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Dannenröder Wald: Die Ereignisse des Tages im ÜberblickGroßer Polizeieinsatz, Widerstand, vorläufige Festnahmen und Blockaden

DANNENROD (ls/akr). Ist der Tag der Räumung im Dannenröder Wald gekommen? Während die Klima- und Umweltaktivisten via Twitter vom Start der Räumung sprechen, stellt das mit dem Autobahn-Bau beauftragte Unternehmen Deges klar: Es ist nicht die Räumung der Waldbesetzung, lediglich würden Barrikaden auf den Waldwegen geräumt, damit die notwendigen Zufahrts- und Rettungswege frei bleiben. Trotzdem kam es zu einem großen Polizeieinsatz und Widerstand durch die Waldbesetzer. Die Ereignisse im Überblick. 

19.57 Uhr: Hier gibt es die Ereignisse von heute nochmal in einem Video.

18.32 Uhr: Die Polizei meldet sich mit einer abschließenden Pressemitteilung zu Wort. In dieser heißt es, dass der Einsatz am späten Nachmittag beendet werden konnte und insgesamt durch den Forstbetrieb beziehungsweise der beauftragten Firma 17 solcher Barrikaden beseitigt wurden.

Bei dem Einsatz kam es, wie berichtet, zu zwei Festnahmen. Gegen beide Personen wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Verfahren wegen Nötigung eingeleitet. Beide Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt und wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

„Als der Einsatz am Vormittag begann und während ein großes instabiles Tripod aus Holz abgebaut werden sollte, seilte sich eine Frau aus einem Baum auf dieses Tripod ab. Die Abbaumaßnahmen des Tripods wurden sofort abgebrochen“, heißt es von der Polizei. Durch ein sogenanntes Höheninterventionsteam der Polizei konnte sie gegen 14.40 Uhr gesichert abgeseilt werden. Dabei kam eine Teleskophebebühne zum Einsatz. Sie wurde vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht.

Das instabile Tripod wurde danach durch Polizeikräfte abgebaut. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus wurde die Frau wegen einer erkennungsdienstlichen Behandlung zu einer Polizeistation gebracht. Auch gegen sie wurde nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Verdacht der Nötigung eingeleitet. Sie wird nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen entlassen, so die Polizei. „Insgesamt wurden bei drei Personen die Personalien festgestellt. 18 Platzverweise wurden im Zusammenhang mit Behinderungen der Maßnahmen ausgesprochen. Personen hatten teilweise die Zufahrtswege von Rettungskräften blockiert und behindert“, resümieren die Beamten.

Ein Polizeibeamter soll bei einer der Festnahmen leicht verletzt worden sein. Darüber hinaus sollen an drei Streifenwagen an den Reifen beschädigt worden sein. „In zwei dieser Streifenwagen konnten Krähenfüße in den Reifen gefunden werden. Auf den Wegen, an denen die Arbeiten stattfanden, konnten insgesamt 18 Krähenfüße sichergestellt werden. Weiter wurde durch einen Farbbeutel ein Polizeifahrzeug beschädigt“, so die Polizei abschließend.

16.59 Uhr: Das Unternehmen Kiloutou Wiesecker, die Firma von der die Hebebühne der Einsatzkräfte kam, distanzierte sich im Nachhinein von dem Einsatz im Dannenröder Wald. Das lässt sich auf der Unternehmensseite lesen. Dort schreibt die Geschäftsleitung, dass zwar Kunden für die Dauer der Miete der Maschine, darüber frei verfügen können. „Dennoch und auch gerade, weil wir mit der Verwendung unserer Arbeitsbühne für Einsätze wie im Dannenröder Forst NICHT einverstanden sind, hat die Unternehmensleitung unmittelbar reagiert und unsere Arbeitsbühne mit sofortiger Wirkung vom Einsatzort abgezogen.“

Der Umweltschutz und der sorgsame Einsatz von Ressourcen sei ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Daher würde man in Zukunft achtsamer sein und genauer hinterfragen, wo genau die Maschinen zum Einsatz kommen.

16.45: Eine kleine Bilder-Rückschau zum Einsatz im Dannenröder Wald gibt es hier:

16.30 Uhr: In einer abschließenden Pressemitteilung der Waldbesetzung werfen die Aktivisten den Einsatzkräften eine „schwere fahrlässige Vorgehensweise“ vor. Laut den Aktivisten seien gegen 8.30 Uhr am Mittwochmorgen drei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei in den Wald gerückt und hätten den Tripod umstellt, eine Konstruktion aus drei etwa acht Meter langen, stehenden, aneinander gebundenen Balken, unter denen ein Aktivist hängt.

„Dass die Polizei heute mit der Barrikadenräumung beginnt, überrascht uns nicht. Die schwarz-grüne Landesregierung macht damit klar, dass ihr 40 Jahre alte Verkehrsplanungen wichtiger sind als der Klimaschutz und die Sicherheit der Trinkwasserversorgung. Bei der Räumung des Tripods haben die Einsatzkräfte massiv fahrlässig die Balken bewegt und auseinandergezogen, obwohl er noch besetzt ist“, kritisiert Jana Pfälzer, eine der Aktivistinnen aus der Waldbesetzung. „Es ist bezeichnend, dass es angeblich darum geht, Rettungswege freizuräumen und dabei Menschenleben gefährdet werden.“

 

Die Polizei selbst erklärte vor Ort gegenüber einer OL-Redakteurin, dass sich zum Zeitpunkt, also die Einsatzkräfte die Konstruktion bewegten, kein Aktivist auf dem Sitz befunden habe. Die Aktivistin habe das Vorgehen zunächst beobachtet und sei danach auf den Sitz geklettert. Außerdem, so sagte es ein Polizeisprecher auf Rückfrage von OL, hätten sich nicht wie von den Aktivisten bekannt gegeben „drei Hundertschaften“ beim Einsatz im Wald befunden, sondern lediglich etwa 100 Einsatzkräfte. Zur Erklärung: Eine Hundertschaft der Polizei ist eine geschlossene Einheit mit einer Stärke von mindestens 80 Beamten.

Außerdem kritisieren die Aktivisten in der Pressemitteilung, dass die Räumeinsatz inmitten der Corona-Pandemie stattfindet. Die Aktivistin Carina Schneider appelliert daher an Polizei und zuständige Behörden: „Der Einsatz im Dannenröder Wald muss sofort beendet werden! Mit der Räumung fortzufahren ist nicht nur dem Klimaschutz und der Verkehrswende gegenüber unverantwortlich, sondern gefährdet auch noch direkt die Gesundheit aller Beteiligten.“ Beobachtungen vor Ort zeigen allerdings, dass die Beamten während des Einsatzes zum großen Teil einen Mundschutz trugen.

Die Einsatzkräfte im Dannenröder Wald. Foto: sd

15.50 Uhr: Nach gut acht Stunden wurde der Tripod beim Barrio „Nirgendwo“ durch die Einsatzkräfte und die Forstarbeiter vom Waldweg geräumt.

 

15.17 Uhr: Die Umwelt- und Naturschutzorganisation Robin Wood wendete ebenfalls via Twitter an die Polizei und fordert die Beamten auf, „achtsam mit der Unversehrtheit der Besetzenden“ umzugehen und „keine Leben zu gefährden“.

 

15.06 Uhr: Angeblich, so twittern es die Waldbesetzer, sollen parlamentarische Beobachter der Aktion auch weiterhin nicht durchgelassen werden.

14.48 Uhr: Kurzer Rückblick auf den Vormittag an der Mahnwache am Dannenröder Wald: Dort sollte um 11.30 Uhr eine Pressekonferenz des BUND-Bundesvorstands und des BUND-Hessen mit Olaf Bandt, dem BUND-Vorsitzenden Deutschland, Jörg Nitsch, dem Vorsitzenden des Landesverbandes Hessen und dem Biologen Wolfgang Dennhöfer stattfinden.

Dabei erklärten sie, dass der geplante Weiterbau der A49 einen Wald bedroht, der mehr als 250 Jahre alte ist. Der gesunde Laubmischwald in Hessen soll für einen „verkehrspolitischen Planungsdinosaurier“ gerodet werden. Der Wald sei ein Musterbeispiel für nachhaltige Fortwirtschaft, die Ausbaupläne für die A49 seien dagegen ein Sinnbild für eine „verfehlte Verkehrspolitik und ein gestriges Straßenprojekt“.

Dass an diesen Plänen festgehalten werde, zeige aus Sicht des BUND auf, was in der bundesdeutschen Verkehrspolitik noch immer falsch laufe. Denn trotz Klimakrise und Artensterben lasse die Bundesregierung weiter im großen Stil Autobahnen und Bundesstraßen planen und bauen, ohne dabei Umweltbelange ausreichend zu berücksichtigen. Auf diese Weise werde eine Politik von gestern zementiert, statt die Mobilität von morgen zu gestalten. „Die Bundesregierung muss endlich umdenken und ihre gesamte Infrastrukturplanung an Klima-, Natur- und Umweltschutz ausrichten“, sagt der BUND und fordert noch vor Beginn der geplanten Rodung ein Moratorium, um die Planungen der Autobahn abzuändern.

Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits einen größeren Einsatz nicht weit entfernt im Wald. Auf einem Tripod hatte sich eine Aktivistin positioniert – und wollte den Platz auch so schnell nicht verlassen. Gegen kurz vor 15 Uhr wurde sie von den Kletterexperten der Polizei aus der Höhe geholt – unter Widerstand. Foto: akr

Durchschnittlich, so erklärte es Bandt, sei nur jeder fünfte Baum in Deutschland in einem gesunden Zustand. „Es kann nicht sein, dass Wälder in solch einer Situation gefällt werden“, sagt er und fordert, dass die ganze Debatte auf eine bundesweite Ebene betrachtet werden soll, um die Situation neu einzuschätzen, neu auszurichten und die gesamte Verkehrsinfrastruktur in Deutschland zu überprüfen. „Auf Bundesebene fordert der Bund ein sofortiges Moratorium für alle Autobahnbau-Planungen“, sagt Bandt. Die Fossilplanungen könnten heutzutage nicht einfach fortgesetzt werden, es müsse betrachtet werden, ob die Planungen auch für die Zukunft passen. Auch heute sei der BUND im Wald, um den lokalen Widerstand zu unterstützen.

Jörg Nitsch schloss sich dem an und erinnerte an das letzte Urteil vom Bundesverwaltungsgericht, wo die Klage des BUND zwar formal verloren ging, allerdings bekam der BUND in der Sache recht. Er riet sich einen Satz nochmals in der Begründung vor Augen zu führen: Baurecht sei noch lange keine Baupflicht. Statt den Lückenschluss der A49 voranzutreiben gebe es Alternativen, die zukunftsträchtiger seien. Kurz darauf sollte eigentlich der Diplom-Biologe Dr. Wolfgang Dennhöfer zu Wort kommen und erklären was den Wald so besonders mache, doch durch den großräumigen Einsatz im Wald musste die Pressekonferenz an der Mahnwache ebenfalls abgebrochen werden. Der Platz wurde für Einsatzfahrzeuge der Polizei und der Feuerwehr benötigt. Zu diesem Zeitpunkt war der Einsatz im Dannenröder Wald bereits in vollem Gang.

14.44 Uhr: Die Polizei hat die Aktivistin – trotz Widerstand – vom Tripod geholt und vorerst in Gewahrsam genommen. Vorab wurde sie im Rettungswagen untersucht.

 

14.38 Uhr: Auf dem Weg durch den Wald entdecken die OL-Redakteure neue Barrikaden, die derzeit überall im Wald zusätzlich errichtet werden. Die Polizei im Barrio „Morgen“ habe sich wie Augenzeugen berichten, mittlerweile zurückgezogen.

Die neuen Barrikaden im Wald. Foto: akr

14.32 Uhr: Mittlerweile ist die Polizei mit der Hebebühne wieder oben bei der Aktivistin im Tripod angekommen und spricht mit ihr. Die Aktivistin scheint sich aber zu weigern und wehrte sich dagegen, den Tripod zu räumen. Gegenüber im Baum hat sich ein weiterer Aktivist positioniert, der mit einem Seil eine Verbindung zum Tripod geschaffen hat.

14.03 Uhr: Kurzer Einblick in die Geschehnisse im Dannenröder Wald von OL-Redakteurin Alina Roth. Derzeit werde seitens der Polizei an der Hebebühne gearbeitet. Unterdessen twittern die Aktivisten aus der Waldbesetzung, dass sich angeblich noch Polizei samt Bagger an den Barrikaden in der Nähe vom Barrio „Morgen“ befinden. Auf dem Weg zwischen dem Barrio „Woanders“ und „Morgen“ habe sich eine Blockade gebildet.

 

13.52 Uhr: Einige Unterstützer und Waldbesetzer haben sich rund um den Tripod positioniert und fordern teils lautstark, dass die Polizei den Wald verlässt. Uns erreichte dazu dieses Video.

13.35 Uhr: Vor Ort informiert die Polizei, dass mit den Spezialeinsatzkräften Kollegen eingetroffen sind, die sich mit der Höhenrettung auskennen. „Wie es weiter geht müssen wir jetzt abwarten“, erklärt eine Polizei-Sprecherin. Außerdem sagt sie, der Tripod in seiner ursprünglichen Form sei nicht besetzt gewesen. „Er wurde bewegt, ohne dass dort eine Person in irgendeiner Weise dran hing“, sagt sie weiter. Von der Aktivistin wurde das, laut Auskunft der Polizei, beobachtet und habe sich dann entsprechend ausgestattet. Von der Polizei sei sie daraufhin angesprochen worden und gebeten sich nicht an den Tripods zu hängen. Trotz Aufforderung der Polizei habe sie sich auf den Tripod gesetzt.

Die Einsatzkräfte, die sich in der Höhenrettung auskennen. Foto: akr

13.31 Uhr: Ein weiterer Aktivist macht sich gerade auf den Weg in luftige Höhe und klettert einen Baum hoch, das teilt eine OL-Mitarbeiterin vor Ort mit und schickt dazu dieses Bild:

In den Baumkronen nur schwer erkennbar: ein Aktivist auf seinem Weg in die Höhe. Foto: akr

13.27 Uhr: „Wenn hier gerodet wird, werden wir hier sein und uns gegen die Räumung stellen“, das versicherte Torsten Felstehausen, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion, erst am Dienstag direkt im Wald. Gesagt, getan: Der Politiker hielt Wort und befindet sich derzeit ebenfalls vor Ort im Wald.

Was gestern bei der offenen Fraktionssitzung der Linken im Hessischen Landtag im Dannenröder Wald noch alles gesagt wurde, das können Sie hier noch einmal lesen.

„Wenn hier gerodet wird, werden wir hier sein und uns gegen die Räumung stellen“

13.19 Uhr: Die Spezialkräfte der Polizei sind eingetroffen.

Die Spezialeinsatzkräfte im Dannenröder Wald. Foto: akr

13.17 Uhr: Mittlerweile gab es ein Statement zum Einsatz seitens der Polizei. Darin heißt es, dass Personen versucht haben auf ein Fahrzeug der Forstbetriebe, das auf den erforderlichen Rettungswegen Barrikaden wegräumen soll, zu klettern. Außerdem seien auf dem Weg „offenbar gezielt Krähenfüße“ ausgelegt worden, durch die die Reifen eines Polizeifahrzeuges beschädigt wurden.

