
Beitrag der Musikschule zum hessenweiten Tag für die Literatur und die MusikEin Fenster-Konzert in drei Stationen
ALSFELD (ol). Die Alsfelder Musikschule veranstaltet am letzten Mai-Sonntag, dem 30. Mai, von 15 bis 17 Uhr ein Open-Air-, genauer: ein Fenster-Konzert in drei Stationen – als Beitrag zum hessenweiten, vom Hessischen Rundfunk, hr2 kultur, koordinierten „Tag für die Literatur und die Musik“.
Was haben der Barockmeister Johann Adam Birckenstock, der Jazz- und Moderne-Pionier Hans Ulrich Engelmann, das Weltmusik-Duo Flex à Ton und die Alsfelder Musikschule gemeinsam? Ganz einfach (außer der Musik natürlich): den Alsfeld-Bezug, historisch und aktuell. Unter dem ebenso weitreichenden wie anspielungsreichen Titel „Weitreisende– Alsfelder Köpfe in Klang und Wort“ veranstaltet die Alsfelder Musikschule am letzten Mai-Sonntag von 15 bis 17 Uhr ein Open-Air-, genauer: ein Fenster-Konzert in drei Stationen – als Beitrag zum hessenweiten, vom Hessischen Rundfunk, hr2 kultur, koordinierten „Tag für die Literatur und die Musik“.
In der Pressemitteilung der Musikschule heißt es, Orte der Alsfelder Handlung werden das Außengelände um die Aula der Geschwister-Scholl-Schule, Schillerstraße 3, und, genau gegenüber, das vor der Alsfelder Musikschule sein. Als Akteure treten – zu diversen Fenstern hinaus – auf:
Ein Barock-Trio aus Fulda unter dem Namen „Fleur de Lys“ (PohSuan Teo, Christian Niedling und Saale Fischer) mit einer sehr reizvollen und vielgestaltigen Sonate des Johann Adam Birckenstock, der 1787 in der Alsfelder Altstadt geboren wurde; Walter Windisch-Laube mit seiner kunstübergreifenden, Alsfeld vielschichtig mit einbeziehenden Huldigung an den Darmstädter Komponisten Prof. Dr. Hans Ulrich Engelmann, der in diesem Jahr 100 geworden wäre – ein Pionier des deutschen Jazz und (zusammen mit Hans Werner Henze) Repräsentant einer unorthodoxen Neuen Musik der Nachkriegszeit.
Last but not least das gefragte Frauen-Weltmusik-Duo „Flex à Ton“, bestehend aus Elke Saller und Ulrike Schimpf, mit Eigenkompositionen für Marimbafon im Zusammenspiel mit Klarinette sowie Saxofon. Der Hessische Rundfunk wird die Veranstaltung in zwei bis drei Sendungen begleiten.
Bemerkenswert an ihr sei neben dem besonderen Flair eines Fenster-Konzertes auch die Facetten-Fülle der drei Darbietungen. Melodische Akzente setzen nach einander Streichinstrumente, Gesang und Blasinstrumente, begleitet von je einem großen, charakteristischen Harmonieinstrument, in musikgeschichtlich verankerter Abfolge: Cembalo, Klavier und Marimbafon. Die darbietenden Künstler kommen aus dem Lehrerkollegium der Alsfelder Musikschule und seien als Interpreten allesamt für die präsentierten Genres in besonderer Weise ausgebildet und hocherfahren.
Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten. Kontaktdaten müssten hinterlegt werden, Medizinische Maske und Abstandswahrung werden ebenfalls vorausgesetzt.
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