
VHC-Lauterbach unternahm drei tolle TagestourenGelungene Wanderfahrt ins Fränkische Weinland
LAUTERBACH (ol). Für 20 engagierte Teilnehmer vom Vogelsberger-Höhenclub Zweigverein Lauterbach stand kürzlich eine dreitägige Wanderfahrt in die alte Bischofsstadt Würzburg auf dem Programm. Alles rund um die Wanderfahrt lesen Sie hier.
Der erfahrene Wanderführer Marius Ortmann hatte diesen Ausgangspunkt mit der Metropole Unterfrankens bewusst gewählt, um zum einen ihre vielfältigen historischen Sehenswürdigkeiten und zum anderen das renommierte Weinbaugebiet in der unmittelbaren Umgebung zu erkunden, heißt es in der Pressemeldung des Vogelsberger-Höhenclub Zweigverein Lauterbach.
Die An- und Rückreise erfolgte jeweils mit der Deutschen Bahn, wobei allerdings die so typischen Verspätungen leider auch diesmal nicht ausblieben. Und so galt es schließlich von der lokalen Unterkunft in einem sehr guten Hotel in Bahnhofsnähe die drei sorgfältig geplanten Tagestouren zwischen 15 und 19 Kilometer zu bewältigen: Die erste Wanderung ging durch die Altstadt und hinauf über die Festung Marienberg und dem Käppele ins Steinbachtal und zurück.

Zur Festung Marienberg. Alle Fotos: Privat
Tags darauf folgte eine Route über die berühmte Weinlage „Würzburger Stein“ nach Veitshöchheim mit Schloss und Rokokogarten und abschließender 45-minütigen Schifffahrt auf dem Main zurück nach Würzburg.
Und schließlich am dritten Tag wurde eine Wanderung von Randersacker über die Weinberge auf den Höhen entlang des Mains in den historischen Weinort Sommerhausen durchgeführt. Von besonderem Reiz waren bei diesem Ausflug vor allem die wunderschönen Wege durch die Weinberge mit den beachtlichen Höhenunterschieden, aber vor allem auch die gemeinsamen abendlichen Besuche in berühmte Gasthöfe von Würzburg mit regionalen Spezialitäten und köstlichem Frankenwein.
Und dabei kam auch bei der diesjährigen VHC-Wanderfahrt Johann Wolfgang von Goethe wieder ins Spiel, der am 17. Juni 1806 aus Jena an seine spätere Frau Christiane Vulpius geschrieben haben soll: „Sende mir doch einige Würzburger, denn kein anderer Wein will mir schmecken, und ich bin verdrüsslich, wenn mir mein gewohntes Lieblingsgetränk abgeht.“ Einhellige Meinung der Reiseteilnehmer: Wie recht hatte doch der große Dichter und Denker und ein Danke schön an den Wanderführer für diese gelungene Wanderfahrt.

Veitshöchheim
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