Weiter teilt die Polizei mit, dass mittlerweile mehrere Personen überprüft wurde, zwei Personen, gegen die sich ein Verdacht wegen des versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ergab, wurden vorläufig festgenommen. Darüber hinaus wurden mehrere Personalien von Personen festgestellt.

Eine Karte samt Überblick über die Standorte der Barrios im Wald entlang der geplanten Trassenführung.

Als ein Tripod aus Holz abgebaut werden sollte, kletterte eine Frau auf diesen Tripod in mehrere Meter Höhe. Aufgrund der Gefahrensituation für die Frau wurden laut Polizei Rettungsmaßnahmen eingeleitet. Im Zuge dieser Maßnahme wurde ein Rettungswagen, der vorsorglich verständigt wurde, auf dem Zufahrtsweg in den Wald von Personen behindert. Vor diesem Hintergrund landete in der Nähe von Dannenrod ein Polizeihubschrauber. Ein Fahrzeug der Polizei sei mit einem Farbbeutel beworfen worden. Hierzu dauern die Ermittlungen ebenfalls an.

13.10 Uhr: Zur Erinnerung: Laut einer Pressemitteilung der Deges, also dem Unternehmen, was mit dem Bau der A49 beauftragt wurde, sollte es an diesem Mittwochmorgen zu einer Räumung verschiedener Zufahrtswege in den Dannenröder Wald kommen. Dort hatten die Aktivisten verschiedene Barrikaden errichtet und Blockadegräben ausgehoben. Die freie Zugänglichkeit der Waldwege für etwaige Rettungseinsätze und zur Bekämpfung von Waldbränden muss jedoch – auch vor dem Hintergrund der zahlreichen Aktivitäten und Personen im Wald – gewährleistet sein“, teilt die Deges in einer Pressemitteilung mit.

Unterstützt wurden die Maßnahmen durch die Polizei. In der Pressemitteilung der Deges heißt es, dass das nicht der Beginn der Räumung sei, die „bestehenden Baumhäuser sind nicht betroffen“.

13.05 Uhr: Der Bereich rund um den besagten Tripod auf dem sich derzeit eine Aktivistin befindet ist durch die Polizei großräumig abgesperrt. Laut Auskunft von OL-Mitarbeitern vor Ort hat die Polizei zuvor einen Stab an der Konstruktion des Tripods entfernt oder aber die Position des Stabes bewegt. Laut Aktivisten vor Ort werde die Konstruktion damit instabil.

Die Einsatzkräfte der Polizei haben den Bereich abgesperrt. Foto: akr

12.57 Uhr: „Kann mir jemand den Plan verraten: Warten bis ich runter komme?“, ruft die Aktivisten auf dem Tripod den Polizeibeamten am Boden entgegen. Derzeit warten die Einsatzkräfte ab. Unter der Schaukel wurde ein Luftpolster aufgebaut. Zahlreiche Aktivisten haben sich rund um den Tripod positioniert.

12.38 Uhr: Bereits seit dem Morgen sind die Einsatzkräfte der Polizei im Wald. Bis zu den Mittagsstunden hat sich vor Ort ein größeren Menschenaufgebot versammelt. Eine Pressekonferenz des BUND an der Mahnwache in Dannenrod musste frühzeitig abgebrochen werden, da der Platz nach Auskunft des BUND für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und der Polizei geräumt werden musste.

Ein kleinerer Tripod im Dannenröder Wald. Foto: archiv

12.21 Uhr: OL-Mitarbeiter vor Ort berichten davon, dass sich eine Aktivistin auf den von ihnen errichteten Tripods in etwa 13 Meter Höhe befindet und diesen besetzt. Mit einer Hebebühne versucht die Polizei an die Aktivistin heranzukommen, die auf einer Schaukel in der luftigen Höhe schwebt. Zwischenzeitlich hatte es gegen 10 Uhr laut Twitteraccount der Aktivisten eine Sitzblockarde auf einem Weg zwischen Schweinsberg nach Lehrbach gegeben.

 

„Der Appell an die Waldbesetzer vom vergangenen Montag hatte nicht zu einer wesentlichen Verbesserung geführt. Die freie Zugänglichkeit der Waldwege für etwaige Rettungseinsätze und zur Bekämpfung von Waldbränden muss jedoch – auch vor dem Hintergrund der zahlreichen Aktivitäten und Personen im Wald – gewährleistet sein“, teilt die Deges in einer Pressemitteilung mit. Darüber hinaus sei der Betrieb der Forstwirtschaft auf die Befahrbarkeit der Waldwege angewiesen.

Im Zuge des heutigen Einsatzes würden wiederum Fremdmaterialien – also die Barrikaden auf den Wegen – entfernt werden, ausgehobene Blockadegräben eingeebnet und die Zufahrten zu den Waldbereichen gesichert, heißt es weiter. Gleichzeitig weist das Unternehmen darauf hin, dass es sich nicht um eine Räumung des besetzten Waldes handelt. „Die bestehenden Baumhäuser sind nicht betroffen“.

