Gesellschaft0

Für Udo Kornmann, Gerhold Rausch und Holger SchopbachEhrentitel für jahrzehntelanges Engagement

ROMROD (akr). Udo Kornmann, Holger Schopbach und Gerhold Rausch wurden erst kürzlich für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit dem Landesehrenbrief gewürdigt. Nun stand die nächste Ehrung für die drei Herren aus Romrod auf dem Programm: Schopbach und Rausch wurde der Titel „Ehrenstadtrat“  und Kornmann der Titel „Ehrenvorsitzender der Stadtverordnetenversammlung“ verliehen.

„Es ist mir eine ganz besondere Freude und Ehre, dass wir heute Abend die Ehrentitel verleihen dürfen“, freute sich Romrods Bürgermeisterin Birgit Richtberg. Es sei einfach eine Anerkennung dessen, was Menschen in ihrer Freizeit mit großem Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein für ihre Gemeinde tun – und zwar Kraft ihres Wissens und Kraft ihrer Persönlichkeit, wie Richtberg hervorhob.

Alle drei waren langjährige Weggefährten der Bürgermeisterin „auf der Strecke unserer Gemeinde, seit über 20 Jahren“, so die Rathauschefin. Alle drei hätten nicht nur ihre Orte begleitet, sondern ihnen auch eine starke Stimme gegeben. „Und man hat euch gehört, laut und deutlich“, lächelte sie. Das Herz schlage in den Dörfern, die Kommune sei das Kunstprodukt.

Die Geehrten

Udo Kornmann war von 1993 bis 2021 Stadtverordneter, von 2006 bis 2011 und von 2016 bis 2021 Stadtverordnetenvorsteher. Zudem war er noch vier Jahre lang, von 1993 bis 1997, Mitglied im Ortsbeirat Zell. Richtberg betonte, dass Kornmann das Amt des Stavo-Vorstehers nicht nur bekleidet, sondern auch geziert habe. Er habe sich als Stimme derer gesehen, die sonst nicht gehört werden. „Du warst ein toller Stadtverordnetenvorsteher“, lobte sie den Mann, der auf mehr als 28 Jahre erfolgreiches Wirken zum Wohle der Stadt und zum Wohle der Bürger kommt.

Gerold Rausch sei bis letztes Jahr ein „lieber Magistratskollege“ gewesen, der Experte für Bauen und Verfahren. Rausch sei jemand gewesen, der nicht einfach die leichteste Lösung hingenommen, sondern auch um die Ecke gedacht habe – dabei durften auch mahnende Worte des Ehrenamtlichen nicht fehlen. Er habe nämlich auch mal die Stimme erheben können, wenn ihm etwas gegen den Strich gegangen sei. Rausch habe sich immer Zeit für die Arbeit im Magistrat genommen und komme auf mehr als 24 Jahre erfolgreiches ehrenamtliches Wirken.

Holger Schopbach und die Bürgermeisterin habe vor allem ein Thema verbunden: der demografische Wandel. Ohne Schopbach sei Romrod nie auf die Idee gekommen, sich für Bundesforschungsprojekte zu bewerben und diese dann auch „erfolgreich durchzuführen“, erzählte Richtberg. Und das gerade in einer Zeit, die für die Gemeinde sehr wichtig gewesen sei. Die Bürgermeisterin hob hervor, dass das Ehrenamt für ihn nicht nur eine Verpflichtung war, sondern auch eine Freude.

„Ein Danke ist ein viel zu kleines Wort. Unsere kleinen Orte leben nur durch Menschen, denen das Ehrenamt etwas bedeutet“, richtete sie ihre Worte an die drei Romröder. Sie hätte sich, so Richtberg, keine besseren Weggefährten wünschen können.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren