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Förderprogramm Fachwerkstadt AlsfeldRamspecks rückwärtige Fassade im neuen Glanz

ALSFELD (ol). Die rückwärtige Fassade erstrahlt in neuem Glanz: Mit großer Freude hatte die Familie Engels, Eigentümer des Gebäudes „Markt 10“, in dem sich das Geschäft „Ramspeck“ befindet, Vertreter der Stadt und der ausführenden Handwerker nach der Sanierung der rückwärtigen Fassade zur Einweihung eingeladen.

In der Pressemitteilung der Stadt heißt es, der ausführende Zimmereibetrieb „Schneider“ aus Herbstein hob die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Rahmen dieser Großmaßnahme hervor, für die auch zeitweise der Marktplatz gesperrt werden musste. Die Maßnahme wurde durch das städtische Förderprogramm „Fachwerkstadt Alsfeld“ gefördert.

Die Stadt Alsfeld unterstützt seit 2017 das Engagement ihrer Bürger, historische Fachwerkbauten in den Stadtteilen und in der Kernstadt zu erhalten und zu entwickeln. Die Fördermittel aus dem Förderprogramm „Fachwerkstadt Alsfeld“ werden dabei ohne zusätzliche Unterstützung von Landes- oder Bundesseite von der Stadt im Vogelsbergkreis bereitgestellt.

Foto: Stadt Alsfeld

Bislang wurden über 100 Maßnahmen gefördert: vom Austausch einzelner Fenster bzw. deren Restaurierung bis hin zu umfassenderen Fassaden- und Dachsanierung inklusive energetischer Maßnahmen (Dämmung Dach, Kellerdecken usw.). Die Förderung dient in erster Linie der Finanzierung von Aufwendungen, die zur Sanierung der Außenhülle historischer Fachwerkbauten erforderlich sind.

Das einzige Förderprogramm der Stadt ist das aber nicht: Neben der Städtebauförderung Lebendige Zentren für durchgreifende Gebäudesanierungen im Sanierungsgebiet Altstadt und der Dorfentwicklung IKEK für umfassende Einzelmaßnahmen im Bereich der Ortsteile, steht außerdem noch die Klimaschutzförderrichtlinie für energetische Maßnahmen, Entsiegelung und Begrünung zur Verfügung.

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