Ein Blick auf die Szenerie des Polizeieinsatzes im Wald. Foto: sd

Unterdessen teilen die Aktivisten im Wald auf dem eigenen Twitteraccount mit, dass es für sie wie eine Räumung aussieht. Dazu schreiben sie: “ +++EIL+++ Die Polizei und die Schwarz/Grüne Landesregierung greift besetzte Strukturen im #Dannibleibt an. Im Moment sieht es so aus als wäre es eine Barrikadenräumung“.

 

Auch die Polizei berichtet in einer Pressemitteilung über den Einsatz im Wald. „Ziel dabei ist es, die Wege für eine Brandbekämpfung sowie für andere Rettungseinsätze frei von Barrikaden zu machen. Darüber hinaus wurde durch den Zweckverband Mittelhessische Wasserwerke mitgeteilt, dass die Zufahrtswege zu einem Schacht der Trinkwasserversorgung für dringende Ausbesserungsarbeiten ebenfalls freigeräumt werden müssen“, so die Polizei. Die Einsatzkräfte seien vor Ort, um den „störungsfreien Verlauf der Maßnahmen“ zu gewährleisten und zu schützen. Die Aktivisten würden im Wald von einem Kontaktbeamten der Polizei dazu informiert werden.

Die friedliche und gewaltfreie Meinungsäußerungs- sowie die Versammlungsfreiheit werden selbstverständlich von den Ordnungshütern gewährleistet und geschützt“, heißt es in der Polizeimeldung weiter. Straftaten, die sich gegen die Arbeiten, gegen Arbeiter oder Einsatzkräfte richten, werden laut Polizei jedoch indes konsequent verfolgt.

53 Gedanken zu “Großer Polizeieinsatz, Widerstand, vorläufige Festnahmen und Blockaden

  1. Ich kann dieses Gejammer der Waldschnorrer nicht mehr hören über diesen großen alten Wald mit 300 Jahre alten Bäumen.
    Fakt ist:
    Auf insgesamt etwa zwei Hektar der für die Trasse vorgesehenen Fläche im Dannenröder Forst wachsen alte Eichen und Buchen, die teils mehr als 150 Jahre alt sind. Ansonsten ist der Wald auf dem Areal dem Betriebsleiter zufolge im Schnitt 40 Jahre alt.
    Rund um Homberg finden sich hunderte Hektar solch alter Buchenwälder die bleiben. Es geht also nicht um Tatsachen sondern um Ideologie.

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    1. @Vogelsberger

      Welcher Betriebsleiter hat Ihnen das erzählt?
      Wo wachsen die hunderte ha rund um Homberg. Bitte mit konkreten Zahlen belegen. Ich kenne den Betriebsleiter persönlich und würde mich gern mit ihm darüber unterhalten. Vielleicht kann ich etwas dazu lernen.

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  2. Angenommen einer von euch „Aktivisten“ braucht dringend ärztliche Versorgung durch den Rettungsdienst, aber die Einsatzkräfte können nicht durchkommen wegen eurer bescheuerten Blockaden…soll die Person dann lieber ums Leben kommen und das vielleicht noch qualvoll? Oder sollen schwere Folgeschäden zurückbleiben? Es kann immer passieren, dass jemanden etwas zustößt, wodurch dringende ärztliche Hilfe benötigt. Ein Beispiel:Aktivist xy fällt vom Baumhaus oder einem der Tripods (die weder genehmigt noch von einer Behörde abgenommen wurden und somit nicht als sicher gelten) und verletzt sich lebensgefährlich. Hier wird dringend ärztliche Versorgung benötigt und auch angefordert. Nur da gibt es ein Problem, die Einsätzkräfte kommen wegen den Barrikaden nicht durch…und jetzt? Keine rechtzeitige ärztliche Versorgung und Aktivist xy verstirbt im schlimmsten Fall oder er hat Glück und es bleiben nur schwere Folgeschäden zurück. Dies hätte verhindert werden können, wenn die Barrikaden nicht wären oder ihr erst gar nicht diese Bauten vorgenommen hättet.

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    1. Die Antwort ist ganz einfach:
      Wenn einer der Öko-Terroristen/linksradikalen Kriminellen vom Baum fällt und sich schwer verletzt oder stirbt, weil die Rettungskräfte wegen der Barrikaden nicht durchkommen, dann hat er Pech gehabt.

      Er wurde dann ein Opfer der eigenen Dummheit.

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  3. @Hans-Wurst

    Herr Doktor niveaulose Beiträge sind doch Ihr Spezialgebiet ebenso das erfinden von seltsamen Pseudonymen. Sie halten sich für besonders schlau und haben anscheinend zuviel Zeit. Um mich zu treffen müssen Sie sich schon etwas anderes einfallen lassen.

