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Traditioneller Weiberfasching im Alsfelder MarktcaféWilde Weiber, Sektfrühstück und Cordula Grün

ALSFELD (akr). Die Leoparden-Lady, die Hawaiianerin, die Nonne, die Piratenbraut oder das 50er Jahre-Mädel – alle waren sie da, alle haben sie ausgiebig gefeiert – und das bereits morgens um 9 Uhr. Es ist mittlerweile einfach Tradition, dass am Donnerstagmorgen die Alsfelder Weiber zur „Weiberfasching-Frühstücks-Gaudi“ das Alsfelder Marktcafé erobern. Viele Bilder gibt es hier.

Die Tanzfläche wurde gestürmt und die Faschingslieder lauthals mitgesungen: Im Alsfelder Marktcafé herrschte am Donnerstag wieder ordentlich gute Stimmung. Das war aber auch nicht anders zu erwarten, denn seit Jahren sind am Weiberfasching die Alsfelder Mädels im Marktcafé los – und das geht selbstverständlich schon morgens los. Eingeheizt hat den Weibern wieder der Alleinunterhalter Bernd Scheuer, der bereits seit seit sechs Jahren für ordentlich Stimmung sorgt und genau weiß, mit welchen Faschingssongs er seine Mädels auf die Tanzfläche bekommt.

Damit die Frauen auch ordentlich gestärkt feiern konnten, schlemmten diese sich zunächst durch das Frühstücksbuffet samt Sekt, ehe man die Tanzfläche unter der Leitung von Bernd Scheuer eroberte. Ob Cordula Grün oder Viva Colonia, ob als größere Gruppe oder als flottes Duo – die Klassiker wurden laut mitgegrölt, die Hände in die Luft geworfen, das Tanzbein geschwungen, so wie es sich für die „Weiberfasching-Frühstücks-Gaudi“ einfach gehört.

3 Gedanken zu “Wilde Weiber, Sektfrühstück und Cordula Grün

  1. Angesichts des rechten Terrors in Hanau, verursacht von Rechtspopulisten sollte man aber etwas zurückhaltender karneval feiern, im gedenken an die Opfer diesen rechten Terrors!
    Wünsche allen trotzdem viel Spaß und einen schönen Abend beim Fasching
    Bernd Geißler

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    1. „…sollte man aber etwas zurückhaltender Karneval feiern, im Gedenken an die Opfer dieses rechten Terrors!“
      Ich weiß ja nicht, Bernd. Hanau ist der Horror, doch keineswegs repräsentativ für den täglichen Horror in Syrien oder anderswo, der uns tagtäglich in der Tagesschau präsentiert wird. Da werden Krankenhäuser bombardiert mit Hunderten von Toten, wir schauen zu und lassen uns das Abendessen schmecken. Hat mich schon zu Zeiten des Vietnam-Kriegs äußerst befremdet, wo die „amerikanischen Freunde“ die Sau raus ließen. Hanoi? Weit weg und traurig nur für Kommunisten. Hanau? Oh, ganz schlimm. Mahnwache und alle mal weinen!

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  2. Das ist eine Schreckschrauben Veranstaltung wie noch vor 50 Jahren. Einfach nicht zeitgemäß.

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