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SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod unterliegt auf dem eigenen Rasen mit vier GegentorenLeusel zieht ins Kreispokal-Finale ein

EUDORF (ls). Es war einer der beiden Halbfinalpartien und es war eine Partie, die bereits einem Finale würdig gewesen wäre. Auf dem Platz, zwei alte Bekannte. Zum ersten Halbfinale standen sich die SG Altenburg/Eudorf/Schwabenrod und die Gruppenligisten der SpVgg. Leusel gegenüber – und ganz in alter Manier konnten die Grün-Weißen überzeugen und zogen mit dem 0:4 Sieg in das Finale im Kreispokal ein.


Die Titelverteidiger aus Homberg waren schon aus dem Turnier, als sich an diesem Mittwochabend zum Halbfinale im Kreispokal eine besonders spannende Paarung auf dem Rasenplatz in Eudorf einfand: Das Schlossberger Team um Trainer Roland Mohr und die Mannschaft vom Leuseler Sielweg um Coach Ertac Caliskan. Während sich die beiden Mannschaften in den beiden vergangenen Pokalrunden aus dem Weg gehen konnten, sollte das in diesem Jahr nicht klappen und so trafen sie pünktlich zum Halbfinale, das schon einem Finale würdig gewesen wäre, zu einem hochspannenden Spiel.

Beide Mannschaften musste noch am vergangenen Wochenende im Ligabetrieb Niederlagen einstecken – die Spielvereinigung mussten sich trotz vier eigener Tore dem Team aus Richtsberg mit 4:6 geschlagen geben und die SGAES unterlag den Verfolgern aus Lang-Göns, die nach dem 2:4 nun auf Platz 2 in der Kreisoberliga stehen. Auch im Halbfinale konnte es nur einen Gewinner heißen  – und das sollte in alter Manier die SpVgg. Leusel sein. 0:4 gewann die Caliskan-Elf das Halbfinale und zieht damit ins Finale um den Kreispokal ein.

Bereits in der ersten Spielhälfte konnte Leusel mit einem Elfmeter, den Matthias Lutz zum 0:1 verwirklichte, in Führung gehen, ehe das Spiel pünktlich zur Halbzeitpause aufgrund eines kurzen Gewitters unterbrochen werden musste. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte sich zum Halbfinale noch ein ausgeglichenes Spiel mit bemühten Hausherren zeigen, doch in der zweiten Hälfte eroberten die Gruppenligisten fast gänzlich den Platz. Kurz nach dem Wiederanpfiff traf der erst eingewechselte Philipp Döring zum 0:2 und das 0:3 von Michél Jäpel schloss sich nicht einmal zehn Minuten später an. Fast schien die Partie hier schon entschieden zu sein, doch dann schlug René Brenneis zu und traf dann nochmal zum 0:4 und machte damit den Sack zu.

Ganz in alter Manier gewann Leusel das Spiel und steht damit im Finale um den Kreispokal. Wer der Gegner wird, steht allerdings jetzt noch nicht fest. Das wird sich dann am 23. April zeigen, wenn die SG Groß-Eichen/Atzenhain auf den Kreisoberligisten des SV Hattendorf zum zweiten Halbfinale trifft.

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