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  4. Der Vogelsberger an sich, lebt ja ein bisschen hinter dem Mond. Das liest man auch an den Kommentaren, die hier abgegeben werden. Am besten zäunt man jenen Landstrich ein, dann erübrigt sich auch der Bau der A49. Deutlich gesagt: Wen juckt der Vogelsbergkreis? Die ganzen Landbewohner könnte man auch in ein Frankfurter Hochhaus umsiedeln, dann müssen sich auch nicht pendeln… Das wäre WIRTSCHAFTLICH! Darum geht es doch bei der ganzen Diskussion…

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    1. Super Idee!!

      Weil ein alternatives Verkehrskonzept, geschweige denn eine Verkehrswende für den ländlichen Raum bekommen diese Öko-Terroristen in 100 Jahren nicht auf die Kette.

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    2. Ich hoffe du trollst nur. Sonst wäre deine Aussage wirklich schwer zu begreifen.
      Um trotzdem mal was dazu zu sagen: Die Leute die da „demonstrieren“ kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Das sind bestimmt nicht nur Vogelsberger. Würde mich nicht wundern, wenn da gar kein Vogelsberger dabei ist. Weiter gehts: Vogelsberger pendeln zum größten Teil nicht nach Rhein Main.
      Und noch was: Woher bekommt Rhein Main eigentlich das Trinkwasser?

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      1. Weil das nicht nur ein regionales Problem darstellt. Schau mal über deinen Tellerrand und deinen Egoismus. Das sind doch nur persönliche Befindlichkeiten. Der Wald geht alle was an und betrifft auch nächste Generationen.

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  5. Wenn ich mir überlege, wie viele Bäume für Papier gefällt wurden um Widersprüche, Klagen, Eilverfahren, Polizeieinsätze etc. zu dokumentieren. Der Dannenröder Forst hätte wohl mehrfach an anderer Stelle erhalten bleiben können.

    Übrigens: mit jeder Kiste Krombacher rettet man Regenwald. Also seid nicht blöd, trinkt mehr Krombacher. Mit Live-Berichten aus dem Wald und ner Tüte Chips kommt pro Abend vielleicht schnell ein halber Quadratmeter zusammen…. 💪🏻

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  6. Hallo,
    an Alle die gegen die Umweltschützer sind, ihr geht sicherlich ständig auf die Straße und seid so aktiv tätig gegen soziale Ungerechtigkeit, Massentierhaltung, Umweltzerstörung, Klimawandel, etc. Nein? Komisch – würde mich mal interessieren für was Ihr Euch einsetzt?????

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    1. Ganz einfach Susanne: ich setze mich dafür ein das die A49 endlich gebaut wird und im Vogelsberg wieder Recht und Ordnung herrschen.

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      1. Susanne wenn sie für Klima sind weshalb sind sie gegen diese Autobahn?

        Aber mir ist bewusst das Sie nicht wissen das Reifen Abrieb gefiltert wird damit das nicht ins Grundwasser gelangt.
        Es wurde mehr Bäume gepflanzt als gefällt werden.
        Von Frankfurt nach Kassel ist knapp 30 km verkürzt was wiederum bedeutet das man nicht über die Kassler Berge fahren muss und so wird sprit gespart und weniger co2 ausgestoßen.
        So dann gibt es mehr Teiche als jetzt.

        Das ist doch was fürs Klima und wenn sie jetzt nein sagen dann haben sie wirklich keine Ahnung und wollen nur sich wichtig machen wovon sie überhaupt keine Ahnung haben

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      2. @A49 sofort

        Sehr geehrter Herr A 49!

        Wie setzen Sie sich für die A49 ein? In dem Sie hier Kommentare schreiben?

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      3. Wird das nicht mit scharfen s geschrieben?
        Und muss es nicht heißen „Recht und Ordnung “ herrscht?

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    2. Liebe Frau Kühneweg,
      ich setze mich im Moment für die Demokratie ein, sonst gegen Arbeitsunrecht und für ältere Menschen.

      Niemand hat etwas dagegen wenn auf Missstände hingewiesen wird.

      Allerdings ist es in der Demokratie so, dass die Politik in den Parlamenten gemacht wird und zwar mit Worten. Ich habe im Bundestag noch nie jemanden gesehen, der sich an der Decke befestigt hat, um das Parlament zur Zustimmung zu einem Gesetz zu nötigen.
      Wer unter dem Vorwand der Umwelt sich und andere in Lebensgefahr bringt, Polizisten mit Kot und Urin übergießt, Krähenfüße auslegt oder Molotov – cocktails wirft, der ist allgemeingefährlich – sonst nichts.

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      1. Yes A 49
        Ich habe garnicht geschrieben, dass ich gegen die Autobahn bin , ich habe lediglich gefragt was ihr gegen
        Umweltschützer habt , heute habe ich allerdings erfahren, dass dort auch ein großes Wasserreservoir sein soll.
        Und ich einfach wissen wollte ,für was Ihr auf die Straße geht, abgesehen davon kann man auch für ein besseres öffentliches Verkehrsnetz auf die Straße gehen – dann muss der Reifenabrieb auch nicht gesiebt werden….
        Und warum sagt ihr eigentlich nicht Eure richtige Namen?
        Ach und mich hier wichtig machen , habe ich garnicht nötig, bin schon so wichtig genug — die die mich kennen wissen das;-)

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  7. Sehr geile Erkenntnis der Aktivist*innen: Ein Mädchen setzt sich auf eine nicht genehmigte, nicht vom TÜV abgenommene und dort überhaupt nicht hingehörende, selbst-kreierte Baumkonstruktion.

