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CDU-Stadtverband Alsfeld besucht neu angesiedelte Spedition Völker im Dirsröder Feld62 Arbeitsplätze nach Alsfeld verlagert

ALSFELD (ol). Bei einer Betriebsbesichtigung bei der Spedition Völker im Gewerbegebiet Dirsröder Feld besuchten Vertreter des CDU-Stadtvebandes Alsfeld die neue Betriebsstätte des Familienunternehmens, das 2020 seinen Umzug von Niederaula nach Alsfeld vollzogen hat.

Die Geschäftsführer Reinhold Völker und sein Sohn Niko Völker begrüßten die Kommunalpolitiker und stellten in einer kurzen Präsentation das Unternehmen vor. Insgesamt 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt die Spedition, davon 62 direkt am Hauptstandort Alsfeld, wohin auch die Verwaltung der Firma umgezogen ist, heißt es in der Pressemitteilung der Alsfelder Christdemokraten.

Reinhold Völker, der jahrzehntelang in der Logistikbranche beschäftigt war und die Firma 2005 gegründet hatte, ist selbst auch als Unternehmensberater für die Logistikbranche tätig und hatte zahlreiche Großprojekte betreut. Entsprechend übernahm er selbst das Projektmanagement und die Planung für die eigene Firma und hat den strammen Zeitplan für Planung, Neubau und Umzug am Standort Alsfeld zusammen mit Familie und Mitarbeitern umgesetzt. „Der Standort Alsfeld direkt an der Autobahnausfahrt ist für uns optimal,“ sagte Völker, der sich insbesondere bei Bürgermeister Stephan Paule für die schnelle und gute Unterstützung durch Stadtverwaltung und Stadtwerke Alsfeld bedankte. „Das war vorbildlich und das findet man nicht in jeder Stadt,“ betonte Völker.

Die Spedition Völker bedient vor allem Kunden im Nahbereich zwischen Frankfurt am Main und Celle/ Niedersachsen. 75 Meter lang und 18 Meter tief ist die neu gebaute Halle, in der der Warenumschlag für Unternehmen wie den Elektrogroßhändler Rexel stattfindet. Die Kommunalpolitiker thematisierten auch die Problematik des zunehmenden Schwerlastverkehrs auf den Straßen, wobei Reinhold Völker bestätigte, dass sich die Bedeutung der Logistik durch Corona weiter vergrößert habe.

Die kritischen Themen „Umbrücken“ und „Nachtparker“, unter denen auch die Gewerbegebiete der Stadt Alsfeld leiden, seien im Nahverkehr und bei den meisten seriösen Speditionen kein Thema, da entweder die Fahrer täglich nach Hause kämen, oder auf eigenen oder kooperierenden Betriebshöfen Park- und Umbrückplätze zur Verfügung stehen. „Es gibt aber auch Kollegen im europaweiten Fernverkehr, bei denen kommen die Fahrer neun Monate am Stück nicht nach Hause,“ erklärt Völker. Da seien dann Belastungen für die Gemeinden an der Autobahn vorprogrammiert. Das Problem, waren sich Völker und die CDU-Politiker einig, müsse durch die konsequente Schaffung besserer Infrastruktur durch den Bund gelöst werden, man dürfe das Problem nicht auf einzelne Städte und Gemeinden abwälzen.

10 Gedanken zu “62 Arbeitsplätze nach Alsfeld verlagert

  1. Wenn man öffentlich mit disktutieren will, sollte man auch zu seinen Namen stehen und nicht als Pseudonym auftreten. Ohne Gewerbe keine Arbeitsplätze, ohne Gewerbe keine Gewerbesteuer und folglich keine regionalen Einnahmen am Standort.
    Vermutlich hat Alsfeld mehr vom neuen Standort „Völker“ als Hersfeld von „Amazon“ mit Sitz in Luxemburg.

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  2. Pro A49 Befürworter wollen morgen einen Besuch im dannenröder Wald machen wie makaber ist das denn? Vielleicht nochmal gesunden und intakten Wald sehen oder auch nur frische waldluft atmen bevor Gestank und Lärm unsere schoene Gegend kaputt macht. Macht euren Spaziergang lieber auf der Straße damit ihr euch schon mal gewöhnen könnt wenn man über eine Autobahn läuft

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  3. der Kommentar meines Vorgängers ist eine bodenlose Frechheit von einem Nichtswisser und jemandem der der Realität so fern ist wie die Sonne dem Mond mehr möchte ich nicht sagen sonst müsste ich beleidigend werden

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  4. Auch diesem Unternehmen und seinen Mitarbeitern wird die Fertigstellung der A49 bis zum Ohmtaldreieck viele Vorteile bringen.

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    1. Und eine Menge Konkurrenz. Aber wo ist der Vorteil für die Spediteure, wenn sie permanent im Stau auf der A49 und der A5 stehen?
      Vielleicht darin, dass sie unsere Region gut kennen und dann die Ausweichstrassen nutzen können.

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  5. Mal sehen wenn das Gelände der Spedition Völker voll ist oder das Tor zu, wo sich dann die LKWs, die die Spedition anfahren wollen ,rumdrücken. Man kann nur hoffen dass dann Klartext von Seiten der Vertreter des CDU-Stadtvebandes Alsfeld und der CDU Fraktion Alsfeld gesprochen wird. Den Artikel werde ich mir mal merken.

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    1. Wenn du gegen Lkw bist?
      Warum kaufst du Möbel aus dem Möbel Geschäft oder Lebensmittel aus dem Supermarkt usw?
      Wenn du keine lkws haben willst dann kauf doch beim Landwirt ein vor Ort etc?

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  6. Selbstverständlich trägt die Firma Völker zu Lärm, Verschmutzung und Abgasen in Alsfeld bei. Sich in Unschuld zu baden bezüglich der Problem mit LKWs ist nicht glaubhaft. Die Firma verstärkt die Probleme für Alsfeld. Die Stadt , auch ohne Völker, hat die Lage nicht mehr im Griff und muss jetzt endlich durchgreifen. Hier geht die Gesundheit der Bevölkerung vor. Sich hinter Corona zu verstecken ist unredlich. Dieser unhaltbaren Zustände haben mit Corona nichts zu tun.
    Die Stadt Alsfeld muss jetzt durchgreifen. Dieser Zustand ist entstanden weil die LKW Fahrer meinen, Alsfeld ist rechtsfreier Raum . FAZIT :DIE SPEDITION VÖLKER IST KEINE BEREICHERUNG FÜR ALSFELD

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    1. Warum kaufst du Lebensmittel aus dem Supermarkt?
      Wieso kaufst du Möbel aus Ikea etc?

      Jetzt mal im Ernst du bist gegen Lkw aber kaufst Sachen ein die es nicht in der Region gibt und beschwerst dich wegen den lkws das ist doch ein Witz gerade?

      Fleisch vom Bauern zu kaufen oder Möbel vom Schreiner kaufen etc ist doch für sie zu teuer da brauchen sie sich nicht beschweren das immer mehr lkws geben wird auf den Straßen.

      Bedenken Sie bitte wenn die LKW Fahrer streiken über Wochen das ihr schönes Leben nicht mehr so schön sein wird wie sie denken.

      In Großstädten wie Frankfurt fahren noch mehr LKW rum und gehört dazu damit die Stadt euch versorgen kann.

      Aber das ist ihnen nicht in Begriff.

      Das Problem ist eher das Alsfeld für LKW Fahrer nicht einmal vernünftigen Parkplatz bauen will die es jetzt gibt sind schon längst über fühlt da muss eher was passieren

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