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„Gut zu Fuß“ wanderte in zwei Gruppen auf der Geotour "Felsenmeer"Tolle Ausblicke, geologisch Besonderheiten und Naturdenkmäler

ALSFELD (ol). Die Wanderung des Touristclub „Gut zu Fuß“ Alsfeld begann am Wanderportal in der Straße „Zum Hohen Berg“ in Homberg. Tolle Ausblicke, Geologische Besonderheiten und Naturdenkmäler prägten den abwechslungsreichen 6,6 Kilometer langen Rundwanderweg.

Am Wanderportal informierte eine Informationstafel über die geologischen Sehenswürdigkeiten an der Wanderstrecke und über den früheren Vulkan Vogelsberg, teilt der Verein in seiner Pressemeldung mit. Weit schweifte der Blick von der Hochfläche des „Hohen Berges“ in die Ferne, in das weit ausgedehnte Ohmtal mit der imposanten Amöneburg und weiter über die Lahnberge hinweg bis zur „Sackpfeife“ bei Biedenkopf. Aber nicht nur die Fernblicke trugen zum unvergleichlichen Charme der Wanderung bei, sondern auch zahlreiche Naturdenkmäler, eine abwechslungsreiche Naturlandschaft und nicht zuletzt alte und neue Zeugnisse des Bergbaus.

Vielfältige Eindrücke ließen die Wanderung nie langweilig werden. Zahlreiche Infotafeln führten die Wandergruppe auf Hombergs geologischen Themenweg durch Millionen Jahre Erdgeschichte. Nach nur wenigen hundert Metern erreichte man die erste Hinweistafel. Sie informierte über die frühere Grube „Gute Hoffnung“. Zahlreiche Ruhebänke luden zum Verweilen ein. Ein Aussichtsplateau ermöglichte den Blick in Europas größten Basaltsteinbruch. Weiter führte der Weg zu einer uralten Linde mit mächtigem Stamm, die als Naturdenkmal geschützt ist. Gleich daneben befindet sich die historische Schafstränke von Nieder-Ofleiden. Sie wurde schon im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnt.

Nach kurzer Zeit erreichten die Wanderer das Naturdenkmal „Dicke Steine“, wo man eine kurze Rast einlegte. Eine Schutzhütte, Bänke und ein Springbrunnen luden zum Verweilen ein. Weiter führte der Weg auf einem schmalen Pfad durch das Felsenmeer. Mächtige Gesteinsbrocken türmten sich Rechts des Wanderweges auf. Der Wanderweg führt um den Wasserhochbehälter herum zur „Flugwache“ hier war mit 359 Meter über Normal-Null der höchste Punkt der Wanderstrecke erreicht. Von 1938 bis 1945 diente der kleine Turm der Überwachung des Luftraums. Anschließend erreichte man eine Schutzhütte mit schöner Aussicht auf die Homberger Altstadt. Zur gemeinsamen Schlussrast trafen sich die beiden Wandergruppen in der „Halle 17“.

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