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Digitale Leistung der KreisverwaltungALG-II-Antrag kann ab sofort digital gestellt werden

VOGELSBERG (ol). Die Digitalisierung der Verwaltung schreitet weiter voran. Immer mehr Leistungen der Kreisverwaltung werden auch digital angeboten. Nun ist eine weitere Leistung hinzugekommen: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger einen Antrag auf Arbeitslosengeld II über ein Online-Portal der Kommunalen Vermittlungsagentur (KVA) Vogelsbergkreis – Kommunales Jobcenter stellen.

Die digitale Antragsstellung erleichtert den Weg zu finanzieller Unterstützung, heißt es in der Pressemitteilung des Vogelsbergkreises. Denn mit so wenig bürokratischem Aufwand wie möglich, soll das Antragsverfahren nun der Behörde übermittelt werden können. Das Portal biete den Kundinnen und Kunden eine erleichterte Antragsstellung. Auf dem Portal könne beispielsweise der Bearbeitungsfortschritt des Antrags zwischengespeichert werden sowie Unterlagen und erforderliche Nachweise direkt als PDF-, JPG-, oder PNG-Datei hochgeladen werden. Außerdem ist das Online-Portal für die Nutzung mit mobilen Endgeräten optimiert – Anträge können also auch mit dem Smartphone oder Tablet bearbeitet werden.

Bei Fragen und Problemen können Kunden per E-Mail oder Telefon die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Jobcenters kontaktieren. Auch finden sich auf dem Portal grundlegende Informationen zum Anspruch auf Arbeitslosengeld II und dem Antragsverfahren.

Das Antrags-Portal ist ab sofort auf der Seite der KVA Vogelsbergkreis – Kommunales Jobcenter abrufbar.

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8 Gedanken zu “ALG-II-Antrag kann ab sofort digital gestellt werden

  1. „Die Steuerzahlern Menschen alimentieren for Hartz IV-Empfänger beim Nichts-Tun.“
    Da weiß man auf den ersten Blick, was „Jack the Rippchen“ [vermutlich ein Pflegekind von Werner- Kalbfleisch!?] selbst denn für Probleme hat. Auch schön: Sätze mit verdoppeltem Prädikat for Double-Schwachsinn: „darf man doch zumindest erwarten dürfen…“ – brillante Formulierung und eine Herausforderung für den Gstanzl-Experten:

    Bevor Steuerzahlern Menschen
    Beim Nixtun alimentiern
    Soll der Hartz-Vierler mal glänzen
    Beim Behörden ausschmiern

    Es bleibt dem Volke unbenommen
    sein Geld zu verschenken
    Und alsbald das Grundeinkommen
    Bedienungslos zu versenken

    Hollaritihi holunderholdrio

    1. Tankstellen sind ja schon lange „bedienungslos“. Das Grundeinkommen demnächst auch?
      Bei 25% Mindestlöhnern im Vogelsbergkreis muss man da wahrscheinlich auch noch dankbar sein.

  2. Wunderbar! Jetzt darf man also elektronisch die Hosen ‚runter lassen, z.B. die Kontoauszüge der letzten sechs Monate zum Durchschnüffeln vorlegen, und ganz elegant umgeht man jetzt die Diskussion ob diese fotokopiert und gespeichert werden dürfen. Und wie wird die Identität geprüft? Wohl doch nicht mit dem untauglichen neuen Personalausweis? Und höchstwahrscheinlich muß man, obwohl schon Jahre hier ansässig, trotzdem eine Meldebescheinigung im Bürgerbüro besorgen und dann halt hochladen, bin sicher, daß immer noch nicht telefonisch die Daten von der KVA im Einwohnermeldeamt positiv abgefragt werden können. Jetzt hat also der Hartzer keine telefonbuchdicke Akte mehr im Kommunalen Verarmungsamt, freu‘ mich ‚drauf wenn ich mit 62J. demnächst einen Antrag stellen darf, weil das ALG I ausläuft.
    Und die absolute Verhöhnung ist die Überschrift „Herzlich Willkommen…zum Antrag auf Arbeitslosengeld II“ (auf dem Foto im Smartphone zu lesen).

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    1. Das sind Jahrzehnete alte Praktiken, niemand hat niemandem Geld zu verschenken, natürlich muss mann die „Hosen runterlassen“ und auch seine Kontoauszüge vorlegen, ist doch kein Selbstbedienungs Laden bzw. die Steuergelder ala Hartz4.
      Früher war die KVA im Vogelsbergkreis immer sehr höflich und vor allem Menschlich, in letzter Zeit bekomme ich mit das da auch von oben Druck auf die Mitarbeiter kommt, auf die Alg2 mehr Druck auszuüben bzw. es ihnen alles schwer zu machen.
      Hoffen wir das Bedienungslose Grundeinkommen kommt alsbald, so würden Millarden an Bürökratie Gelder gespart und das Geld kommt bei dem Deutschem Volk/Bürger an, was es zum Leben braucht.

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      1. Zwischen Bedürfnis prüfen und Hosen ‚runterlassen liegen Welten und die Würde des Menschen.
        Wer verschenkt hier Geld, wenn man Jahrzehnte in die Sozialkassen eingezahlt hat, aber mit über 60 trotz Willen und Qualifikation keine Arbeit mehr findet? Groß- und Kleinschreibung sind übrigens gar nicht so schwer, wenn man sich seinen Erguß mal in Ruhe durchliest.

      2. „…ist doch kein Selbstbedienungs Laden bzw. die Steuergelder ala Hartz4.“
        Perfekt formuliert. Fehlt nur noch das selbstbedienungslose Grundeinkommen für jeden mann, der die Hosen runter lässt und davon dann ein Selfie-Video an das Jobcenter schickt. Da gibt es dann sicher viel zu lachen und viele digitale Angebote.

    2. Was hast du denn für Probleme? Die Steuerzahlern Menschen alimentieren for Hartz IV-Empfänger beim Nichts-Tun. Dann darf man doch zumindest das Ausfüllen eines Antrags und den Nachweis der Identität erwarten dürfen?

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      1. Zunächst wünsche ich mit „Sie“ angeredet zu werden.
        Mit 62J. muß ich mir nicht vorwerfen lassen, „alimentiert“ zu werden. Sollte mir das mal jemand direkt in’s Gesicht sagen, könnte es zu einem Fall von Körperverletzing kommen.
        Jedenfalls verdienst Du Dein Geld nicht mit Deutsch schreiben. B

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