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Beide Windräder erzeugen Energie für rund 11.000 MenschenWindpark Fischbach ist am Netz

FISCHBACH (ol). Die Linden am Ludwigsplatz stehen noch, die Rotorblätter sind vorbei: Seit der vergangenen Woche sind die zwei neuen Anlagen – Vestas V126 – in Fischbach ans Netz gegangen. Mit einer installierten Leistung von 6,9 Megawatt erzeugen die Windräder pro Jahr so viel grüne Energie wie rund 11.000 Menschen verbrauchen.

In der Pressemitteilung des Energieunternehmens BSB heißt es, zwei Prozent der hessischen Landesfläche sind für Windenergie vorgesehen. Der Windpark Fischbach trage seinen Teil zur Energiewende bei und sei ein positives Signal für die Umwelt und die Region. Alle Fäden bei der Planung des Windparks führte VSB-Pojektleiter Patrick Barth zusammen: „Gemeinsam und mit der beispielhaften Unterstützung der Gemeinde Alsfeld, der Bürgerschaft und dem HessenForst haben wir das Windparkprojekt Fischbach transparent und zügig umgesetzt“.

Die Windenergieanlagen wurden auf forstwirtschaftlich genutzten Flächen im Eigentum des Landesbetriebes HessenForst errichtet. Als Ausgleich für den Flächenverbrauch der Windenergieanlagen und der benötigten Wege wurde ein bisher als Grünland genutztes Areal bei Grebenhain auf einer Fläche von rund 1,8 Hektar in Laubwald umgewandelt. Zudem wurde bei Ruhlkirchen, etwa vier Kilometer west-südwestlich des Vorhabens, im Fauna-Flora-Habitat-Gebiet „Wälder nördlich Ohmes“ ein Teil des Waldes stillgelegt. Das bedeute, dass in Abstimmung mit dem Forstamt Romrod ein Waldstück aus der forstwirtschaftlichen Nutzung genommen und wieder der Natur überlassen werde.

Der Netzanschluss des neuen Windparks Fischbach verlaufe über eine zwei Kilometer lange Kabeltrasse in den bestehenden Windpark Ruhlkirchen, den das Unternehmen Ende 2013 bereits in Betrieb genommen hat. Von dort werde der Strom über die vorhandenen Leitungen in das Umspannwerk Alsfeld eingespeist.


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