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Elefantenkinder aus Romrod präsentieren eigene Stop-Motion-FilmeKita-Kinder werden zu Trickfilm-Regisseuren

ROMROD (ol). Eigene Trickfilme entwickeln, Geräusche für einen Stummfilm erfinden und einen Blick hinter die Kulissen eines Kinos werfen: Die Elefantenkinder der Kita Romrod haben in den vergangenen Wochen Medien auf ganz besondere Weise kennengelernt.

Die Elefantenkinder der Kindertagesstätte Romrod haben am Medienprojekt „Alle meine Medien/Trickboxx“ des Medienbildungszentrums Süd teilgenommen. Dabei entstanden in vier Kleingruppen vier selbst entwickelte Trickfilme, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Zunächst überlegten sich die Kinder eigene Geschichten. Anschließend zeichneten sie Figuren und Gegenstände auf Papier, schnitten diese aus und setzten sie Bild für Bild vor der Kamera in Szene. Aus zahlreichen Einzelfotos entstanden schließlich Stop-Motion-Filme. Dabei konnten die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und erste Erfahrungen mit der Trickfilmtechnik sammeln.

Neben Kreativität und Feinmotorik förderte das Projekt nach Angaben der Kita auch Teamarbeit, Geduld sowie das gemeinsame Planen und Umsetzen von Ideen.

Die fertigen Filme wurden beim Sommerfest der Kindertagesstätte präsentiert. Eltern, Geschwister, Großeltern und weitere Gäste sahen sich die Werke gemeinsam an und belohnten die jungen Filmemacherinnen und Filmemacher mit großem Applaus.

Ausflug nach Lauterbach

Den Abschluss des Projekts bildete ein Ausflug ins Lichtspielhaus nach Lauterbach. Dort erwarteten Kinoinhaberin Steffi Dörr und eine Mitarbeiterin des Filmmuseums Frankfurt die Kinder mit einem besonderen Programm. Gezeigt wurden fünf Kurzfilme, bei denen die Kinder selbst mitmachen konnten. Besonders spannend war ein Schwarz-Weiß-Stummfilm aus dem Jahr 1908, den sie gemeinsam mit selbst erfundenen Geräuschen und Stimmen vertonten.

Natürlich durfte auch Popcorn nicht fehlen. Anschließend erhielten die Kinder einen Blick hinter die Kulissen des Kinos. Im Vorführraum erklärte Steffi Dörr unter anderem die Funktionsweise eines historischen Filmprojektors und erzählte Wissenswertes über die Entwicklung der Filmtechnik.

Zum Abschluss gestalteten die Kinder einen blanken Filmstreifen mit bunten Farben. Die kleinen Kunstwerke wurden anschließend mithilfe einer Laterna Magica projiziert und konnten in vergrößerter Form betrachtet werden.

Nach Angaben der Kita war das Medienprojekt für die Kinder eine abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrung, bei der sie sowohl kreative Medienarbeit als auch die Geschichte des Kinos kennenlernen konnten.

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