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Am Freitag, 21. Februar um 16 UhrDritte Mahnwache der Gruppe „Menschen gegen Altersarmut“

ALSFELD (ol). Am Freitag, dem 21. Februar, findet die 3. Mahnwache der Gruppe „Menschen gegen Altersarmut“ um 16 Uhr auf dem Marktplatz in Alsfeld statt. Neben dem Thema , wie schaffen es die Österreicher und Franzosen eine gute Rente zu bekommen, gibt es die Möglichkeit für alle Mitstreiter-innen einen persönlichen Brief an alle Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag zu versenden.

„Der vorformulierte Brief enthält unsere vier Forderungen mit der Bitte, sich für eine gerechtere und solidarische Rente einzusetzen“, schreibt Ingo Schwalm in einer Pressemitteilung. „Wir sind der Meinung: alle Parteien sind in der Pflicht zu handeln und die Fragen der Menschen endlich zu beantworten. Gerne kann jeder auch die Briefe für Bekannte und Freunde mitnehmen oder selbst kopieren“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

Der Brief werde auch als offener Brief an die Presse übergeben sowie auf ihrer Facebook-Seite erscheinen. Sehr wirkungsvoll sei es sicherlich, wenn bei allen Fraktionen im Bundestag nächste Woche ein Korb mit persönlichen unterschriebenen Briefen aus dem Vogelsberg ankommt, sagt Ingo Schwalm abschließend.

14 Gedanken zu “Dritte Mahnwache der Gruppe „Menschen gegen Altersarmut“

  1. Ich, Jahrgang 1955 habe das große Glück, mit einer ununterbrochenen Arbeitsbiographie und auskömmlicher Rente leben zu können. Ich werde aber unterkeinen Umständen mit dem Zeigefinger auf die zu zeigen, bei denen nicht alles so glatt lief. Das Nettirentenniveau lieg in D bei mittlerweile unter 50 Prozent von letzten durchschnittlichen Nettolohn. Da ist der Einschnitt bei jedem enorm. Unsere europäischen Nachbarn waren sozialer als wir, bzw. haben sich die Kürzungen nicht gefallen lassen. Niederlande 95%; Österreich 91%; Luxemburg 88%; Italien 79%; Frankreich 67% ; Dänemark 66% und Belgien 60%. Niedrige Löhne, Leiharbeit etc. bringen die Menschen in Not. Da hat der DGB vieles gutzumachen, denn das schielen auf die SPD war eher fatal. Ich gehe jedenfalls hin, aus Solidarität, aber in Südhessen.

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  2. Wenn ich immer lese, wie viele alte Menschen zehntausende von Euro zu Hause horten und auf den Enkeltrick reinfallen, dann mag ich das Gerede von der Altersarmut kaum glauben.

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  3. Es plappert der Dummkopf am rauschenden Bach…

    Mal ein anderes Beispiel: Krebs. Fast jeder zweite Deutsche erkrankt im Laufe seines Lebens daran. Tendenz zunehmend. Analog zur steigenden Lebenserwartung.
    Klar: Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit und die Chance, für seine Gesundheit zu sorgen. Nur sind diese Möglichkeiten von vornherein nicht gleich (sog. Gen-Lotto). Welche Krankheiten man im Laufe seines Lebens bekommt, hängt sehr wesentlich von der genetischen Disposition ab. Umweltfaktoren tun ein übriges. Viele werden durch den Beruf krank (Schadstoffbelastung, psychischer Stress usw.). Und dann setze ich mich, der ich offensichtlich zu den Krebsresistenten gehöre, hin und sage: Wer Krebs bekommt, ist selbst schuld. Hätte halt nicht arbeiten, nicht rauchen, keine schlechte Luft einatmen, sich nicht so ungesund ernähren sollen usw. … Schwachsinn!

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  4. Es ist leider absolut ekelhaft und gesetzlich zum Glück verboten, für die eigen politischen Überzeugungen Kinder ins Rennen zu schicken.

    Wie kann man als verantwortlich handelnde Großeltern nur die eigenen Enkel so erbärmlich ausnutzen?

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    1. Hier kann man wirklich nur zustimmen: Ganz egal, um welche Sache es nun geht. Es ist einfach hundserbärmlich kleine Kinder mit Plakat dahinzustellen.

      Die Kinder verstehen überhaupt nicht, wofür oder wogegen sie hier demonstrieren. Und dank Face-Crawlern werden sie vermutlich in 20 Jahren bei der Bewerbung mal abgestraft, weil ihre Oma sich verhalten hat wie ein Hinterwäldler*in.

