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Im Online-PlanspielSchüler der ASS diskutieren über die Zukunft des Netzausbaus in Hessen

ALSFELD (ol). Im Planspiel der Deutschen Gesellschaft im Auftrag der LandesEnergieAgentur Hessen GmbH diskutierten  Schüler der Albert-Schweizer-Schule in Alsfeld die Herausforderungen der Energiewende in Hessen exemplarisch am Netzausbau. Die Teilnehmenden der E- Phase aus der Jahrgangsstufe 11 konnten dabei ihre Urteilkompetenz im Hinblick auf die Herausforderungen des Netzausbaus schärfen.

Dafür begaben sie sich im Planspiel in unterschiedliche Rollen, bei der sie jeweils die Perspektive eines ausgewählten Akteurs übernehmen sollten, heißt es in der Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft. Dazu gehörten unter anderen die Landesregierung Hessen, Wirtschafts- und Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen, Bauernverband, der Netzbetreiber und weitere. Sie simulierten die Konflikte beim Netzausbau, exemplarisch an den beteiligten Akteuren.

Dabei vertraten die Schüler sehr engagiert die unterschiedlichen Interessen ihrer jeweiligen Rolle. Ihnen gelangen dabei der Perspektivwechsel sowie ein lebendiger und konstruktiver Austausch der Argumente. Am Runden Tisch diskutierten sie sehr engagiert die Frage alternativer Trassenführungen und der Höhe und Häufigkeit von Entschädigungszahlungen für die betroffenen Akteure.

Die Rolle der fiktiven Hessischen Landesregierung beschloss schlussendlich den Bau der Stromleitung im Vorzugskorridor. Diese sollte zum Teil als Erdkabel verlegt werden, dort wo die Trasse entlang von Wohngebieten verläuft. Entschädigungszahlungen soll es sowohl für Anwohner als auch für Landwirte geben, heißt es weiter.

„Die Landesregierung“ hielt mit ihrer Entscheidung einen Großteil der Bedürfnisse der Bürger für berücksichtigt und die Entscheidung für den Korridor auch für die kostengünstigste Variante. Vor dem Beginn des Planspiels betonte Projektleiter Jan Roessel von der Deutschen Gesellschaft: „Wir möchten mit dem Projekt zeigen, dass das Gelingen der Energiewende und weitere Fortschritte beim Netzausbau unmittelbar zusammenhängen“ und ergänzte, dass „Kompromisse in einer demokratisch verfassten Gesellschaft dazugehören. In politischen Debatten wird der Ton jedoch immer polarisierter.“

Durchweg positives Feedback

Das Feedback der Schüler war laut Pressemitteilung durchweg positiv. Die Teilnehmenden fanden es laut ihrer Aussage „interessant“, die Rollen zu übernehmen, hatten „Spaß“ und äußerten, dass es „wichtig war, als Schüler ein solches Planspiel gemacht zu haben“. Im Nachgespräch mit dem Co-Referenten der Deutschen Gesellschaft Stefan Kunterding betonten die Schüler die Erfahrung, „wie schwierig es war, eine Lösung zu finden“ und konnten dabei ihre politische Urteilskompetenz im Hinblick auf das Thema schärfen.

Die beteiligte Lehrkraft Lukas Raatz äußerte sich durchweg positiv über das Engagement der Schüler im Spiel und bekräftigte eine Hoffnung: „Das Planspiel hat didaktisch gut funktioniert und wir würden uns freuen, es unseren Schülern noch einmal in Präsenz anbieten zu können.“

Jan Roessel sprach zudem unter Vorbehalt der Coronabeschränkungen eine Einladung für die Abschlussveranstaltung im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen im 4. Quartal 2021 in Wiesbaden aus, bei der Experten der Energiepolitik mit den Schülern diskutieren. Die Energiewende verändere die Stromversorgung in Deutschland. Das Projekt sei dabei von zentraler Bedeutung für das Land Hessen. Die Energiewende bleibe aber nicht unumstritten. Die Deutsche Gesellschaft möchte die Schüler über den Zusammenhang zwischen Energiewende und Netzausbau informieren.

