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Eröffnung in den ersten beiden Oktoberwochen geplant - Förderung von der StadtGeschäft „Zeit für Schönes“ zieht ins ehemalige Benetton

ALSFELD (ol). Alsfeld hat bald einen Leerstand weniger: Für die Eröffnung ihres Geschäftes „Zeit für Schönes“ in der Alsfelder Obergasse 33, dem ehemaligen Benetton, erhält Marejke Winnubst eine Förderung aus dem städtischen Förderprogramm „Mietfreies Startquartal“. Den Bescheid hierüber bekam sie nun von Bürgermeister Stephan Paule und Wirtschaftsförderer Uwe Eifert überreicht.

In der Pressemitteilung der Stadt Alsfeld heißt es, die Verfügbarkeit dieser schönen Räumlichkeiten, der Standort Alsfeld an sich und die aktuellen Fördermöglichkeiten in Alsfeld sind letztlich die Gründe für diese unternehmerische Entscheidung gewesen.
Nach Romrod und Lauterbach eröffnet Marejke Winnubst in Alsfeld nunmehr ihren mit über 130 Quadratmeter größten Laden für Floristik, Home&Living, Deko und Accessoires.

Die Eröffnung werde voraussichtlich in den ersten beiden Oktoberwochen stattfinden. Da der Vermieter der Räumlichkeiten auf die Hälfte der ersten drei Monatsmieten verzichtet, sei die wesentlichste Voraussetzung des „Mietfreien Startquartals“ erfüllt und die Stadt übernehme die restliche Hälfte dieser drei Mieten. Darüber hinaus unterstützen in diesem Programm die örtlichen Medien mit Werbepaketen sowie heimischen Banken, Gewerbeverein und Erlebnis.Alsfeld.de mit weiteren Angeboten, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Neben dem Mietfreien Startquartal bietet die Stadt Alsfeld auch Fördermöglichkeiten im Rahmen des Wirtschaftsförderprogrammes „Lokale Ökonomie Alsfeld“ an, in dessen Rahmen auch für die Geschäftseröffnung von „Zeit für Schönes“ das Antragsverfahren läuft.

Abschließend dankte Bürgermeister Stephan Paule der engagierten Geschäftsfrau und wünschte ihr viel Erfolg, auf das auch die Obergasse optisch wieder mehr aufblühen möge.



9 Gedanken zu “Geschäft „Zeit für Schönes“ zieht ins ehemalige Benetton

  1. Der Typ rechts auf dem Bild hat doch die Automobil-Wirtschaft durch persönlichen Einsatz angekurbelt, richtig?

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  2. Sehr geehrte Leser, schaut euch die Kommentare hier an und erlebt die Alsfelder Willkommenskultur!! Hier fühlt man sich als Selbständiger Unternehmer der investiert und damit riskiert doch wirklich willkommen.

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  3. Für so etwas werden Zuschüsse ausgezahlt… ich kann mir gar nicht vorstellen, dass es dafür ein wirtschaftlich tragbares Konzept gibt. Die Dame hatte schon mehrere Anläufe mit ihrer Mutter zusammen in Ober-Breidenbach und Romrod. Sie war schon auf dem Wochenmarkt in Alsfeld vertreten, der Stand wurde dort von Woche zu Woche weniger und schlimmer… jetzt noch ein Laden in Alsfeld… was ist eigentlich nach dem 3 Monaten? Nach den 3 Monaten kommen erstmal die glaube ich schwierigsten Monate in der Innenstadt, nämlich Januar, Februar und März…. Abbau des Leerstands in der Alsfelder Innenstadt ist gut aber nicht um jeden Preis. Da muss man kein Rechengenie sein…

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  4. Alsfeld ist und bleibt mit seinen wenigen Läden und nicht mehr vorhandenem Nachtleben für Einheimische unattraktiv wie nie. Ich wünsche ihr, dass alles gut geht und wenigstens die Tourisen genug kaufen.

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    1. Wenige Läden? Im Ernst? Nennen Sie mir eine Kleinstadt dieser Größe mit mehr Läden. Aber keine Vermutungen sondern konkrete Zahlen. Es wird nur gemeckert. Warum ist denn das Nachtleben unattraktiv? Ganz einfach, wenn niemand aus geht müssen Gastronomien irgendwann schließen. Aber dann wird nachher gejammert weil man einmal im Jahr gerne ausgegangen wäre. Genauso ist es mit den Läden, es wird lieber im Internet gekauft oder dort wo man nicht 200m laufen muss vom Parkplatz aus und dann geheuchelt wenn Läden schließen.

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    2. Kauft bitte zuerst alle Läden hinter den leeren Schaufenstern leer! Das erspart den Ladenbesitzern zumindest Kosten bei der Geschäftsauflösung, die sie dann in das nächste Konkurs-Projekt stecken oder im Nachtleben einer Nachbarstadt ihrer Wahl verjubeln können.
      P.S.:
      Von der ehemaligen DDR lernen heißt leere Schaufenster dekorieren lernen! Hängen wir da doch einfach große Plakate mit den leersten Versprechungen der Parteien der Vogelsberger GroKo oder der schwarz-grünen Landesregierung zum Thema gleiche Lebensverhältnisse hinein!

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  5. Täusche ich mich oder existieren schon Geschäfte mit diesem Sortiment? Vielleicht sollten nur für Neuerungen Fördergelder bewilligt werden, denn sonst haben wir bald die nächsten -hausgemachten- Leerstände. Es hilft sicherlich nicht, vorhandenen Geschäftsleuten Konkurrenz in den Nacken zu setzen. Ich halte das für Kontraproduktiv und das Einkaufserlebnis Alsfeld wird auch nicht attraktiver.

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  6. So ein Laden mit Handtaschen und Blumen wird in Alsfeld sicher der Renner! Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon Busladungen von Frauen, die in die Innenstadt pilgern.

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  7. Alsfeld könnte der Frau noch ein Lohn bezahlen,vieleicht geht es dann besser mit dem Anfang im neuen Geschäft.

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