    Und dann gibt man der Polizei der Schuld, dass es lebensgefährlich war. LÄCHERLICH der EXTRAKLASSE!

    Wenn es so gefährlich war, standen ja genug Helfer herum, die ihr darunterhelfen wollten. Diese Hilfe hat sie aber verweigert.

    Das ist absolut bezeichnend: Hier ist ganz klar der Aggressor und Gefahrenauslöser das Mädchen auf dem Baum. Dennoch nutzt man die aller erste Aktion seitens der Aktivist*innnen, um die Polizei als unverantwortlich und brutal hinzustellen.

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  8. Wie sagte der Moderator der Hessenschau heute Abend passend zur Situation:

    die Robin-Hood-Romantik im Dannenröder Forst wurde heute empfindlich gestört, heute ist so zu sagen der Sheriff von Nottingham aufgetaucht.

    Jungs macht weiter so, holt sie raus aus dem Wald. Und zu Frau Schlemmer sage ich nur: bis 2024 ist die Autobahn fertig und sie werden dann mit Sicherheit keine Stadträtin in Homberg mehr sein.

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  9. Da sieht man Mal wieder die ungeschminkte Wahrheit, diese tollen Waldschützer sind ja solche gut Menschen. Ganz ehrlich es wird Zeit das man euch die Grenzen aufgezeigt wir sind ein Rechtsstaat und hier gelten Gesetze und Verordnungen nunmal. In Brasilien gibt es Brandrodung seit froh das hier nicht der Fall und man euch noch das Recht zur freien Meinungsäußerung gibt.
    In anderen Ländern würde man mit euch ganz anders umgehen. Also protestiert friedlich und lasst die Aktionen wie heute einfach sein. Gebaut wird sowieso pünktlich oder später.

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  10. Ja es verbaut unseren Enkeln die Zukunft,alle die für den Bau sind Wünsche ich die Autobahn vor ihrer Haustür dann werden die großen Reden ganz klein und hässlich.

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    1. Bei mir läuft die Autobahn vor der Tür und nein ich habe nix dagegen, im Gegenteil , für mein Arbeitsplatz sogar ein Vorteil

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  11. @Redaktion
    Warum werden linksradikale Kriminelle und Öko-Terroristen von euch als „Aktivisten“ bezeichnet.
    Heimliche Sympatie?

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    1. Weil die Autoren Journalisten sind und neutral berichten. Im Vogelsbergkreis kann man anscheinend noch Bauernfängerei betreiben…

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  12. An solchen Tripods hingen früher in den den Dörfern um den Danni geschlachtete Tiere zur Weiterverarbeitung, aber gut, so ändert sich halt alles, damals hiessen diese Teile ja auch noch Dreibein oder Dreibock. Aber ein Schwein wäre nie freiwillig auf so ein Teil gestiegen. Daß die Firma Kiloutou diese Vermietung ihrer Arbeitsbühne im Nachhinein bedauert liegt vielleicht auch daran, daß die „Aktivisten“ ihr Missfallen gegenüber dieser Firma „deutlich“ zum Ausdruck gebracht haben. Wirklich schlimm ist, saß solche Leute wie zum Beispiel Herr Dr. Dennhöfer, der sich sein ganzes Leben lang von Staatsknete ernährt hat, jetzt glaubt über Gerichten bzw. der Demokratie zu stehen. Das Ganze ist so ein lächerliches Versagen der Regierung, daß man es kaum glauben mag. Zum Glück ist meine Restlaufzeit überschaubar und ich hoffe, daß es irgendwann wieder Politiker gibt, denen das Schicksal ihrer Untergebenen nicht am A…… vorbei geht.

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  13. Wo kommen überhaupt die frisch geschlagenen Stangen her,wo es sich die Aktiviestin gemütlich gemacht hat. Wahrscheinlich mit einem Langholz LKW schön über die Autobahn.

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  14. Wenn sich die Firma weigert, der Polizei Gerät zur Verfügung zu stellen, dann hoffe ich doch, dass sich die Beamten viel Zeit lassen, wenn sie von diesen ach so umweltbewussten Menschen um mal Hilfe gebeten werden.

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  15. Ein großes Dankeschön an die Einsatzkräfte, die professionell und ohne Probleme den Tag durchgezogen haben. Ihr habt euch den Feierabend redlich verdient!

    Und an die Waldbesetzer: WIR sind mehr!

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    1. Genau, wir sind mehr, haben aber nicht soviel Zeit wie diese Profisozialschmarotzer.
      Wir arbeiten für unseren Lebensunterhalt, haben weder Eltern die jeden Blödsinn finanzieren, oder aber wollen dem Staat, eigentlich der Allgemeinheit, auf dem Geldbeutel liegen.

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      1. @Alsfeld @schnauzevoll

        Wir sind mehr? Wer sind wir? Wie haben Sie gezählt?

