
SPD-Landtagsabgeordneter begrüßt stärkere Förderung musikalischer BildungDeutlich mehr Landesmittel für Musikschulen im Vogelsbergkreis
VOGELSBERGKREIS (ol). Die hessischen Musikschulen erhalten bereits im Jahr 2025 deutlich höhere Landeszuschüsse. Davon profitieren auch die Musikschulen in Alsfeld, Lauterbach und Schlitz mit einem Gesamtplus von rund 17.000 Euro. Der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler hebt hervor, dass die Förderung bis 2031 schrittweise verdoppelt werden soll.
Die hessischen Musikschulen erhalten bereits in diesem Jahr deutlich höhere Landeszuschüsse. Davon profitieren auch die Musikschulen in Alsfeld, Lauterbach und Schlitz, wie der SPD-Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler in einer Pressemitteilung berichtet. „Ich freue mich sehr, dass das Land unsere Musikschulen finanziell spürbar stärkt. Für unsere Region bedeutet das ein Plus von insgesamt rund 17.000 Euro bereits im Jahr 2025“, erklärt Ziegler. Konkret steigen die Fördersummen für die Musikschule Alsfeld auf 36.941,72 Euro, für die Musikschule Lauterbach auf 26.352,43 Euro und für die Musikschule Schlitz auf 20.568,41 Euro. Die entsprechenden Zahlen gehen aus der aktuellen Verteilungsübersicht für 2025 hervor.
Ziegler hebt hervor, dass dieser Aufwuchs erst der Anfang ist. Die Landesförderung soll bis 2031 schrittweise verdoppelt werden. „Das gibt Planungssicherheit und stärkt die musikalische Bildung im Vogelsbergkreis nachhaltig. Und es ist eine schöne Nachricht gerade in der Adventszeit, in der in vielen Familien zu Hause musiziert wird“, sagt der Abgeordnete. Der „Pakt für die Musikschulen“, den Wissenschafts- und Kulturminister Timon Gremmels (SPD) vor wenigen Tagen unterzeichnet hat, verknüpft die höheren Mittel künftig auch mit klaren Qualitätsstandards. Dabei geht es unter anderem um pädagogische Arbeit, organisatorische Struktur, Projekte, Kooperationen und Personalentwicklung. „Damit wird Engagement belohnt und gute pädagogische Arbeit sichtbar gemacht. Die Musikschulen erhalten nicht nur mehr Geld, sondern gewinnen auch an Zukunftsfähigkeit“, so Ziegler.
Der Pakt wurde an einem breiten Runden Tisch entwickelt, an dem neben dem Ministerium auch die Landtagsfraktionen von SPD, CDU und Grünen, die kommunalen Spitzenverbände, der Landesmusikrat, der Deutsche Tonkünstlerverband Hessen und der Verband deutscher Musikschulen beteiligt waren. Alle Beteiligten verfolgten das gemeinsame Ziel, die Musikschulen zu stärken, Familien bei Gebühren zu entlasten und die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte zu verbessern, insbesondere vor dem Hintergrund des sogenannten „Herrenberg-Urteils“. Das Bundessozialgericht hatte 2022 entschieden, dass viele bisher freiberuflich tätige Lehrkräfte sozialversicherungspflichtig einzustufen sind, was zu erheblichen Mehrkosten führt. Um diese Folgen abzufedern, stellt das Land im Jahr 2025 zusätzlich 600.000 Euro zur Verfügung. „Ich bin überzeugt, dass der Pakt für die Musikschulen ein wichtiger Schritt ist, um musikalische Bildung in Hessen langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln“, betont Ziegler.
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