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ÜbersichtWie der Schnee in der Region den Verkehr lahmlegt

REGION (jal). Winterliche Straßenverhältnisse haben in Osthessen in den vergangenen Tagen für zahlreiche Unfälle und massive Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Polizei registrierte mehr als 100 Verkehrsunfälle, vor allem verursacht durch Glätte und liegengebliebene Fahrzeuge. Die meisten Unfälle endeten mit Blechschäden, schwere Verletzungen blieben aus.

Schnee, Eis und glatte Fahrbahnen haben in den vergangenen Tagen den Verkehr in Osthessen stark beeinträchtigt. Auf Autobahnen, Bundes- und Landstraßen kam es zu Staus, liegengebliebenen Fahrzeugen und einer Vielzahl von Verkehrsunfällen in allen drei osthessischen Landkreisen. Das Aufmacherfoto zeigt liegengebliebene LKW auf der B49 zwischen Romrod und Feldatal.

Besonders auf den Autobahnen A4, A5 und A7 bildeten sich teils kilometerlange Staus. Ursache waren vor allem liegengebliebene Lastwagen oder technische Defekte. Auch abseits der Autobahnen kam es unter winterlichen Bedingungen immer wieder zu Unfällen. In den meisten Fällen blieb es bei Sachschäden, vereinzelt wurden Menschen leicht verletzt, teilte die Polizei mit.

Eine Übersicht von ausgewählten Unfällen

Ulrichstein

In der Nacht kam ein 28-jähriger BMW-Fahrer auf der Schottener Straße im Ortsteil Rebgeshain von der Fahrbahn ab. Der Wagen rutschte in einer Linkskurve auf winterglatter Straße nach rechts und beschädigte einen Hydranten. Der Sachschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt.

Fulda

Auf der B254 kam es an der Einmündung zur Karrystraße zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Ein Audi geriet beim Abbiegen auf der glatten Fahrbahn auf die Gegenfahrbahn und stieß mit einem entgegenkommenden VW zusammen. Ein nachfolgender Opel konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr auf den VW auf. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei bei rund 14.000 Euro.

Gemünden

Auf dem Zubringer zur A5 in Richtung Frankfurt verlor ein Mercedes-Fahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen die Kontrolle über sein Fahrzeug und streifte einen Sattelzug. Von rund 3.500 Euro Schaden spricht die Polizei in diesem Fall.

Cornberg

Auf der Kreisstraße 51 zwischen Eltmannsee und Königswald kam ein Hyundai-Fahrer von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Schutzplanke. Am Auto entstand ein Schaden von rund 500 Euro, die Schadenshöhe an der Leitplanke ist noch nicht bekannt. Zudem stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Mehr als 100 Unfälle – Einsatz über viele Stunden

Insgesamt wurden der Polizei in diesem Zeitraum mehr als 100 Verkehrsunfälle gemeldet. Hinzu kamen zahlreiche Hinweise auf Straßenglätte und Verkehrsbehinderungen durch Schnee oder liegengebliebene Fahrzeuge.

Unfälle mit Schwerverletzten wurden nach aktuellem Kenntnisstand nicht registriert. Die Polizei führt dies auch darauf zurück, dass viele Verkehrsteilnehmende ihr Fahrverhalten den winterlichen Bedingungen angepasst haben.

Während des gesamten Wintereinbruchs arbeiteten Polizei und Gefahrenabwehrzentren eng zusammen. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DRK und Maltesern sowie die Autobahnmeistereien waren über viele Stunden im Einsatz. Betreuungszüge versorgten Autofahrerinnen und Autofahrer in den Staus mit heißen Getränken und Decken.

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