Die Veranstaltungsreihe „Zukunft Netzausbau in Hessen – Ein Planspiel für Schulen“ besteht aus 20 solchen halbtägigen Workshops in Form von Planspielen an Schulen in Hessen. Sie wird finanziert durch die LandesEnergieAgentur Hessen GmbH und im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen durchgeführt. Aus aktuellem Anlass finden die Workshops derzeit online statt. Am Ende der Reihe steht unter Vorbehalt der Coronabeschränkungen die Abschlussveranstaltung in Wiesbaden.

2 Gedanken zu “Schüler der ASS diskutieren über die Zukunft des Netzausbaus in Hessen

  1. Es ist alles Unsinn mit dem Netzausbau. Auf allen Dächern gehören Solar Anlagen und Batterien in den Keller mit einer KDW alles andere Blödsinn.

  2. Tolles Thema , Klasse Projekt.
    Ja , Energiewende ist wichtig. Energie sparen auch !
    Ich habe z.b Abends nur das Nötigste an Licht und Elektro An. Einiges betreibe ich Abends auch mit Batterie oder Solar Lampen ( Die ich Tagsüber auf dem Balkon auflade )
    Windkraft Räder bringen Natur Energie , sehen aber in der Landschaft Doof aus. Der Tolle blick auf den Homberg , Leusel oder Richtung Hattendorf ,……. wird von den Dingern zerstört und kosten bis zu 1,5 Millionen Euro ( 1er ) , die Bürger die Angeschlossen sind bezahlen mehr Geld als Vorher , weil die dann den Bau mit bezahlen sollen. Aber wir brauchen die Aber , weil Immer noch besser als Atom oder Braun Kohle.
    Wasser Kraft Werke sind Klasse , geht aber nur da wo wasser ist ! Logisch. Edertal Sperre z.b Möhne See Sperre ,……….
    Problem , Wie kommt der Strom ins Haus.
    Überland Leitungen sind eh schon da , überall !!! Jetzt soll von der Ostsee ( Dänemark bis Bayern Ausgebaut werden. Über Felder , durch Wälder , u.s.w
    Mann könnte ja hingehen und z.b wo Bahn Linien sind da mit strecke machen , Oder Entlang der Autobahn.

    Aber das beste wäre Sparen ! Beispiel 4 Köpfige Familie : Papa schaut Fußball und chattet im Netzt ,Der Sohn Spielt Playstation und surft bei Insta oder You Tube , Tochter schaut Serien bei Netflix und schattet am Laptop bei Facebook , Mama Spühlmaschine , Waschmaschine , dann Kochen , dann auch Computer an und Shoppen bei Amazone. ( Kann auch andersrum sein das ER bei Amazone Shoppt und sie Fusball schaut ) , So und das bei c.a 25 Milionen Familien mit min 4 Kinder.
    Also alles 4 X 25 Millionen = 100 Milionen Verbraucher Täglich.
    Und sorry , Deutschland ist vom Preis her das Teuerste Land in Europa.
    Klar wird auch vieles über Handy gemacht , aber vieles immer noch am Laptop oder PC.
    Vor allem die Streaming Dienste ( Netflix , Amazone Prime Video , Disney+ , Sky ,…. Verbrauchn für ihre Surfer viel Energie , damit keiner mehr DVD oder Blue Ray Benutzen muß. Schade , DVD schauen war mal so Beliebt !!! ( Denk mal nach )

    Mein Vorschlag. Solar Dächer , Vor allen auf Mehrfamilien Häuser und Einkaufs Centren. und mal mehr Zusammen sitzen in Einen Raum. Einmal / Woche Abend Gemeinsam 1 Sache sehen und 1 PC an x 25 Millionen macht dann 1/4 weniger Verbrauch.

    Ladet euch Solar Lampen auf , das Reicht für zum Abends Baden gehen oder für im Garten sitzen.

    Und das hat mit Geld nichts zu Tuen. Ob jemand Reich ist und das Geld egal ist oder Normal Verdiener , Es geht um den Verbrauch , und wie es zu dir ins Haus Kommt.

    Also ASS , Spannendes Thema , viel spaß dabei

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