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Der Einladung von Staatsministerin Lucia Puttrich gefolgtAlsfelder Landfrauen zu Gast in Berlin

ALSFELD (ol). „Es ist mir eine besondere Freude, Sie und Ihre Mitglieder des Bezirksvereines Landfrauen Alsfeld mit Begleitperson nach Berlin einladen zu dürfen“, hieß es in der Einladung von Staatsministerin Lucia Puttrich. Unter dem Motto: „aufgeschlossen, aktiv, flexibel, vielseitig“ habe sich der Verein nämlich seit 70 Jahren überparteilich und überkonfessionell für seine Mitglieder eingesetzt.

Dieser Einladung von Staatsministerin Lucia Puttrich folgten laut Pressemitteilung des Bezirksvereines Landfrauen Alsfeld 50 Personen. Puttrich lobte, dass der Verein viele Informationen, eine Aus-und Weiterbildung im Bereich der Hauswirtschaft und sportliche Angebote bietet und dass er traditionelle Feste in Dörfern ausrichte – um nur einige Angebote aus dem breiten Spektrum hervorzuheben.

Nach der Ankunft in Berlin und eine Mittagspause folgte ein Besuch im Bundestag, bei dem die Gruppe durch einen Vortrag im Plenarsaal über die Arbeit und Aufgaben des Parlamentes informiert wurde. Am nächsten Tag folgte ein Besuch im Presse-und Informationsamt der Bundesregierung sowie des Denkmals für die ermordeten Juden Europas. Der Nachmittag gehörte den Informationen im Bundesrat.

Ein Informationsgespräch im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft war das Ziel der Reisegruppe am Vormittag des dritten Tages. Im Anschluss folgte ein Informationsgespräch und gemeinsames Mittagessen mit der Staatsministerin Lucia Puttrich in der hessischen Landesvertretung.

Während einer Stadtrundfahrt am Nachmittag stand der Besuch des „Tränenpalastes“, der ehemaligen Ausreisehalle der Grenzübergangsstelle Friedrichstraße auf dem Programm. Hier verabschiedeten unter Tränen die Ostberliner zwischen 1961 und 1989 ihre Gäste aus dem Westen, da sie keine Reisefreiheit nach Westberlin besaßen, heißt es in der Pressemitteilung weiter.  Eine Schifffahrt auf der Spree beendete das Programm des dritten Tages.

Bevor die Landfrauengruppe am nächsten Tag die Heimreise antrat, nutzte sie den Vormittag noch für einen Besuch der Gedenkstätte Bernauer Straße auf dem ehemaligen Mauerstreifen. Dort steht auch die „Kapelle der Versöhnung“, in der Andachten für die Todesopfer an der Berliner Mauer stattfinden. In dem Besucherzentrum gegenüber konnten sich die Hessen anhand von Bildern und Texten über die Geschichte der Teilung Deutschlands und dem Bau der Mauer informieren.