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Begrüßung der insgesamt 30 NeuzugängeNeun zusätzliche Stellen bei der Polizei Osthessen

OSTHESSEN (ol). „Herzlich willkommen im Polizeipräsidium Osthessen“, mit diesen Worten begrüßte Polizeipräsident Voß insgesamt 30 Neuzugänge – darunter 25 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte und fünf Verwaltungsangestellte – am vergangenen Montag. Neben den freien Stellen durch Ruhestandsversetzungen wurden der osthessischen Polizei neun zusätzliche Stellen zugewiesen.

Die Hessische Landesregierung wird, so aus der Pressemitteilung der Polizei, die Polizei bis zum Jahr 2025 um 16,5 Prozent personell stärken, insgesamt 2.270 Planstellen für Polizeibeamte, 100 für Wachpolizisten und 150 Tarifstellen für Fachpersonal. 2025 würden über 16.000 Polizisten in Hessen für Sicherheit und Ordnung sorgen. Die Polizei in Osthessen profitierte bereits in den Vorjahren durch die Sicherheitsoffensive des Landes mit 27 zusätzlichen Stellen. Damit wurden eine Operative Einheit in Fulda, ein Auswerte- und Analysekommissariat sowie der Kriminaldauerdienst eingerichtet. Zudem wurden Bereiche in der Verwaltung, der Technik und der Prävention verstärkt.

„2020 setzen wir einen Schwerpunkt im Wach- und Wechseldienst der Polizeistationen“, sagte Voß in seiner Begrüßungsansprache. Die neun zusätzlichen Polizisten verstärken die Stationen in Fulda, Bad Hersfeld, die Polizeiautobahnstation Bad Hersfeld sowie die Kriminalpolizei in Fulda. Eine weitere Verstärkung sei für den zweiten Versetzungstermin im August 2020 geplant.

Nicht nur für einige dienstältere „Neuzugänge“ erfüllte sich ein langersehnter Wunsch, endlich nach Hause zu kommen. Es wurden auch fünf Beamtinnen und Beamte direkt nach dem Studium nach Osthessen versetzt. „Diese neue Möglichkeit der Direktversetzung nach der Ausbildung macht den Polizeiberuf noch attraktiver und dient zugleich einem ausgewogenen Alterskegel der osthessischen Polizei“, stellte Voß fest.

Die besten Wünsche des Personalrats überbrachte der stellvertretende Vorsitzende Martin Mohr. „Das Wichtigste ist, dass Sie nach jedem Dienst wieder gesund nach
Hause kommen“, erklärte Mohr.