. Bernd Liller für langjähriges Engagement gewürdigtPrägende Säulen der Seniorenpolitik
VOGELSBERG (ol). Zwei herausragende Persönlichkeiten der Vogelsberger Kommunalpolitik verabschiedete Kreisbeigeordneter Kurt Wiegel, Beauftragter für Senioren und Inklusion des Vogelsbergkreises, gemeinsam mit Michael Duschka, Vorsitzender des Seniorenbeirats, in der der jüngsten Sitzung des Kreis-Seniorenbeirats.
Mit anerkennenden und lobenden Worten dankten sie der ehemaligen Seniorenbeauftragen Rosemarie Müller und Dr. Bernd Liller, Vorsitzender des Seniorenbeirats in der vorangegangenen Wahlperiode, für ihre Arbeit, und würdigten die wichtigen Rollen der beiden in der Vogelsberger Seniorenpolitik, heißt es in der Pressemeldung des Vogelsbergkreis.
Rosemarie Müller aus Feldatal war von 2009 bis 2021 Kreisbeigeordnete, und setzte sich von 2007 bis 2021 als Seniorenbeauftragte des Vogelsbergkreises für die Belange älterer Mitmenschen ein. Neben regelmäßigen Sprechstunden und unzähligen Terminen als Seniorenbeauftragte, fällt besonders ihr kommunalpolitisches Wirken ins Auge. Seit vielen Jahren gestaltete sie die Seniorenpolitik im Vogelsbergkreis aktiv mit, und prägte Institutionen, wie beispielsweise das Bündnis für Familie, von Anfang an mit.
Dr. Bernd Liller war seit 2016 Vorsitzender des Seniorenbeirats des Vogelsbergkreises, und stellte über Jahre hinweg die Interessen von Senioren in den Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Arbeit. Schon früh kamen so Themen wie altersgerechtes Leben und Wohnen, Nachbarschaftshilfe, und die Vernetzung verschiedener Institutionen, Vereine, Verbände und Organisationen immer wieder auf die Tagesordnung.
Michael Duschka, Vorsitzender des Seniorenbeirats, dankte Müller und Dr. Liller in seinem Grußwort für die herausragende Arbeit im Ehrenamt und wünschte den beiden alles Gute, Glück und Gesundheit. Auch Kreisbeigeordneter Kurt Wiegel, Beauftragter für Senioren und Inklusion des Vogelsbergkreises, brachte seine Dankbarkeit für das herausragende Engagement der beiden zum Ausdruck, bevor der Seniorenbeirat in die Tagesordnung einstieg.
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Ach ja, wie wichtig! Gut, dass es Senioren gibt, die gern mal eine wichtige Rolle in der Seniorenpolitik spielen wollen. Das Risiko, an seinen Erfolgen gemessen zu werden, ist nach der Amtszeit gering. Wer wirft schon den hoch geehrten Jubilaren und ehrenamtlich so überaus Engagierten zum Abschied Steine hinterher. Und als Nachfolger stehen ja bestimmt schon ein paar überversorgte Staatspensionäre bereit, die pünktlich zur nächsten Landratswahl betonen, wie angenehm es sich im Vogelsbergkreis altert und dass alle alten Vögel an ihrem Wohnort alles haben, was sie brauchen. Und wenn sie es besonders gut getroffen haben, dann zog während ihres Lebens auch noch die Karawane für gesundes Altern oder wie immer die sich jetzt nennen an ihnen vorbei. Wer will durch solche „Ehrungen“ hier eigentlich wen provozieren?
Darf ich mal in aller Bescheidenheit fragen, welche Verdienste um die Seniorenpolitik der hier feierlich ausgestellten Herrschaften wir uns durch die Blume schön trinken sollen? Werden da nicht mal wieder „tragende Säu(l)e(n)“ mit anerkennenden und lobenden Worten durchs Dorf getrieben, deren „langjähriges Engagement“ für die „Belange älterer Menschen“ lediglich eine seniorenpolitische Leerstelle ausgefüllt haben? „Deine Spuren im Sand“, trällerte einst ein gewisser Howard Carpendale, „Die ich gestern noch fand / Hat die Flut mitgenommen / Was gehört nun noch mir?“ Nichts. Da wurde vielleicht manches Thema aufgegriffen, doch irgendwelche nachhaltigen Verbesserungen für die Lebensverhältnisse der Senioren konnte ich nie feststellen. Geräuschlos verlief alles im Sande. Wichtig war immer die Nähe zu den „Regierenden“ und dass die Alten keinen Ärger machten. Machten sie ja auch nicht. „Seniorenbeauftragte des Vogelsbergkreises“ hahaha… Von den Senioren war die Dame jedenfalls nicht beauftragt. Und der „Vorsitzende des Seniorenbeirats“ mag ja „über Jahre hinweg die Interessen von Senioren in den Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Arbeit“ gestellt haben. Da stehen sie heute noch. Denn Fragen wie „altersgerechtes Leben und Wohnen, Nachbarschaftshilfe, und die Vernetzung verschiedener Institutionen, Vereine, Verbände und Organisationen“ kamen nur deshalb „immer wieder auf die Tagesordnung“, weil immer wieder nichts passierte. Sorry, aber so ist es nun mal. Ehrt euch wegen mir alle paar Wochen gegenseitig und schaut feierlich in die Kamera. Aus meiner Sicht gibt es für nix eben leider auch nix. Tschüß bis zur nächsten Ehrung/Verabschiedung/Feuerstunde usw.!