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Bewegende Berichte des Europäischen Volkspartei-Außenpolitikers bei der Vogelsberger CDUEuropaabgeordneter Michael Gahler: „Herr Putin, stoppen Sie den Krieg gegen die Ukraine“

VOGELSBERGKREIS (ol). „Im Jahre 2014 war die Krim und die Ukraine noch weit weg, jetzt findet Mitten in Europa ein russischer Angriffskrieg statt“, so der CDU-Europaabgeordnete Michael Gahler bei einer Videoschaltkonferenz mit Funktionsträgern der Vogelsberger Union kürzlich. Es sei für ihn bitter ansehen zu müssen, wie Städte in der Ukraine angegriffen werden und Menschen zu Schaden kommen.

„Ich kenne einige Städte in der Ukraine und die Bevölkerung dort durch verschiedene Besuche, zuletzt in 2021“, sagte der außenpolitische Sprecher der Fraktion der Europäischen Volkspartei, der größten Parlamentariergruppe im Europaparlament. Der Angriffskrieg von Putin sei eines der schlimmsten Kriegsverbrechen seit dem Zweiten Weltkrieg, betonte der Jurist und „gelernte“ Diplomat, der der Einladung von CDU-Kreisvorsitzendem Jens Mischak folgte und mit den Vogelsberger Christdemokraten das aktuelle Geschehen erörterte, heißt es in der Pressemeldung der CDU Vogelsberg.

Gahler schilderte verschiedene ergreifende Berichte von Menschen aus ukrainischen Städten in ihrer verzweifelten Lage. „Vielen, die ich kenne, schicke ich jeden Morgen eine SMS, um zu erfahren, ob sie noch am Leben sind, so Gahler, im Moment kommen die Nachrichten noch an“.

Die Menschen wüssten aber um die internationale Solidarität und die humanitäre Hilfe aus dem Westen. „Bei dem vielen menschlichen Leid und den immer neuen Tragödien ist es aber ein gutes Zeichen, dass der Westen und die freie Welt so zusammenhalten“, unterstrich Gahler. Der per Video zugeschaltete ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe in dieser Woche im Europaparlament eine bewegende Rede gehalten und auf das Leid der Menschen in seinem Land hingewiesen.

Auch die übergroße Mehrheit der in den Vereinten Nationen zusammengeschlossenen Länder dieser Erde habe bei der Vollversammlung der UNO den russischen Angriffskrieg verurteilt und den sofortigen Stopp des Vormarsches der Putin-Truppen gefordert, hob Gahler die ungewöhnlich große Mehrheit hervor. Auch er fordere den sofortigen Stopp des Krieges und informiere täglich auf Facebook über die Lage im Kriegsgebiet.

Es sei gut, dass Deutschland eine Kehrtwende vollziehe und dringend benötigte Abwehrwaffen an die sich verteidigende Ukraine liefere. Dieser Krieg zeige, wie wichtig die Mitgliedschaft in einem Verteidigungsbündnis wie der NATO sei. Diese Haltung unterstrich auch Bundestagsabgeordneter Michael Brand, der sich ebenfalls zugeschaltet hatte.

Mahnwachen und Forderungen

Der russische Angriff auf die Ukraine zwinge nun zu mehr politischer und militärischer Solidarität mit den baltischen Staaten und NATO-Mitgliedern Estland, Lettland und Litauen, betonte der Baltikum- und Ostereuropaexperte aus Hattersheim bei der Vogelsberger Union. Dafür müsse die Bundeswehr für die Landesverteidigung im Bündnis völlig neu konzipiert werden, wozu Bundeskanzler Scholz das 100-Milliarden-Programm für die deutschen Streitkräfte ankündigte.

CDU-Kreisvorsitzender  Jens Mischak hob hervor, dass im Vogelsbergkreis verschiedene parteiübergreifende Mahnwachen und Solidaritätsveranstaltungen stattfanden und der Landkreis sich auf die Aufnahme von ukrainischen Kriegsflüchtlingen vorbereite.

Antrifttals Bürgermeister Dietmar Krist forderte im Zuge der angekündigten Neuaufstellung der Bundeswehr, die im benachbarten Stadtallendorf mit der Division Schnelle Kräfte (DSK) vertreten ist, eine zügige Prüfung der Wiedereinführung der Wehrpflicht, wie sie bis vor gut zehn Jahren galt.

