
Diözesanverband und Kolpingsfamilie Alsfeld zur Diskussion über die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare„Liebe zweier Menschen kann nicht Sünde sein“
ALSFELD (ol). Tiere, Autos und Fahrstühle dürfen gesegnet werden, aber nicht zwei Menschen, die sich lieben? „Das kann nicht sein!“, findet der Diözesanvorstand des Kolpingwerk Mainz und reagiert mit Unverständnis auf die Verlautbarung der Glaubenskongregation des Vatikans, in der die Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren abgelehnt wird. Die Kolpingsfamilie Alsfeld schließt sich an.
„Wie hätten sich wohl Jesus und Adolph Kolping dazu geäußert?“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Der Vorstand der Kolpingsfamilie Alsfeld unterstützt einhellig die kritische Stellungnahme ihres Diösesanverbands Mainz. Jesus und Adolph Kolping seien zu ihren Lebzeiten auf diejenigen zugegangen, die nicht ins Klischee gepasst haben.
„Wir als Kolpingwerk sind Teil der Kirche, ein “Kirchort” und eine Gemeinschaft von getauften und gefirmten Christinnen und Christen, und wir solidarisieren uns mit allen, die in Liebe, Respekt und Verantwortung füreinander da sein wollen. Und wenn es so ist, auch in einer gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft.“, so Diözesanpräses Pfarrer Hans-Joachim Wahl. „Wir stehen für eine Haltung, die bedingungslos die Würde eines jeden Menschen achtet und anerkennt, dass Treue, Fürsorge und Liebe auch in Partnerschaften gelebt werden, die sich nicht als Ehe verstehen.“
Neuen Segensritus schaffen
Beim Synodalen Weg wird auch darüber diskutiert, einen Segensritus für Paare zu schaffen, die keine sakramentale Ehe eingehen können – oder wollen. Diese Segenshandlung müsse dann von der Natur der Beziehung her so gestaltet sein, dass es keine Verwechslung mit der Segnung von Neuvermählten gibt. Die Kirche muss die eigenen Positionen immer wieder im Licht naturwissenschaftlicher Erkenntnisse hinterfragen. Auch die fortschreitende wissenschaftlich-theologische Reflexion darf nicht abgetan werden.
“Es ist aufbauend zu sehen, wie sich die Verantwortlichen in einigen Bistümern positioniert haben, und wir alle die gleiche Argumentationslinie verfolgen, damit Menschen ihren Glauben leben können.”, freut sich der Kolping-Diözesanvorsitzende Anton-Kurt Schmid.
Segnen als wichtige Aufgabe
Segnen in seiner ursprünglichen Bedeutung heißt, Menschen und auch Dingen Anteil an göttlicher Kraft und Gnade zukommen zu lassen. Es ist eine wichtige Aufgabe von Kirche, den Menschen Segen zuzusprechen, die darum bitten. Wer könnte sich anmaßen, diesen Segen Menschen in all ihrer Vielfalt zu versagen?
Als Teil von Kirche sieht der Kolping Diözesanvorstand seine Verantwortung auch darin, Ängste und Vorbehalte gegenüber Menschen mit homosexueller oder bisexueller Orientierung ebenso wie gegenüber Transgender abzubauen. Dem möchte sich der Diözesanvorstand gerne stellen, um der Mitmenschen und der Gesellschaft willen!
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@Werner und Hackfleisch
Was soll dieser verächtliche Kommentar?
Das beginnt schon bei der Verunstaltung des Namens. Herr Kalbfleisch hat den Mut seinen richtigen Namen zu nennen. Sie hingegen spotten und haben nicht einmal den Mut Ihren Namen zu veröffentlichen. Wenn Sie so erhaben sind können Sie sich doch outen. Einfach nur armselig.
Richtiger Name? Ich habe noch nie den Nachnamen „ -Kalbfleisch “ gelesen 😂
Dazu verachte ich nicht den Namen – auch wenn er mit Rechtschreibfehler geschrieben ist – sondern die ständigen, weinerlichen und unkonstruktiven Botschaften von Herrn -Kalbfleisch.
Werner 0/0 Rindsleber
Es gibt den Namen Kalbfleisch. Soviel ist sicher. Nur weil er Ihnen nicht bekannt ist, bedeutet es nicht, dass er nicht existiert. Sich über andere Menschen lustig zu machen, lässt auf fehlende Reife schließen.
@ Manfred: Den Namen Kalbfleisch gibt es bestimmt. Den Namen -Kalbfleisch können Sie mir gerne mal irgendwo zeigen 😉
Sodom und Gomorrha, in unsrer besh. Welt
Also Werner, mit der Kirche ist es ganz doof und davor war es aber auch schon schlimm.
Manchmal frage ich mich, ob Sie kein bisschen nachdenken bevor Sie ein Kommentar abschicken.
Seid Bestehen der Kirche hat sie mehr Unheil angerichtet als wir uns Vorstellen können.Und wenn ich an die Jahrhunderte davor denke was werden da für Sauereien an Kinder und Frauen gewesen sein.
Und was ist ihre Botschaft, Herr Kalbfleisch? Wenn es ohne die Kirche super schlimm war und mit der Kirche super schlimm war, sind es vielleicht die Menschen, die zu schlimmen Sachen leider immer wieder in der Lage sind, oder?
Es fällt auf, dass sie in ihren Beiträgen stets jammernd auf einen Zustand hinweisen (die Politiker, das Internet, der Vogelsbergkreis, etc.), allerdings nie einen Hinweis zur Verbesserung parat haben.