
Gemeinsam für den Frieden in der Ukraine musiziert1.800 Euro bei Benefizkonzert gesammelt
ALSFELD (ol). In der unter Coronabedingungen gut besetzten Christ-König-Kirche musizierten heimische Musiker gemeinsam für den Frieden in der Ukraine. Das Benefizkonzert sorgte für ergreifende und emotionale Momente, aber auch für eine Spende durch die Zuhörer.
Es war ergreifend und sehr emotional, als die aus der Ukraine geflüchtete Sängerin Oksana das Konzert gemeinsam mit Wladimir Pletner (Violine), Marina Pletner (Klavier) und Nicholas Scheuing (Cello) mit der ukrainischen Nationalhymne eröffnete und das Publikum dafür auch in der Kirche aufgestanden war. Auch sie sang im Programmteil noch zwei ukrainische Volksweisen, die das Publikum sehr ergriffen, heißt es in der Pressemeldung von Sabine Spahn.
Erst vor einer Woche ist sie im Vogelsberg mit ihrer Tochter in Grebenhain bei Freunden angekommen und sehr erfreut darüber, dass sie als Gast bei diesem Konzert singen konnte. In ihrer Begrüßung ging die Organisatorin Sabine Spahn auf die ernste Lage in der Ukraine ein und bat die Zuhörer um eine angemessene Spende. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die rund 90 Zuhörer spendeten 1.800 Euro. Hedwig Kluth sprach für die katholische Kirchengemeinde ebenfalls Begrüßungsworte und dankte Sabine Spahn für diese Idee eines Benefizkonzertes.

Foto: Sabine Spahn
Die Musiker hatten sich innerhalb von zehn Tagen abgesprochen und ein anspruchsvolles Konzertprogramm zusammengestellt. Mit der Air von Bach eröffnete dann das Vokalquartett mit Anica Pfeiffer-Prasse (Sopran), Sabine Spahn (Alt), Andreas Prasse (Tenor) und Jörg Becker (Bass) das musikalische Programm.
Das qualitativ hochwertige Gesangsquartett hatte sich für dieses Konzert ein anspruchsvolles und emotionales Programm ausgesucht. Mit viel Gefühl waren Wladimir und Marina Pletner mit ihren musikalischen Beiträgen ein Glanzlicht in dem Konzert. Auch der junge Nachwuchsmusiker Nicholas Scheuing konnte sich mit seinen beiden Stücken in die Herzen der Zuhörer spielen.
Zwischen den einzelnen musikalischen Beiträgen trugen die Sänger immer wieder Zitate bekannter Persönlichkeiten hinsichtlich vergangener Kriege auf der Welt vor, die treffender nicht hätten sein können. Der Konzertabend endete mit Standing Ovations und langanhaltendem Applaus für die Künstler, die ohne Gage dieses Konzert in der katholischen Kirche gestaltet hatten.
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