3 Gedanken zu “Europaabgeordneter Michael Gahler: „Herr Putin, stoppen Sie den Krieg gegen die Ukraine“

  1. Das gute an dem Krieg ist, der Putin hat unseren Eliten gezeigt wie Blöd sie sind.
    Der Blöde ist wie immer der Arbeiter,er wird die Zeche bezahlen,genau so geht es auch dem Arbeiter in der Ukraine.Es war so schön mit der Ukraine die Hrren konnten rIchti Kohle machen.

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  2. Wenn man auf verlorenem Posten steht sollte man nicht noch den Helden spielen, es ist doch naive anzunehmen die Ukrainische Armee könnte den Russen paroli bieten, die USA und andere Nationen haben Selenskyj bereits zu Beginn des Krieges, Asyl angeboten, um durch seinen Rücktritt, den Weg für eine politische Lösung frei zumachen. Selenskyj hat dies abgelehnt, um weiter für sein Land zu kämpfen, was er damit erreicht, ist eine weitere Zerstörung seines Landes und der weitere Tod von abertausenden Menschen. 1918 als der 1. Weltkrieg verloren war ging der deutsche Kaiser in die Niederlande ins Exil und der Krieg war zu ende. 1944 als der 2. Weltkrieg für Deutschland verloren war, lies der deutsche Diktator weiter kämpfen, bis Deutschland völlig zerstört war und es noch einmal Millionen Menschenleben gekostet hat. Es ist gefährlich, wenn Selensky jetzt den Westen auffordert, die Ukraine militärisch zu unterstützen, hierdurch wird lediglich der Krieg verlängert und zusätzlich Oel ins Feuer gegossen, ganz davon zu schweigen, dass die Gefahr besteht und der Krieg dann auch auf die Nato Staaten übergreift.

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    1. Es wäre das Einfachste, schon vor Ausbruch eines Krieges auszuwürfeln, wer wegen fehlender Übermacht demnächst verloren haben wird. Dann kann sich der Aggressor die Ausgaben für die teure Munition sparen und mit Pyros schießen, und das angegriffene Volk bleibt einfach in seinen unzerstörten Wohnungen sitzen und wartet – in der warmen Stube Tee trinkend – auf die Siegesparade des prognostisch siegreichen Feindes. Und wer als erster den durch und durch dämlichen Rat gibt: „Wenn man auf verlorenem Posten steht, sollte man nicht noch den Helden spielen!“ bekommt das B-King-Pappkrönchen aufgesetzt und wird König der Kinder-Spielecke. Von den Russen Geschichte lernen, heißt abzuwarten, was nach vielen verlogenen Dementis demnächst vorhersehbarerweise passiert. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten oder seinen Nachbarn militärisch zu überfallen.
      Als der 1. WK verloren und der nominelle CEO-Kaiser ins niederländische Exil ging, war der vorher ordentlich erklärt worden und durfte sogar WK 1 heißen. Allerdings durfte er nicht verloren worden sein. Deshalb erfanden die Chief Officers Hindenburg und Ludendorf die Dolchstoßlegende. Auf verlorenem Posten stehen und den Helden spielen, muss sich also nicht ausschließen. Anschließend lässt man die „Novemberverbrecher“ noch den „Schandfrieden“ unterschreiben und ist selbst fein raus. Und Onkel Hitler blieb einfach auf seinem Loser-Arsch im Führerbunker sitzen und labte sich am Opfermut von Restarmee, Volkssturm und Hitlerjunge Nessquickx, während Onkel Putin zwischen seinen diversen „Denk dran, leg‘ Vorrat an!“-Verstecken hin und her wieselt wie der Feldhamster Cricetus cricetus, um nicht zufällig von einer Granate der Gerechtigkeit im Schritt getroffen zu werden.
      Man merkt Ihrem Kommentar an. lieber Michael Anderson, dass Sie wohl auch noch keinem den Krieg erklärt haben, der dann erstens nicht so heißen darf und zweitens so viel Schaden anrichtet, dass man aus der Nummer ohne hässliche Fresse nicht mehr rauskommt. Erkennen Sie wenigstens den Unterschied zwischen uninformiertem Dummgeschwätz und weltgeschichtlicher Tragödie, die einfach keinen Ihrer Notausgänge offen lässt?

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