        Mir bezahlen 500 Millionen für die Maut von Scheuer, eine Million pro Tag für den Flughafen Berlin, jedes Jahr Millionen für den Flughafen Kassel-Calden, Millionen für das Regionalmanagement Mittelhessen und und und.

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  16. Wer bezahlt das alles, mir mal wieder. Die nichts arbeitenden Waldschützer leben von unserem Geld. Die Polizei ist mal wieder der Depp, ja keinen berühren wird alles anders ausgelegt. Die Polizei muss sich mit Fäkalien von oben bewerfen lassen. Da hilft nur eins, diese Menschen mit den eigenen Mitteln bekämpfen. Hubschrauber mit Wassertank für Waldbrände umfunktionierten und Gülle rein. Dann über dem besetzten Waldgebiet ab. Ist gut für die Düngung und hat noch einen hübschen bei Geschmack bei den Besetzern.

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    1. Dieses linke Pack gehört weggesperrt!

      In keinem anderen Land auf der Welt können die sich sowas leisten – nur unser Staat lässt sich das gefallen!

      Wieso freilassen!? die gehören solange im Wald bei Wasser und Brot eingesperrt bis die Rodung erledigt ist. Sollen sich das schön ansehen!
      Die armen Einsatzkräfte!
      BUND gehört verboten und es müsste alle austreten….. das ist doch lächerlich…..

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      1. @“Borkenkäfer“

        Bitte eigenen Nickname ausdenken! Der Name „Borkenkäfer“ ist leider schon meiner.

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  17. Ihr Aktivisten!!!!! Das hat nichts mit Protest zu tun-Hauptsache Stunk-das ist das Motto der „Rechtebrecher“, greift die Polizei dann durch, wird es Handyfotos-/filmchen geben „Wie brutal die gegen uns vorgehen“. Nehmt die A49 als Geschenk für A(49) Ansiedlung von Firmen, A(49) Arbeits-/Ausbildungsplätzen. Rat an die „Alten Männer“ – geht zurück zu Euren Rentnerclubs und schimpft dort, verbaut den „Enkelchen“ nicht die Chancen durch den Bau der A49.

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    1. Welche Ausbildungsplätze gibt es auf einer Autobahn? Und wer soll ausgebildet werden?
      Der demographische Wandel laesst grüßen

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      1. Der Klaus Meier schon wieder! Sie stänkern doch nur rum und haben bis jetzt immer noch keinen konstruktiven Vorschlag zur Entlastung der A5 gemacht.
        Ich warte immer noch.
        Ach ja, stänkern und rummotzen machen Sie ja anscheinend viel lieber.

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  18. Na da schau an. Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurde beim Bau der Barrikade mal schnell der Altreifen mit entsorgt. Genau. Ist ja auch so viel einfacher von unseren sogenannten „Umweltaktivisten“, seine alten Reifen los zu werden. Hier denkt sich so mancher Baumbesetzer: „Warum soll ich denn Geld für eine Altreifenentsorgung ausgeben, wenn er so viel einfacher auf Kosten der Allgemeinheit entsorgt wird!!“ Hier kann ich nur sagen: Eure scheinheilige Doppelmoral von Umweltschutz ist einfach nur widerlich!

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    1. @Homberger

      Selbst ein Homberger sollte gelernt haben, dass nicht immer alles so ist wie es scheint. Wenn Sie genauer hingeschaut hätten und vielleicht einmal im Wald gewesen wären würden Sie wissen das es sich um einen Reifen mit Betonfüllung handelt, der als Ständer genutzt wurde. Ein gutes Beispiel für oberflächliche Betrachtung und vorschnelles Urteil. Einfach nur weil man etwas schlecht reden will.

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      1. Ey Hans, na klar! Der Reifen mit Beton-Füllung im Wald ist dann natürlich wieder super. Klar. Völlig ökologisch und schon nach 450 Jahren abgebaut.

        Bitte weiter solche niveaulosen Beiträge!

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      2. @ Hans
        Entschuldigung, das ich nicht genauer hingeschaut habe. Mein Fehler!! Aber das macht es nicht besser. Das ist ja sogar noch viel schlimmer. Einen Altreifen hätte ich wieder in die Recyclingkette zurückführen können. Aber mit Beton ausgegossen ist das jetzt so einfach nicht mehr möglich. Aber ihre Ansicht bzgl. Umweltschutz gefällt. Ihrer Ansicht darf ich also einen Reifen mit Betonfüllung im Wald entsorgen. Ist ja kein Altreifen mehr. Ist ja jetzt ein Ständer. Machen wir es doch alle so. Füllen unsere Reifen mit Beton und ab mit dem Ständer in den Wald. Ich wiederhole mich gerne: Eure scheinheilige Doppelmoral von Umweltschutz ist einfach nur widerlich!

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    2. Ob da jetzt ein Reifen herum liegt oder auf dem nächsten Silo, im hinterwäldlichen Vogelsbergkreis dürfte das doch eigentlich keinen interessieren?

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      1. @Susu Kühneweg

        Hallo Frau Kuehneweg,

        Das kann er nicht.
        Er ist doch noch in der Ausbildung. Ihre Kommentare finde ich sympathisch.

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