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      1. Die Kinder sehen nicht aus, als würden sie da zu irgendwas gezwungen oder missbraucht. Diese Altersgruppe hat zu den Großeltern oft ein besseres Verhältnis als zu den Eltern und geht vielleicht gern mit, egal, worum es geht.
        Außerdem: Wenn verarmte Großeltern in einer Familie mit versorgt werden müssen, bekommen Kinder erstaunlich viel mit und können schon verstehen, worum es geht. Zudem ist diese Generation bei der Rente jawohl noch mehr in den Allerwertesten gekniffen als die Alten.

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  5. Ich hoffe es werden immer mehr die kommen! Damit wir endlich mal gehör bekommen!

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    1. …zeigt zwar in die richtige Richtung, läuft aber selbst nie dorthin.

      Und hoffentlich kommen Sie auch selbst, um sich Gehör zu verschaffen! Oder sind Sie nur der virtuelle Demo-Herbert, der immer mittendrin, aber nirgendwo dabei ist?

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      1. Woher wollen Sie das wissen???Ich war bzw. bin dabei. Aber Sie leben wohl nur in der Digitalen Welt und am normalen Leben vorbei. Sie bekommen bestimmt mal irgendwann „sehr viel“ Rente das Ihnen das Thema egal ist(lach). Es geht nicht nur um jetzt sonder auch um die Zukunft!

        @David Weber und Michelle Wiezenbek
        Ihr bekommt bestimmt im Alter auch „sehr hohe“ Renten das Ihr sowas von euch gebt!

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      2. @ Herbert Weppler, 23.02.2020 um 9:33 Uhr
        Sie wurden gefragt, ob Sie nur der virtuelle Demo-Herbert sind, der immer munter seinen Senf beisteuert, aber selbst auf keine Demo geht. Der Hintergrund ist, dass es diesen „Find‘ ich gut“-Kommentar/Kommentator ja tatsächlich gibt, der jede Spendenaktion enthusiastisch bejubelt und jedem vorgestellten Tierheimtier ein schönes Zuhause und ein glückliches Leben wünscht, selbst aber nicht mal 39 Cent für eine „Ja“-Futterspende übrig hat. Doch allein durch diese Frage wird bei Ihnen ein Feuerwerk haltloser Tatsachenbehauptungen los getreten:
        – Sie leben wohl nur in der digitalen Welt und am normalen Leben vorbei.
        – Sie bekommen bestimmt mal irgendwann ’sehr viel‘ Rente, dass Ihnen das Thema egal ist (lach).
        – Es geht nicht nur um jetzt, sondern auch um die Zukunft (Hat irgend jemand etwas anderes behauptet?)!
        Mir ist es egal, ob Sie an dieser Mahnwache teilnehmen. Aber etwas frische Luft könnte Ihnen sehr gut tun. Mit klarem Kopf wären Sie jedenfalls ein besserer Anwalt der eigenen Interessen.

        P.S.: @ Ekelhaft
        „Leider absolut ekelhaft“ – „zum Glück verboten“ – „die eigenen Enkel so erbärmlich ausnutzen“ – Was ist das denn für ein leider zum Glück gesetzlich verbotener Blödsinn? Leider absolut ekelhaft sind da wohl nur Ihre Unterstellungen und fehlenden juristischen Kenntnisse! Ich beantrage zwölf Monate Ekelhaft (z.B. im Dschungel-Camp), die gegen Sie natürlich sofort zu vollstrecken sind.

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    2. Keiner kann euch hören!

      Vielleicht seid ihr zu alt und wart zu oft auf der Couch oder an der Theke im Leben. Zumindest kommen alle ältere Menschen die ich kenne easy klar ohne zu Jammern.

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      1. David, ich muss dir völlig zustimmen.

        Alle Älteren, die ich kenne, kommen super klar mit ihrem Geld und ihrer Familie im Alter.

        Klar, wenn ich nur rumfaulenzt habe, gibt es halt keinen Luxus im Alter. Warum auch?! Seid doch froh, dass die Allgemeinheit in Deutschland eure Kraneknversorgung bezahlt.

        Liebe Grüße
        Euer Michelle

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      2. Genau, Herr Weber das will ich auch sagen.
        Jeder hat in Deutschland die Möglichkeit und die Chance für die Zukunft zu sorgen.
        Ich habe sehr viele Freunde, die alle Lückenlos bis zum Rentenalter gearbeitet haben.
        Es mag ja sein das Schicksal Schläge so manchen getroffen hat.

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  6. Herr Schwalm ist mir zu politisch. Ich habe keine Lust den Kommunalwahlkampf 2021 für ihn und mit ihm zu eröffnen. Er hat sich als SPD kreistagsmitglied und Vorsitzender des DGB noch nie für Altersarmut interessiert. Das er das jetzt tut, hat nur mit der Kommunalwahl im nächsten Jahr zu tun. Wer das nicht durchschaut und ihn unterstützt ist selten dämlich.

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